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    Netflix und Édgar Ramírez können doch nicht nur schlechte Filme machen: Trailer zum Spionage-Thriller "Wasp Network"
    Von Christoph Petersen — 17.06.2020 um 13:20
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    Nur wenige Tage nach dem Release des enttäuschenden Sci-Fi-Noirs „The Last Days Of American Crime“ veröffentlicht Netflix nun direkt den nächsten Film mit Édgar Ramírez in einer Hauptrolle – und zum Glück ist „Wasp Network“ sehr viel besser:

    Das Netflix-Original „The Last Days Of American Crime“ hat hier in den vergangenen zwei Wochen genug auf den Deckel bekommen – wer trotzdem noch nicht genug davon hat, dem empfehle ich entweder unsere Kritik oder gleich die volle Dröhnung mit unserer Podcast-Folge zu dem zweieinhalb (!) Stunden langen Science-Fiction-Gangster-Thriller-Totalausfall:

    1. Die Kritik zu „The Last Days Of American Crime“
    2. Der Podcast Leinwandliebe zu „The Last Days Of American Crime“

    Aber man muss auch mal loben können – und nach der Veröffentlichung von Spike Lees „Da 5 Bloods“ in der vergangenen Woche legt Netflix nun direkt den nächsten auch politisch hochinteressanten Thriller vor!

    Nach seinem meisterhaften Terroristen-Biopic „Carlos – Der Schakal“ wendet sich der französische Meisterregisseur Olivier Assayas („Personal Shopper“) in „Wasp Network“ nun der wahren Geschicht der sogenannten Cuban Five zu: So wurden in einem spektakulären Prozess die fünf kubanischen Piloten im amerikanischen Exil genannt, die nicht nur als Spione gearbeitet, sondern wohl auch Terroranschläge aktiv unterstützt haben.

    Wir haben „Wasp Network“ mit Édgar Ramírez, Penélope Cruz („Mord im Orientexpress“), Wagner Moura („Sergio“), Gael García Bernal („Ema“) und Ana de Armas („Knives Out“) bei der Weltpremiere beim Filmfestivals in Venedig gesehen, wo er als Teil des offiziellen Wettbewerbs letztendlich gegen den „Joker“ den Kürzeren gezogen hat – und das Fazit in unserer Kritik lautet:

    Olivier Assayas punktet mit seiner Konzentration auf die Alltagsorganisation von Spionage sowie seiner angenehm differenzierten Haltung gegenüber der kubanischen Auslandsspionage / Terrorabwehr. Leider verliert ‚Wasp Network‘ zum Ende hin ein wenig seinen Fokus und franst den Genrekonventionen entsprechend immer weiter aus, was der zuvor so konzentrierten Geschichte eigentlich gar nicht notgetan hätte.“

    Die vollständige FILMSTARTS-Kritik zu "Wasp Network"

    Wer sich für diese Seite der Geschichte interessiert, sollte also auf jeden Fall einen Blick riskieren – zumal auch Édgar Ramírez, der in „The Last Days Of American Crime“ noch die ganze Zeit wirkte, als würde er gleich einschlafen, hier wieder zu alter Hochform aufläuft. Schließlich weiß er, was er seinem „Carlos – Der Schakal“-Regisseur Assayas zu verdanken hat – immerhin war das die Rolle, die ihm vor gut zehn Jahren den Durchbruch beschert hat…

    „Wasp Network“ ist ab dem 19. Juni auf Netflix verfügbar – und zwar der Erfahrung nach ab ziemlich genau 9 Uhr morgens.

    Die besten Filme auf Netflix 2020: Listen für alle Genres

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