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    Kommt "Enola Holmes 2"? Das sagen die Filmemacher
    Von Julius Vietzen — 03.10.2020 um 13:00
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    Hauptdarstellerin und Produzentin Millie Bobby Brown und Regisseur Harry Bradbeer sagen natürlich (noch) nicht, dass „Enola Holmes 2“ definitiv kommt. Aber ein paar Andeutungen, in welche Richtung es in einem Sequel gehen könnte, machen sie durchaus.

    Netflix

    Enola Holmes“ scheint ein großer Erfolg für Netflix zu sein: In Deutschland hält sich das Detektivin-Abenteuer mit „Stranger Things“-Star Millie Bobby Brown seit der Veröffentlichung am 23. September 2020 auf dem ersten Platz der Netflix-Top-10 und auch im englischsprachigen Raum scheint „Enola Holmes“ auf einiges Interesse zu stoßen.

    Eine Fortsetzung sollte damit eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein, zumal Netflix gerne und oft auf bekannte Gesichter setzt und diese immer wieder in neuen Filmen und Serien besetzt – und in „Enola Holmes“ spielt neben Brown ja auch noch „The Witcher“-Star Henry Cavill mit.

    Wie es in einer Fortsetzung weitergehen könnte, die auf „Der Fall der linkshändigen Lady“, dem zweiten Teil der Buchreihe Nancy Springer, basieren dürfte, haben wir bereits an anderer Stelle aufgeschrieben.

    Nach "Enola Holmes": So könnte es in einer Fortsetzung auf Netflix weitergehen

    Aber was sagen eigentlich Hauptdarstellerin und Produzentin Millie Bobby Brown und Regisseur Harry Bradbeer zu „Enola Holmes 2“?

    Für wie viele „Enola Holmes“-Filme sie unterschrieben habe, wollte Brown im Interview mit Variety nicht verraten und auch sonst ließ sie sich nicht allzu sehr in die Karten schauen und sagte nur:

    „Ich hoffe, [dass das ein Franchise wird]. Warten wir ab, wie die Leute auf den ersten Film reagieren. Warten wir ab, ob sie sich genauso in Enola verlieben wie ich, aber es gibt definitiv noch mehr Geschichten, die erzählt werden könnten.

    Etwas gesprächiger zeigte sich Regisseur Bradbeer im Gespräch mit Decider. Dort verriet er, dass es bereits Gespräche über eine Fortsetzung gebe, nur um direkt anzufügen: „Ich kann nicht wirklich was sagen. Das wäre verrückt von mir! Ich glaube, wir fänden es großartig, wenn es passieren würde.“

    Gleichzeitig enthüllte Bradbeer aber wenigstens ein paar Aspekte, die in einem etwaigen „Enola Holmes 2“ (oder weiteren Fortsetzungen) genauer erforscht werden könnten.

    Die wahre Geschichte hinter "Enola Holmes"

    „Enola Holmes“ basiert nicht auf einer wahren Geschichte, zumindest nicht in dem Sinne, dass Enola oder Sherlock Holmes reale Personen waren. Allerdings nimmt der Film – viel mehr noch als das Buch – immer wieder Bezug auf wahre Ereignisse, vor allem die Suffragetten und die Frauenrechtsbewegung im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert.

    Und genau dieser Aspekt soll auch in etwaigen Fortsetzungen beibehalten werden – und zwar vor allem verkörpert durch Enolas Mutter Eudoria (Helena Bonham Carter), wie Bradbeer betonte:

    „Sie ist so eine außergewöhnliche Figur, dass wir noch einige Geheimnisse über sie ausgraben werden […] Ich denke, uns wird immer echte historische Genauigkeit wichtig sein, die Geschichte der Verfassung und unserer Demokratie. Und Menschenrechte, nicht nur Frauenrechte.

    Und auch die technologischen Errungenschaften des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts sollen in zukünftigen „Enola Holmes“-Fortsetzungen weiter erkundet werden. Im ersten Teil habe es das frühe dreirädrige Automobil gegeben, doch je weiter man voranschreite, desto mehr „neue Gerätschaften“ könne man den Figuren zum Spielen geben.

    „Da wären natürlich Flugzeuge und die Gebrüder Wright [zwei amerikanische Luftfahrt-Pioniere]. Und wer weiß, welche anderen Herausforderungen diese ruhelose, produktive Ära noch hergibt?“, so Bradbeer.

    "Enola Holmes": Darum ist Henry Cavills Sherlock Holmes so nett

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