Aufpassen: das hier ist kein (!) Film für Erwachsene.
Also zwei Kritiken:
Für Erwachsene sind es ein bis 1,5 Sterne und für Jugendliche (ganz junge Jugendliche) 2,5 Sterne.
Vielleicht sogar drei Sterne.
Dieser Film fängt eigentlich ganz normal an und als Erwachsener denkt man sich "hab ich schon mal irgendwo gesehen, aber macht nichts, schau ich mir halt nochmal an". So die übliche Story von wegen Ex-Polizist und jemand wird entführt und dann Rachefeldzug und man wird angeschossen zurückgelassen und sowas halt.
Gibt es schon ein Dutzend mal in besser.
Wie gesagt, der Film fängt eigentlich recht normal an, es ist normal, dass ein Film sich in der ersten halben Stunde Zeit lässt, um die Rollen und die Situation erstmal vorzustellen. Aber nach einer Stunde ist hier Schluss. Ab da waren wohl die verfügbaren Drehtage und auch das Budget alle und das merkt man.
Und ab da weiss man nicht, ob man sich für einfaches kopfschütteln oder doch eher für Hand-vor-die-Augen-halten und fremdschämen entscheiden soll. (müsste man kopfschütteln und fremdschämen in dieser Satzkonstruktion nicht groß schreiben?)
Die Tochter der Ex-Polizistin wird entführt, sie jagt den Entführer, ein paar Leute werden erschossen und das ist gar nicht mal soo blöd. Das ist die zweite halbe Stunde. Abgesehen davon, dass alle Schüsse wie 6mm Flobert Platzpatronen aussehen, ahnt man noch nichts böses. Aber dann fallen einem immer wieder irgendwelche Sachen in der Handlung und der Umsetzung derselbigen auf, die entweder total unlogisch, total billig oder total dämlich sind.
Womit die dritte halbe Stunde beginnt und man als Erwachsener mit guter Filmerfahrung weiss, dass man da nichts mehr erwarten kann. Als junger Jugendlicher, wenn man gerade erst vor zwei Wochen aus dem ´Bud-Spencer-Level´ rausgewachsen ist, findet man diesen Film hier bestimmt gut und spannend und so.
Tja, sonst kaum zu empfehlen. Der taugt was fürs Tablet, wenn man den Zug verpasst hat und über ´ne Stunde im Bahnhof warten muss.