FSK ab 12 freigegeben
Die Künstlerin Hanne (Dagmar Manzel) und der pensionierte Pfarrer Bernd (August Zirner) führen eine zwar glückliche, nach Jahren jedoch bereits etwas festgefahrene Ehe. Wie aus dem Nichts steht auf ein Mal Hannes früherer Ehemann Kurt (Harald Krassnitzer) vor ihrer Tür. Durch seine Demenzerkrankung kann sich dieser nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt zwar zunächst eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück, doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.
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4,0
stark
Der verlorene Mann
Alzheimer mal ganz anders
Von Christoph Petersen
Die Grundidee ist schon mal genial: Es klingelt an der Tür. Die Kunstlehrerin Hanne (Dagmar Manzel, „Schtonk“) öffnet. Draußen steht Kurt (Harald Krassnitzer, „Tatort“) und erklärt, er habe seine Schlüssel vergessen. Nachdem er an ihr vorbei hineingehuscht ist, bleibt Hanne wie angewurzelt stehen und schaut drein, als hätte sie gerade einen Geist gesehen. Tatsächlich waren die beiden mal verheiratet, allerdings ist das schon Jahrzehnte her. Hanne lebt inzwischen mit dem pensionierten Pfarrer Bernd (August Zirner, „Ein ganzes Leben“) zusammen. Kurt hingegen leidet an Alzheimer, weshalb er sich an die Scheidung nicht mehr erinnern kann und fest davon ausgeht, dass die Ehe fortbesteht. Doch nur weil die Prämisse des Regiedebüts von Welf Reinhart auf Anhieb so neugierig stimmt, heißt das ja noch lange nicht, dass am Ende nicht doch wieder der immergleiche Betroffenheitsbrei dabei herauskommt
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2:02
Super Film! Herzerfrischende Momente, herzergreifende Momente, große Charaktere und wer sich danach nicht fragt, wie würde ich mich verhalten muss eingeschlafen sein.
Ein schöner, berührender, einfühsamer Film mit leisem Humor. Ein Film übers Älterwerden, Demenz und Liebe/Freundschaft.
Selten einen so bewegenden Film gesehen. Der Film behandelt auch ein sehr Trauriges Thema: Demenz/Alzheimer und wie man nach und nach seine Liebsten vergisst. Geniale Arbeit des Regisseurs Welf Reinhard.
Großartige Landschaftsaufnahmen, das sei vorweg gesagt. Aufnahmen, die genauso gut hätten gemalt werden wollen. Vom Thema her ein Film, der unter die Haut geht und dessen Eindrücke sich erst langsam entfalten. Ein Gegenentwurf zu hektischen, lauten Werken, der Film zwingt einen, einen Gang hinunterzuschalten. Wie von Zauberhand wandeln sich die Gefühle der Hauptdarstellerin: von anfänglicher Abwehr (während die beiden Männer einvernehmlich ...
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Altersfreigabe der FSK
“Der verlorene Mann" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Von (Studenten-)Oscarpreisträger Welf Reinhart
„Der verlorene Mann“ ist das Regiedebüt von Welf Reinhart, der im Jahr 2022 noch während seines Filmstudiums an der HFF in München seinen ersten Oscar gewann. Nun ja... Studentenoscar um genau zu sein. Dabei handelt es sich allerdings um den wichtigsten Nachwuchsfilmpreis der Welt und dieser wird ebenfalls wie die richtigen Oscars von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences verliehen. Reinhart gewann mit seinen Kurzfilm „Eigenheim“ den Pr
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Überrascht über das Alter des Regisseurs
„Der verlorene Mann“-Darsteller August Zirner gab in einem Interview an, doch sehr überrascht über das Alter seines Regisseurs Welf Reinhart gewesen zu sein. Zirner sagte dem Demenz-Drama nämlich nur auf Basis des Drehbuchs von Reinhart und Tünde Sautier zu und ging bei den ernsten Themen Krankheit und Lebensende zunächst von einem deutlich älteren Filmemacher aus. Bei den Vorbereitungen zum Dreh Anfang 2025 stellte Zirner dann erst fest, dass We
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Produktionsland
Deutschland
Verleiher
Filmwelt
Produktionsjahr
2026
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
3 Trivias
Budget
-
Sprachen
Deutsch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-