Neueste Kritiken: Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit - Seite 2
Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit
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Muskelmann[¥¿!
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Veröffentlicht am 11. Juni 2026
Ich war wirklich echt enttäuscht von diesem Film und weiß nicht wann ich das letzte Mal im Kino so gelangweilt war. Den ganzen Film über passiert durchgängig das gleiche. Whistleblower werden gejagt um zu verhindern das sie Alien Wissen veröffentlichen und das 2,5 Stunden lang. Komplett repitiv. Die Aliens sehen dabei auch einfach nur maximal klischeehaft aus. Es stellen sich einem als Zuschauer so viele Fragen wie . was die Agenda der Aliens ist, warum genau die beiden Protagonisten von den Aliens ausgewählt wurden und so weiter. Beantwortet wird aber so gut wie keine und wenn der Film dann auch noch genau in den Moment endet wo die Protagonistin der Öffentlichkeit sagen will was das Alien ihr gerade gesagt hat ist das einfach nur maximal unbefriedigend für den Zuschauer. Man verlässt den Film mit mehr Fragen als Antworten.
Was für eine herbe Enttäuschung, amerikanisches Kino „at its worst“. Eine Story, die dünner kaum sein kann, mit Darstellern die in Szenen, die unglaubwürdiger nicht sein können, sich nahezu der Lächerlichkeit preisgeben und einer Message, die so hohl ist, wie der ganze Film. Völlig überflüssig
Vielleicht waren die Erwartungen zu hoch ... Spielberg! Science-Fiction! Aliens! Über den Schlussakt sollte man nicht so viel erzählen, die ersten 110 Minuten sind aber mehr oder weniger aus dem Trailer ersichtlich. Die letzte halbe Stunde gehört dabei noch zu den stärksten Teilen des Films. In der ersten Phase ist es ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Whistleblower und Behörde. Gut gegen Böse? Undurchsichtige Figuren wechseln sich ab mit konfusen Schauplätzen. Wer ist dieser Hugo? Was ist Wandex? Warum ist die Wetterfee eines TV-Senders plötzlich mitten in der Jagd? Doch genau hier offenbaren sich die unerwarteten Schwächen des Films. Spielberg-Streifen sind meist dadurch bekannt, dass man eine Verbindung zu den Hauptcharakteren aufbaut – hier bleiben jedoch alle Protagonisten erstaunlich distanziert, ja geradezu unnahbar. Als Zuschauer fragt man sich: Warum sollte ich jetzt für Daniel und Jane sein? Wenn der Schlussteil einsetzt, stellt sich die Frage nach dem Sinn der Figur der Jane und ihrem Hintergrund in der Geschichte.
Die Story wird vielleicht nur oberflächlich durch Distanziertheit und unnötige Charaktere gestört und es wird unnötig verlängert. Einige Figuren sind jedoch auch vollkommen nervig. Jackson, der Freund der Hauptfigur Margaret, treibt einen tatsächlich zur Weißglut. Auch diese Figur wird am Ende mehr zum Klotz am Bein der Geschichte. Auch andere Nebenfiguren sind in ihrem Verhalten undurchsichtig: Wandex-Helfer Caspers Aggression und Verhalten werden nicht hinreichend erklärt, Schwester Maura bleibt eine Nebenfigur und Whistleblower-Sidekick Santiago ist nur dabei statt mittendrin. An manchen Stellen wirkt der Film tatsächlich überladen und trotzdem seicht.
Jetzt folgen zwei Spoiler. spoiler: Den Vogel schießen jedoch zwei Szenen ab, die den Film in meinen Augen komplett stümperhaft wirken lassen. Wenn der ehemalige Wandex-Boss Scanlon sich „jedi-like” an andere Orte projiziert, werden die schlimmsten Erinnerungen an Star Wars VIII wach. Und wenn Margaret zum Schutz der Whistleblower den „Unsichtbarkeitsmodus” in einer Lagerhalle aktiviert. Das erinnert wiederum an das Schutzschild-Band von Twilight-Bella in „Breaking Dawn 2”.
Beides ist nicht unbedingt vorteilhaft für den Film.
Alles in allem entschädigt die letzte halbe Stunde trotzdem nicht für den ganzen Film. Die Story bleibt phasenweise zu sehr dem 08/15-Schema treu - die Gejagten machen zuviele Fehler. Die Jäger verhalten sich meist stümperhaft und am Ende fragt man sich tatsächlich, ob der gesamte erste und zweite Akt - vor allem in der Länge und vollgepackt mit verzichtbaren Nebenfiguren - wirklich so in der Art notwendig war. Bei einem Regie-Neuling möge man vieles verzeihen, aber bei Spielberg erwartet man einfach mehr als nur das Dargebotene.
Komme gerade fassungslos aus dem imax mit der Frage wer in Gottes Namen hat Herrn Spielberg ins Gehirn gesch... Dieser Film ist eine Beleidigung für jeden Kinogänger. Langweilig, uninteressante Story, viel zu lang, behäbig, gefühlt in den 80ern hängen geblieben. Ich will sofort meine Euro zurück.
Die Titel auf Deutsch übersetzt wäre für sich ein Diskussionsthema. Was oder wer wird hier enthüllt und warum? Wer oder was zählt als gut und was als Böse. Spielberg nimmt eine interessante Abenteuer in der Hand. Wenn Geheimagenten der Regierung plötzlich zum Verräter des Big Brother Staats umkehren, sollten sie gefeiert oder angefeindet werden. Wenn was enthüllt wird - mit Außerirdischen zu tun hat, nimmt die ganze Sache eine andere Dynamik, besonders wenn die Hauptfiguren ALLE auch mehr oder weniger mit den Außerirdischen zu tun haben. Eine interessante Geschichte, im Ersten etwas träge mit zu Läufen, aber richtig originale Umsetzung der schrecklichsten Elementen von Überwachung und staatlicher Kontrolle. Alle Charaktere gut ausgearbeitet und die Aktion und Spannung hält gut durch.