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    "Vier Hochzeiten und ein Todesfall": So hängt die Serie mit dem Kult-Film zusammen
    Von Markus Trutt — 18.03.2020 um 17:00
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    Am heutigen 18. März 2020 bringt Vox die Serien-Adaption der Kult-Romanze „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ endlich ins deutsche Free-TV. Wir verraten euch, inwiefern die Serie mit dem Film verbunden ist.

    Hulu

    Serien-Adaptionen erfolgreicher Filme sind längst keine neue Erfindung. In welchem Bezug eine solche Serie mit dem Ausgangsmaterial steht, kann aber stark variieren. Die Möglichkeiten reichen hier von Remakes („Clueless“) über Vorgeschichten (z.B. „Bates Motel“) und neue Geschichten im selben Universum (z.B. „Fargo“) bis hin zu waschechten Fortsetzungen (z.B. „Ash Vs. Evil Dead“).

    Doch wie verhält es sich nun mit der romantischen Dramedy-Serie „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“, die auf dem gleichnamigen, zweifach oscarnominierten RomCom-Hit aus dem Jahr 1994 basiert und nun bei Vox erstmals im deutschen Free-TV läuft? Wir klären auf.

    "Game Of Thrones"-Star als neue Hauptdarstellerin

    Die kurze und vielleicht etwas ernüchternde Antwort auf die gestellte Frage lautet: Die „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“-Serie hat inhaltlich nichts mit der Film-Vorlage zu tun (auch wenn Vox selbst die Serie als Remake bezeichnet). Im Zentrum stehen komplett neue Figuren in einer völlig neuen Geschichte, in der keinerlei Geschehnisse aus dem Film mit Hugh Grant und Andie MacDowell aufgegriffen werden.

    Dieser diente vielmehr als sehr lose Inspiration, wie Serien-Co-Schöpferin Mindy Kaling („The Mindy Project“) in einem Interview mit Entertainment Weekly erklärte: „Ich wollte die Themen und die Essenz des Films beibehalten, jedoch aus meinem Blickwinkel zeigen, was ich gerne sehen würde und zuvor nicht gesehen habe.“

    MGM
    Das Original: Hugh Grant und Andie MacDowell in „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“

    So geht es auch in der ebenfalls in England spielenden Serie um ein Geflecht aus Freundschaften, Liebe und Herzschmerz, bei dem es im Verlauf von einem Jahr zu den titelgebenden vier Hochzeiten und einer Beerdigung kommt. Hauptfiguren sind vier ehemalige College-Freunde (u.a. Nathalie „Missandei“ Emmanuel aus „Game Of Thrones“), die nach einigen Jahren in London wieder zusammenkommen – anlässlich einer Hochzeit, die jedoch nicht nach Plan verläuft.

    Und obwohl „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ dabei in Sachen Handlung völlig auf eigenen Beinen steht, gibt es in einer Folge doch zumindest einen kleinen Verweis auf die Inspirationsquelle...

    Gastauftritt von Original-Star Andie MacDowell

    In der dritten Folge verbeugen sich die „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“-Macher insofern vor der Vorlage, als dass Andie MacDowell, die im Film einst Hauptfigur Carrie verkörperte, für einen kleinen Auftritt vorbeischaut. Inhaltlich wird damit aber trotzdem nicht an das ursprüngliche Werk angeknüpft, da MacDowell in der „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“-Serie nämlich eine neue Figur verkörpert, die mit ihrer damaligen Figur Carrie – abgesehen von ihrer US-Herkunft – fast nichts gemein zu haben scheint.

    So spielt sie die verbohrte und bevormundende Mutter von Protagonistin Ainsley (Rebecca Rittenhouse), um deren Hochzeit es zu Beginn der Serie geht. Mit ihren von Vorurteilen geprägten Ansichten macht sie ihrer Tochter das Leben bei ihrem Besuch nicht gerade einfacher.

    MacDowell ist genau genommen aber nicht die einzige vertraute Personalie bei „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“. Als Produzent ist so etwa auch Richard Curtis mit von der Partie, der seinerzeit das Drehbuch zum Original beisteuerte und daneben auch für andere britische RomCom-Hits wie „Tatsächlich... Liebe“ und „Notting Hill“ verantwortlich zeichnete.

    Dann läuft "4 Hochzeiten und ein Todesfall"

    Die zehnteilige erste Staffel von „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ ist ab dem heutigen 18. März 2020 immer mittwochs ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen bei Vox zu sehen. Bereits seit dem 1. März kann die komplette Staffel zudem beim Streamingdienst TV Now abgerufen werden.

     

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    Kommentare
    • André McFly
      Ohne Richard Curtis, ohne mich.
    • Zup
      Die Vorschauen waren schon dermaßen belanglos, dass ich da keinen zweiten Blick brauche.
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