Der Schnee ist fort – und das spiegelte sich in vielen Teilen Deutschlands auch in den Kino-Besucherzahlen wider. Wer auch diese Woche ins Lichtspielhaus möchte, kann sich über einige spannende Neustarts freuen. Und da ist tatsächlich für jeden Geschmack etwas dabei: Ergreifende Leinwand-Poesie in „Hamnet“, Sci-Fi-Action mit Chris Pratt in „Mercy“ oder der laut FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen schon jetzt lustigste Film des Jahres: „Splitsville“.
Fans der „Drei ???“ dürfen sich diese Woche beispielsweise mit „Toteninsel“ auf den (vorläufigen) Abschluss der Kino-Trilogie freuen. Wie der Name schon verrät, wurde für das neuste Leinwand-Abenteuer auf die erste Jubiläumsfolge „Toteninsel“ zurückgegriffen, die 2001 das Detektiv-Trio in ihr bis dato gigantischstes Abenteuer katapultierte. Die Umsetzung kann nicht ganz mit der Größe mithalten, bietet aber dennoch jede Menge Rocky-Beach-Flair und überzeugt durch ein inzwischen wunderbar miteinander harmonierendes Hauptdarsteller-Gespann. In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es für „Toteninsel“ solide 3 von 5 möglichen Sternen. Wir hoffen ja weiterhin, dass dies nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass wir die neuen Fragezeichen in Aktion erleben dürfen.
Große Gefühl, Sci-Fi-Nachschub und eine absolute Humor-Bombe
Große Emotionen, kraftvolle Bilder und ein fantastisches Schauspiel-Duo (Paul Mescal und Jessie Buckley) gibt es derweil in „Hamnet“. Lose auf wahren Ereignissen im Leben von William Shakespeare basierend, inszeniert „Nomadland“-Regisseurin Chloé Zhao nach einem kurzen Marvel-Ausflug („Eternals“) endlich wieder ein richtig gefühlvolles Drama. FILMSTARTS-Autor Michael Meyns vergibt in seiner Kritik starke 4 Sterne und prognostiziert heulende Kinosäle. Also Taschentücher nicht vergessen – und tatsächlich kann gemeinsames Weinen auch eine reinigende Wirkung besitzen.
Wer sich ein bisschen mehr Spannung bei seinem nächsten Besuch im Bewegtbildtempel wünscht, der findet mit dem Sci-Fi-Thriller „Mercy“ vielleicht die richtige Unterhaltung. Hier muss sich der LAPD-Detective Raymond (Chris Pratt) wegen des angeblich begangenen Mordes an seiner Frau (Annabelle Wallis) vor einem KI-Gericht verantworten. Um seine Unschuld zu beweisen, hat er 90 Minuten Zeit – ansonsten droht ihm der Tod.
Wer in Gemeinschaft mal wieder richtig lachen möchte, der sollte sich „Splitsville“ nicht entgehen lassen. Schließlich hat dieser laut FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen schon jetzt den Titel des „lustigsten Film des Jahres“ sicher. Inhaltlich geht es in der romantischen Komödie um Ashley (Adria Arjona) und Carey (Kyle Marvin), die kurz vor der Scheidung stehen. Anders läuft es da bei ihren Freunden Julie (Dakota Johnson) und Paul (Michael Angelo Covino) – deren Beziehungsgeheimnis eine offene Ehe ist...
Was läuft sonst noch:
Wem das nicht genug ist, der kann alternativ im queeren Animationsfilm „Lesbian Space Princess“ (4 Sterne) fremde Galaxien erforschen, in „Die progressiven Nostalgiker“ (4 Sterne) eine Familie aus dem Jahr 1958 bei ihrer Zeitreise ins Hier und Jetzt begleiten oder im Biopic „Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren“ gemeinsam mit der schwedischen Schriftstellerin am geistigen Zustand der Menschheit zweifeln. Mit „Die Stimme von Hind Rajab“ (3,5 Sterne) startet zudem noch ein schmerzhaftes Drama, das euch noch lange beschäftigen wird. Den Trailer haben wir euch hier eingebunden: