Dann passiert das Leben
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Elke J.
Elke J.

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2,0
Veröffentlicht am 31. März 2026
Ich kann mich der Kritik von beco nur anschliessen.
Die beiden Haptdarsteller spielen ihre Rolle hervorragend; das muss man deutlich herausheben, aber letztlich ist die ganze Geschichte einfach schlecht inszeniert und auch nicht glaubwürdig rüber gebracht.
Da ist diese Ehe, die schon,  bevor der Unfall passierte, tot ist und in der beide Ehepartner sich absolut gar nichts mehr zu sagen und sich einfach auseinander gelebt haben. Das war glaubwürdig inszeniert, so etwas gibt es durchaus, keine Frage. Aber auch da fehlte ein bisschen Feuer in den Dialogen, auch da kann es mal witztige Szenen geben, zumindest für die Zuschauer und nicht ausschliesslich trostlose, langatmige, endlos düstere Dialoge.
Dann passiert der Unfall-und das verschärft die eh schon tote Beziehung, aus der kein Ausweg erkennbar ist. Ein einzigesmal sehe ich die beiden Eheleute für einen Moment glücklich: als sie zusammen tanzen gehen. Das wäre der Punkt gewesen, anzusetzen und eine neue Richtung im Zusammeweleben der beiden erkennen zu lassen. Aber es passiert nicht. Auch die Nachricht, dass sie Grosseltern werden, hätte einen Umschwung bringen zu können, der nicht erkennbar war.
Oder die Information, dass Rita an dem Unfall nicht schuldig war, hätte auch ein Ansatz sein können, etwas zu verändern; stattdessen setzt sich der alltägliche, monotone Trott fort: langatmig, langweilig, trostlos.

Die letzten Worte von Hans, die er sagte, als er Ritas Tod feststellte, dass er sie liebe, kauft man ihm einfach nicht ab. Davon hat man den ganzen Film über nichts gespürt.
Es war ein  Film, in dem man nicht einzigesmal schmunzeln konnte und sich hundertmal fragt, warum die beiden sich das antun, ihr Leben zusammen zu verbringen.
Das einzige, was der Film zu mir rüber gebracht hat, ist die Erkenntnis, wie eng Tod und Leben oft beieinander sind. Da erfährt man, Grossmutter  zu werden  genau  in dem Moment in dem man einen  Mensch überfahren hat, wenn auch unschuldigerweise. Da passiert wirklich das Leben und der Filmtitel hat seinen Namen zurecht.
beco
beco

83 Follower 433 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 23. November 2025
Nein, richtig glücklich werde ich mit dem Film nicht, obwohl Ulrich Tukur und besonders Anke Engelke durchaus zu überzeugen wissen, aber der Film verliert sich in den einzelnen Problemfeldern.
Im Mittelpunkt steht der durch Rita (Anke Engelke) verursachte tödliche Unfall. Das ist eigentlich schon Problem genug, dient hier aber eher dazu, eine ganze Reihe von Problemfelder erscheinen zu lassen.
Unter anderem eine Ehe in einem finsteren Haus, die keine Strahlkraft mehr hat, ein pensionierter Schuldirektor, der nun plötzlich viel zu Hause ist, eine Ehefrau, die ihrem nie begonnenen Medizinstudium nachtrauert und ein Sohn, dessen Beziehung zu seinen Eltern auf dünnen Füßen steht und mehr.
Das ist zu viel für diesen Film, der sich verzettelt und eine Schlussszene aufweist, die einigermaßen klischeemäßig daherkommt.
Von mir nun ein annehmbar.
M.T. v.D
M.T. v.D

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5,0
Veröffentlicht am 23. November 2025
Fand den Film gut, sehr gut sogar mit einem überraschenden Ende wo niemand mit gerechnet hat. Auch der verlaufen Films ändert sich schnell, zuerst bekommt man Szenen einer ehe zu sehen, beide die in Rente gehen. Streit im auto und dann ändert sich die Handlung rasant. Ich kann diesen Film nur empfehlen. Freu mich schon wenn er auf bluray erscheint
Rob T.
Rob T.

7 Follower 356 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 12. November 2025
Hans (Ulrich Tukur) und Rita (Anke Engelke) sind set 35 Jahren verheiratet. Aber eigentlich leben sie nebeneinander her. Ein recht tristes Leben, kurz vor der Depression.
Nun steht Hans auch noch vor dem Ruhestand, in seiner Schule wird der Direktor feierlich verabschiedet. Dazu kommt sogar Sohn Tom (Lukas Rüppel) vorbei. Auch er merkt, dass die Stimmung im Haus regelrecht erdrückend ist. Erst nach seiner Abreise, erzählt er am Telefon, dass er Vater wird.
In dem Moment sind Hans und Rita im Schock - weil sie kurz zuvor im Dunkeln einen Menschen überfahren haben. Der Mann ist noch am Unfallort gestorben. Rita ist am Boden zerstört, Hans versucht, irgendwie nach vorn zu blicken.

"Dann passiert das Leben" ist eventuell nicht der ganz passende Titel für diesen Film von Neele Leana Vollmar. Denn eigentlich geht es hier um etwas ganz anderes: Um zwei Menschen, die sich fragen, was sie eigentlich noch zusammenhält.
Sie führen ein regelrecht düsteres Leben. Überall im Haus ist es dunkel, hier und da schimmert eine Lichtfunzel, man schottet sich regelrecht vor dem Leben ab. Die beiden wohnen abseits der Stadt, irgendwo im Nirgendwo und lassen selbst dort das Leben nicht ins Haus.
Der Unfall erschüttert das Leben der beiden - ein Tod einer anderen Person sorgt dafür, dass Leben einzieht. Oder eher: Dass Rita regelrecht wach wird und aufgeschreckt ist.
Man spürt als Zuschauer regelrecht die Enge und Düsternis im Herzen der beiden. Miteinander reden - das fällt in dieser Familie schwer. Sowohl Rita als auch Hans können sich nur vor anderen Menschen öffnen, und selbst Tom öffnet sich nur aus der Ferne, und auch da mit bremsender Scham.
So bedrückend das alles ist, so fesselnd ist dennoch der Film. Anke Engelke spielt die in sich gekehrte, scheinbar resignierte Frau ganz hervorragend - einmal mehr ist sie in einer hervorragenden ernsten Rolle zu sehen. Ulrich Tukur spielt ihren Mann, der immerhin merkt, dass er seine Frau kaum noch erreicht und zunehmend verzweifelt ist.
Was es nicht gebraucht hätte, ist das letzte, unnötige Kapitel, gewissermaßen der Epilog, des Films. Da hat er inhaltlich ein wenig den Absprung verpasst, zumal 123 Minuten sowieso etwas arg lang sind.
Natalie
Natalie

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0,5
Veröffentlicht am 9. November 2025
Der Trailer und natürlich die beiden Hauptdarsteller haben mich ins Kino geführt. So ein Reinfall! Anke Engelke will man so nicht sehen. Viele viele Einstellungen, auf die getrost verzichtet werden könnten und die Geschichte ist nicht nachvollziehbar. Was soll hier vermittelt werden? Das Leben ist zu Ende mit 62, es kommt nichts mehr. Auch die Gags sind müde und banal.
Ich bin noch immer enttäuscht...
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