Jean Valjean (Grégory Gadebois) wird nach 19 Jahren Zwangsarbeit aus dem Gefängnis entlassen. Diese entbehrungsreiche Zeit hat ihn zu einem anderen Mann gemacht, der sein Vertrauen in alles und jeden Verloren hat. Und auch die Welt scheint nichts mehr mit ihm anfangen zu wollen. Selbst in einem kleinen Dorf in der Provence wird ihm die Zuflucht verwehrt. Auf der Suche nach einem Obdach landet er schließlich bei Bischof Bienvenu Myriel (Bernard Campan), der ihm im Gegensatz zu so ziemlich allen anderen Menschen mit offenen Armen begegnet. Doch vielleicht ist es für Jean schon zu spät und er kommt nicht mehr aus der Haut, in die er vom Rest der Gesellschaft gesteckt wurde. Deshalb reißt er sich das Silberbesteck des Bischofs unter den Nagel. Die Polizei erwischt ihn zwar, doch der Bischof scheint andere Pläne mit Jean zu haben: Er vergibt ihm nicht nur, er schenkt ihm auch noch das Diebesgut – und Jean beginnt plötzlich, Licht am Ende seines Tunnels zu sehen.
Neuadaption des Romans „Les Misérables“ von Victor Hugo.
Der schon oft verfilmte Jahrtausendroman mal ganz anders
Von Gaby Sikorski
Der 1862 erschienene Roman „Les Misérables“ von Victor Hugo gilt als eines der Hauptwerke der französischen Literatur. Die epische Erzählung verbindet vor einem realistischen historischen Hintergrund Sozialkritik, Action, Abenteuer und Romantik. Weltweit bekannt wurde der Stoff vor allem ab 1980 durch die von Claude-Michel Schönberg komponierte Musical-Version, von Fans liebevoll „Les Miz“ genannt. 2012 wurde das Musical wiederum fürs Kino adaptiert, grandios besetzt mit Hugh Jackman als Jean Valjean. Dabei herausgekommen sind acht Oscar-Nominierungen sowie drei Oscar-Siege – u. a. für Anne Hathaway als Beste Nebendarstellerin. Daneben existiert eine Unzahl weiterer Verfilmungen – die älteste von 1905. Nach Robert Hossein, Bille August, Tom Hooper und Claude Lelouch, um nur einige zu nennen, hat sich nun auch der „Birnenkuchen mit Lavendel“-Regisseur Éric Besnard an den Stoff gewagt – we
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Les Misérables - Die Geschichte von Jean Valjean Trailer DF
Les Miserables...ein Stück Weltliteratur, was die meisten von uns (inkl. mir) in erster Linie durch die Musical-Variante kennen gelernt haben als über den Roman selbst. Und so ist es nicht verwunderlich, das man beim neuen Film über die Hauptfigur Jean Valjean etwas ähnlich episches erwartet wie das gemeinsam auf der Bühne geschmetterte "One Day More", das immer wieder mitreißt.
Leider stellt sich in der nun vorliegenden Adaption sehr ...
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“Les Misérables - Die Geschichte von Jean Valjean" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Vertrauen in seinen Hauptdarsteller
Regisseur Éric Besnard setzt für seine Literaturverfilmung „Les Misérables - Die Geschichte von Jean Valjean“ erneut auf Hauptdarsteller Grégory Gadebois, den er damit zum vierten Mal in Folge in der männlichen Hauptrolle in seinen Filmen besetzt. Erstmalig arbeitete das Regie/Darsteller-Duo an dem Historienfilm „À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen“ (2021) zusammen.
„Les Misérables“ aber diesmal ohne Gesang
„Les Misérables - Die Geschichte von Jean Valjean“ basiert im Gegensatz zu „Les Misérables“ mit Hugh Jackman und Anne Hathaway aus dem Jahre 2012 nicht auf der Musicalfassung von 1980, sondern auf dem ursprünglichen Roman (1862) des französischen Schriftstellers Victor Hugo, der in Deutschland oftmals auch nicht unter dem französischen Originaltitel, sondern übersetzt als „Die Elenden“ geführt wird. Ob Romanklassiker oder Musicalversion - die Ges
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