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    Das ist das neue Mega-Filmprojekt von Netflix: Viele Superstars und ein Angriff auf die Oscars mit "The Prom"
    Von Björn Becher — 25.06.2019 um 20:30
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    Mit „Roma“ blieb Netflix der ganz große Oscar-Triumph noch verwehrt, doch das soll sich nun ändern. Und dafür lässt der Streaming-Dienst in „The Prom“ Superstars wie Meryl Streep, Nicole Kidman und Ariana Grande singen.

    Netflix

    Mit „6 Underground“ von „Transformers“-Regisseur Michael Bay befindet sich gerade der mit einem Budget von 150 Millionen Dollar teuerste Netflix-Film in der Post-Produktion. Doch der Streamingdienst arbeitet schon an der nächsten Produktion der Superlative: The Prom“ soll von der reinen Starpower die bislang größte Netflix-Produktion werden – mit klarem Ziel: einem Oscargewinn!

    „The Prom“ basiert dabei auf einem der aktuell größten Hits am Broadway, der jüngst bei den Tony-Awards (quasi die Oscars der Theater- und Musicalwelt) in sieben Kategorien nominiert war, allerdings keinen der Preise abräumte. Das soll die Filmadaption anders machen. Wie Deadline berichtet, wird Netflix „The Prom“ auch deswegen groß im Herbst 2020, also inmitten der Oscar-Saison, in die Kinos bringen, bevor der Film danach auf der Streaming-Plattform erscheint.

    Meryl Streep bis Nicole Kidman

    Helfen sollen aber natürlich Superstars. Mit Oscar-Rekord-Halterin Meryl Streep (21 Darstellernominierungen) in der Hauptrolle steigert man ohnehin schon jede Chance auf Filmpreise. Ihr stehen mit Nicole Kidman und Sängerin Ariana Grande zudem noch zwei weitere Mega-Stars zur Seite. Weiterhin gehören laut Deadline auch TV-Moderator James Corden, Shootingstar Awkwafina, Comedian Keegan-Michael Key sowie der langjährige Theaterstar Andrew Rannells zur Besetzung.

    Superstar-Power für Netflix: Nicole Kidman, Meryl Streep und Ariana Grande sind nur die 3 größten Namen im Cast.

    Hinter „The Prom“ steckt Ryan Murphy, den wir unter anderem durch die Serien „Glee“ und „American Horror Story“ kennen. Murphy führt nicht nur Regie, sondern wird gemeinsam mit Ariana Grande auch den Soundtrack verantworten. Deadline bemerkt zudem, dass der Regisseur bei jeder einzelnen Rolle seine Wunschbesetzung bekommen habe. Alle Schauspieler hätten sofort zugesagt, nachdem sie die Bühnenvorlage gesehen haben.

    Darum geht es in "The Prom"

    Meryl Streep spielt in „The Prom“ einen ehemaligen Bühnen-Mega-Star, der aber gerade einen so gigantischen Flop hingelegt hat, dass nicht nur die eigene Karriere, sondern auch die von Bühnenpartner Barry Glickman (James Corden) beendet ist. Schuld daran ist auch, dass die beiden Ex-Stars als zu abgehoben wahrgenommen werden. Um zu zeigen, dass sie auch selbstlos sein können, suchen sie mit der Hilfe zweier Schauspielerfreunde (Nicole Kidman, Andrew Rannells) einen „Fall“, um den sie sich kümmern können. Via Twitter stoßen sie auf die Geschichte von Teenagerin Emma, an deren Schule der Abschlussball abgesagt wurde, weil sie darauf bestand, ein Mädchen als Begleitung zum Tanz mitzunehmen. Die vier Bühnenschauspieler machen sich auf, um für Emma zu kämpfen.

    Wer Emma spielt, ist noch nicht bekannt. Laut Deadline findet aktuell eine landesweite Suche nach einer geeigneten Darstellerin statt, was dafür spricht, dass ein eher unbekanntes und unverbrauchtes Gesicht gewünscht wird. Diese Newcomerin hätte dann besonders viele Szenen mit Pop-Superstar Ariana Grande. Die spielt nämlich Alyssa, jenes Mädchen, welches Emma zum Ball ausführen will. Allerdings hat sich Alyssa noch nicht als lesbisch geoutet und kommt aus einer konservativen Familie. Awkwafina spielt die Publizistin des Quartetts und Keegan-Michael Key den Emma eigentlich unterstützenden Schuldirektor, der sich in Meryl Streeps Figur verliebt.

    Die Dreharbeiten sollen im Dezember 2019 beginnen.

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    Kommentare
    • niman7
      So mega ist die Besetzung jetzt auch nicht. Klar, Streep uns Kidman sind gigantische Namen, aber das sind nur 2 Personen. Müsst ihr eigentlich jeden als Star bezeichnen, der irgendwann mal, irgendwo gespielt hat? Und wenn bekannte Sängerin mitspielt, ist das auch keine cineastische Bereicherung.
    • Erik B.
      Bei Ryan Murphy hab ich mich ausgeklickt. Da weiß man gleich was man zu erwarten hat. Früher war er ein ambitionierter Filmemacher, heute versucht er nur noch seine politische Agenda durchzudrücken. Der filmische Aspekt spielt für ihn im Prinzip nur noch eine untergeordnete Rolle, solange die Botschaft übermittelt wurde. American Horror Story hat er aus diesem Grund komplett gegen die Wand gefahren, bei Feud und Pose hat er sich ebenfalls völlig verrannt. Seine Projekte kommen mir inzwischen einem Manifest gleich. Ariana Grande hat er nur wegen ihrer rießen Fangemeinde bestehend aus einem Haufen pubertärer Mädchen gecastet, welche sich den Film allein wegen Arianas Beteiligung anschauen werden - so das Ryan seine Agenda besser verbreiten kann. Er selbst sagte er wolle, dass dieser Film den Geist und das Herz der Menschen ändere.
    • Jimmy v
      Ryan Murphy? Nein, danke.
    • Fa B
      Klingt nach Kitsch.
    • Sentenza93
      Der Cast löst jetzt, abgesehen von Streep, keine wirklich große Begeisterung aus. Story klingt irgendwie auch so Meh.
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