Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit
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Nikkels
Nikkels

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4,0
Veröffentlicht am 15. Juni 2026
Ich kann die schlechten Bewertungen hier tatsächlich kaum nachvollziehen…der Film ist wirklich spannend gemacht! Gute Schauspieler, spannende Story-auch wenn vllt. an manchen Stellen etwas unlogisch. Auf jeden Fall sehenswert! 
Claudia H.
Claudia H.

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1,0
Veröffentlicht am 15. Juni 2026
Ich hatte mir aufgrund des Trailers soviel von dem Film versprochen. Ich habe nur nicht eher den Kinosaal verlassen, weil ich auf irgendeine Pointe gehofft hatte - falsch gedacht.
Null Spannung, total unlogische Handlung spoiler: (die Freundin wird entführt und anschließend muss der "Böse im Film" mit Vergrößerung des Bildes erst einmal herausfinden, wer sie ist, um anschließend mit was auch immer das sein sollte, in ihren Körper eintauchen zu können? Einweg-Satelliten-Handys?, die nur von dem "Regisseur im Hintergrund" aufzuspüren sind?)
Das waren mit Abstand die schlechtesten animierten Tiere seit Schneewittchen aus den 50ern und dann der Schluss? Es hätte nur noch gefehlt, dass er gesagt hätte "Ich bin Dein Vater".
Nix Innovatives und vor allen Dingen nichts, was nicht irgendwo bereits gezeigt wurde - nur nicht in so einer epischen Langeweile.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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2,0
Veröffentlicht am 14. Juni 2026
VERSCHWURBELTE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART
von Michael Grünwald /

Noch weihnachtet es nicht. Noch nicht. In drei Monaten aber beginnt wieder das Keksebacken, zwei Wochen später stehen die auf Nikolo getrimmten Osterhasen wieder im Diskonter, wartend auf rechtzeitige Abnahme. Wer aber jetzt schon in Stimmung kommen will, kann sich an Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit von Steven Spielberg heranwagen. Dort spaziert ein Mädel im Nachthemd, erinnernd an Hans Christian Andersens Mädchen mit den Schwefelhölzern, durch den, wie es sagt, ganz warmen Schnee, begleitet von miserabel animierten Tieren, auf ein von innen heraus leuchtendes Knusperhaus im Walde zu. Wer da nicht bereits an das erste Türchen im Adventkalender denkt, denkt vielleicht darüber nach, im falschen Film zu sitzen.

Tiere sehen dich an

Was einen dazumal wohl kongenialen Filmemacher dazu getrieben hat, neu zusammengewürfelte Bremer Stadtmusikanten aus Hirsch, Fuchs, Waschbär und Rotem Kardinal in seinem brandneuen Alien-Film aufmarschieren zu lassen, als wären sie Outtakes aus der letzten Disney-Realverfilmung, wird genauso ein Rätsel bleiben wie so manches in dieser Variation eines weitaus besseren Werks, das Ende der Siebziger für Furore gesorgt hat – und das zurecht: Die Unheimliche Begegnung der dritten Art, ein Kind seiner Zeit. Atmosphärisch, geheimnisvoll, mitunter spooky. Jene Szenen, in denen Richard Dreyfus ganz verbissen immer wieder diesen Devils Tower aus Wyoming modelliert, der später als Ankunftsstelle weit Gereister herhalten soll – die waren schon großes Kino.

Ein paar Säcke Reis im Kornfeld

Jetzt hat Spielberg aber das Akte X-Fieber gepackt. Er heftet sich „I want to believe“ an die Fahnen, und los geht’s mit den wirklich relevanten Offenbarungen aus den letzten 80 Jahren, gegen die Trumps UFO-Ablenkungsmanöver anmutet wie ein umgefallener Sack Reis. In Spielbergs Erkenntnis-Evangelium spielt natürlich Roswell eine große Rolle, und natürlich auch die Kornkreise, die Spielberg einfach so einstreut, aus Spaß an der Freude oder vielleicht, um M. Night Shyamalan, der mit seiner UFO-Mystery Signs für Unwohlsein gesorgt hat, grüßen zu lassen.

Der UFO-Hype im Smartphone-Test

Erklären kann er dazu nichts. Genau so wenig interessiert ihn, worum es bei den Fremdweltlern wirklich geht, was sie antreibt, was sie erreichen wollen. Gut, das muss man nicht. Alleine die Beweisführung hinsichtlich der Frage , ob wir alleine in diesem Universum sind, sollte reichen, um einen Film daraus zu machen. Die Sache ist: Das hat er schon getan, ich verweise auf das Jahr 1977. Was Spielberg jetzt probiert hat, ist, den Stoff von früher ins Social Media-Zeitalter zu hieven, wo alle Welt nur am Smartphone hängt.

Umso mehr verwundert, dass die visuellen Beweismittel überhaupt irgendjemanden noch vom Hocker reißen, kann doch KI mittlerweile alles simulieren. Beinhalten solche Footages dann auch noch klassische Aliens mit großen Köpfen und obsidianschwarzen Mandelaugen, kostet das die Menschheit einen Lacher. Denn: Auch wenn der Beweis letztlich geliefert wird, dass Außerirdische auf unserem Planeten gelandet sind – keiner wird es glauben.

Perry Rhodan hatte eine ähnliche Idee

Doch Spielberg glaubt fest daran, dass die Menschheit vereint werden kann, wenn eine dritte Macht auftaucht. Das wiederum erinnert mich an die Science-Fiction-Heftreihe Perry Rhodan, die ähnlich beginnt, die sich während des Kalten Krieges abspielt, der bald zum dritten heißen geworden wäre, wäre es da nicht zu einer Begegnung des besagten Weltraumhelden mit der hinter dem Mond lebenden Zivilisation der Arkoniden gekommen.

Tatsächlich folgt Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit einer ähnlichen Prämisse, und es wäre ein recht routinierter Verschwörungs- und Mysterythriller geworden, in der bewährten Optik eines Janusz Kaminski. Um dem entgegenzusteuern, lassen Spielberg und Autor David Koepp (Jurassic Park) den Esoterik-Drachen von der Leine, buttern dort hinein sämtliche Narrative aus der Lebenshilfe-Abteilung vom nächstbesten Buchladen und krönen dieses unausgegorene Konstrukt mit Diskussionsstoff aus der katholischen Jungschar, die nach der Legitimität Gottes fragt, wenn die Menschheit plötzlich nicht mehr dessen krönende Schöpfung bleibt.

Was unterscheidet Telepathie und Empathie?

Man nehme diesen Aspekt, man nehme die Bremer Stadtmusikanten, die Vorweihnachtszeit und Akte X. Man nehme viele schwarze Autos und einige Actionszenen, um das im Kern repetitive Drama rund um einen Whistleblower auch für jene aufzupeppen, die wegen der Action hier sind. Mit all dieser Ambition aber scheint Spielberg mehr als überfordert.

Er schafft es nicht, seine auf mehreren Ebenen abgehende, dem Humanismus und der inneren Resilienz anbiedernde Alien-Wellness halbwegs plausibel zu verankern. Er verwechselt Gedankenlesen mit Empathie und versucht gemeinsam mit Koepp, schnell mal eingestreute Erklärungen zu deponieren, die wie unschlüssige Vermutungen dastehen. Logisches Denken dringt da nicht durch, auch die Tücke des Objekts hält sich fern – ich sage nur: Stromausfall.

Die Wahrheit unter fahlem Deckenlicht

Geglückt sind Spielberg neben seinem Star Colin Firth, der zwischen Pflicht, Sorge und Resignation absolut glaubhaft einen Antagonisten in der Grauzone gibt, die letzten zehn Minuten des Films, wenn der Disclosure Day endlich am Abrisskalender steht. Ungefähr so könnte das Szenario aussehen, wenn in den Nachrichten statt Trump, Hormus, Ukraine und Co plötzlich ein ganz anderer Knüller die Erde stillstehen lässt. Diese Momente sorgen für Gänsehaut – die dann wieder verpufft. Schließlich dürfen wir nie erfahren, was des Aliens Weisheit letzter Schluss ist. Spielberg weiß es womöglich selbst nicht. Colman Domingo meint an einer Stelle: „Irgendwann wird alles klar sein“. Darauf warten wir vergeblich.



Mehr Reviews und Analysen gibt's auf !
norbert seus
norbert seus

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5,0
Veröffentlicht am 13. Juni 2026
Absolut Top

passt auch sehr gut in die Zeit der echten Disclosure


Mehr Sience statt Fiktion ‼️
Die Wahrheit steht vor der Tür und klopft an.
Auch zu empfehlen
Age
Stevehb
Stevehb

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0,5
Veröffentlicht am 13. Juni 2026
Einer der langweiligsten Spielberg Filme.
Ich hatte nach 1,5 Stunden genug und bin gegangen.
Langatmig, langweilig und vollkommen daneben.
Vitali Steiger
Vitali Steiger

13 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 13. Juni 2026
Totaler Schwachsinniger Film  Ds geht nichts anders als jagen und gejagt zu werden. Story einfach nur Müll. Dieser Film ist ne reine Enttäuschung. Zum Glück hab ich den Film online angeschaut und nicht im Kino.
Michael K.
Michael K.

60 Follower 303 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 14. Juni 2026
Gemessen an der interessanten und ambitionierten Grundidee des Verschweigens essentieller Informationen durch die Regierung und der vielen Möglichkeiten, die diese Prämisse für das große Kino bietet, ist "Disclosure Day" schon wirklich enttäuschend. Die ganze Story ist wirr bis zur kompletten Unverständlichkeit, unlogisch, kleinteilig "inszeniert", und baut deshalb kaum Spannung auf. Selbst die Figuren wirken bisweilen aufgesetzt und wie als müssten sie gerade "schauspielern". Es ist zum Beispiel in einer Weise vollkommen unklar, wie die spoiler: Alien-Technologie überhaupt funktioniert,
dass es schlicht schon billig ist. Und die Dramaturgie schwankt zwischen unfreiwilliger Comedy, prätentiösem Kitsch, einem zum Inhalt nicht passenden Soundtrack - und immerhin zwischendurch auch ein paar eindrucksvollen Momenten - und nur diese einzelnen starken Szenen, die in diesem Film überraschend hin und wieder kommen, verhindern für mich eine Bewertung unter 2. Interessanterweise könnte eine dieser Szenen spoiler: die mit dem Auto, das vom Zug mitgerissen wird
aus einem ganz anderen Genre sein, etwa von "Mission Impossible", aber ein paar starke Eindrücke machen keinen starken Film.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

25 Follower 371 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 12. Juni 2026
Ein sehr lauer Film. Der Film bietet eigentlich eine spannende Handlung, allerdings wurde die Handlung nicht gut umgesetzt und das Resultat ist ein langweiliger Film mit lauen Szenarien. Die Besetzung ist zwar gut, aber der Film ist nicht wirklich überzeugend. Des Weiteren hatte der Film seine Höhen und Tiefen, wobei man ehrlich sagen muss, dass es mehr Tiefen als Höhen waren. Im Gesamtpacket ist der Film lau abschneidend.
Meik Niermann
Meik Niermann

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2,5
Veröffentlicht am 12. Juni 2026
Also sowas schlechtes …….. mit viel Erwartung ins Kino. Mit vielen Fragen und negativen Feedbacks derer die mit drin waren rausgekommen.
Einmal und nicht wieder. Den muss ich definitiv kein 2. Mal gucken. 辰辰
2,5 Std und nichts passiert. Und das Ende …….. ?!? Tja was soll man dazu sagen.
Das war nix Herr Spielberg. Wie hier welgj
Karsten N.
Karsten N.

1 Follower 55 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 12. Juni 2026
"Disclosure Day", dieser Film arbeitet auf mehreren Ebenen, mit angespannten Action-Set-Elementen bis hin zu anstaunenden emotionalen Resonanzen. Allerdings sind es nicht nur die scharfen Ideen, die unter die Haut gehen, sondern die Geschichte, die uns letztendlich herausfordert durch die Ablenkungen zu sehen, was wirklich im großem Ausmaß wichtig für die Menschheit ist. Der Tag der Wahrheit ist ein Science-Fiction-Thriller über die Vereinigung der Welt am Rande durch interstellaren Konzepte und dient als weitere Erinnerungen daran, dass niemand so hoch emotional anregende Popcorn-Filme wie Steven Spielberg machen kann. Er gibt uns eine Vision der Offenlegung in diesem Film, der es schafft, Action mit Glauben so zu verbinden, dass wir nicht alleine sind. Steven Spielberg und David Koepp tauchen mit einer Art politischen Film in das spirituelle und existenzielle Sein ein, das dem Betrachter eine tief bewegende und brillante Reise bis zu Ende bietet.
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