Michel (Didier Bourdon) und seine Frau Hélène (Elsa Zylberstein) führen ein, nach allen Regeln der Kunst, beschauliches Leben. Er verdingt sich als nicht sonderlich bedeutender Bankangestellter, sie schmeißt den Haushalt – wie das im Frankreich der 1950er Jahre eben üblich ist. Doch dieses Jahrzehnt ist für die beiden schneller Geschichte, als geplant. Denn durch einen Kurzschluss setzt die neue Waschmaschine das ganze Haus unter Strom und schickt die beiden irrerweise durch die Zeit bis ins Jahr 2025. Für Hélène entpuppt sich das als regelrechter Befreiungsschlag: Sie muss ihr Dasein nicht länger als Hausfrau fristen, kann Karriere machen und muss den Ton nicht länger nur von ihrem Mann angeben lassen. Doch der kommt wesentlich schlechter mit der neuen Welt zurecht als sie. Aber kann oder sollte die Waschmaschine noch einmal für eine Reise zurück angeschmissen werden?
"Zurück in die Zukunft" trifft "Barbie" – auf Französisch
Von Gaby Sikorski
Die Schauspielerin Brigitte Bardot, kürzlich mit 91 Jahren verstorben, galt Ende der 1950er-Jahre als Stilikone. Zu ihrem gleichzeitig sinnlichen, bequemen und selbstbewussten Look gehörten die flachen Schuhe, damals „Cendrillons“ genannt und heute allgemein als Ballerinas bekannt, schulterfreie Oberteile, weit schwingende Röcke und natürlich die typische Caprihose. Durch ihre Filme wurde der Bardot-Look weltweit bekannt und von vielen jungen Frauen kopiert – eine neue Moderichtung war entstanden.Wir schreiben das Jahr 1958: Frankreich führt Krieg gegen die Unabhängigkeitsbewegung in Algerien, Charles de Gaulle ist gerade Ministerpräsident geworden, Brigitte Bardot wird als Kommunistin beschimpft, und eine karierte Caprihose gilt als Zeichen für absolute Verkommenheit – zumindest in gutbürgerlichen Kreisen, die ihren frisch erworbenen saturierten Wohlstand nur allzu gerne vorzeigen.
habe mich köstlich amüsiert. ist zwar jetzt kein film unbedingt für kidds, aber unser 10 jähriger hatte auch spaß. bin kein fan von US Komödien und mich zum lachen zu bringen erfordert schon einen gewissen humor, ich sags mal geradeaus, Fäkal Humor ist nicht meins, Filme wie Gott des Gemetzels sinhd ein hochgenuss für mich. Hier habe ich durchgehend echt spaß gehabt und würde mir den auch noch mal anschauen.
pinsel bube
46 Kritiken
User folgen
3,5
Veröffentlicht am 17. März 2026
ahhhhh..feinster boomer humor! da wäre auch noch viel mehr möglich gewesen, gerade in hinblick auf die französische kolonialgeschichte und die heutigen umstände. aber klar, U 30 kann hier nicht mehr lachen ... und das ist ok. das ende ist natürlich zu sülzig und die logik geht doch mehr als einmal flöten,...aber die beiden hauptdarsteller machen ihre sache gut und sind äußerst liebenswert.
White Tiger
1 Follower
44 Kritiken
User folgen
4,0
Veröffentlicht am 29. Dezember 2025
Ich habe den Film in einer Sneak Preview gesehen.
Eine herzerwärmende, federleichte und liebenswürdige Zeitreisengeschichte. Es waren äußerst unterhaltsame, humorvolle 90 Minuten die ich jedem empfehlen kann, der die Welt mal für einen Moment draußen lassen möchte und anschließend mit einem Lächeln aus dem Kino geht. Ein wunderbarer Feel-Good-Movie!
Nico Siegesmund
1 Kritiken
User folgen
4,5
Veröffentlicht am 6. Januar 2026
Der Film lief in der Sneak Preview und war absolute Klasse. Der Humor war sofort klar und als dann noch diese eine Wendung kam ist es noch lustiger geworden. Die Schaulspielleistung ist sehr angenehm zum anschauen und die Stimmung in diesem Film war irgendwie warm und herzlich. Deutsche Synchro absolut fine. Man kann wirklich nicht meckern. Der Film ist super !
“Die progressiven Nostalgiker” hat eine Altersfreigabe ab 6 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 6 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder unter 6 Jahren dürfen selbst in Begleitung von älteren Personen oder Erziehungsberechtigten den Film laut FSK nicht im Kino sehen.