Nach einem Autounfall findet sich der Münchner Taxifahrer Wiggerl (Maximilian Brückner) unerwartet im Himmel wieder. Statt vertrauter Klänge und Genüsse erwartet ihn dort jedoch eine ihm fremde Welt, die wenig mit seinen Vorstellungen zu tun hat. Um die himmlische Ordnung nicht weiter zu stören, wird er mit einer Aufgabe zurück auf die Erde geschickt: Nur wenn es ihm gelingt, sein Karma auszugleichen, darf er dort bleiben. Zurück im Leben bleibt Wiggerl für seine Umwelt unsichtbar. Allein seine Tochter Toni (Momo Beier) kann ihn sehen und hören. Die Begegnung verläuft angespannt, denn das Verhältnis zwischen Vater und Tochter ist durch frühere Versäumnisse belastet. Toni verweigert zunächst jede Unterstützung, auch mit Blick auf ihre Mutter Kathi (Hannah Herzsprung), um die sich Wiggerl zu Lebzeiten kaum gekümmert hat. Erst allmählich beginnt ein Prozess der Selbstreflexion, durch den er versucht, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Während die Zeit gegen ihn arbeitet, wird ihm zunehmend klar, welche Bedeutung seine Mission tatsächlich hat.
Remake des gleichnamigen Zeichentrickfilms von 1962.
Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang
Kein Bier, kaum Biss
Von Christoph Petersen
Auf der Suche nach einer wiedererkennbaren Marke wird offenbar immer tiefer gegraben. So tief sogar, dass man nun schon bei der 1911 erschienenen Humoreske „Der Münchner im Himmel“ (sowie dem gleichnamigen Kult-Kurzfilm aus dem Jahr 1962) angelangt ist. Der „Lausbubengeschichten“-Autor Ludwig Thoma persifliert in seiner liebenswürdig-spöttischen Erzählung den Archetypen des bayerischen Grantlers – und zwar anhand des Münchner Bahnangestellten Alois Hingerl, der sich nach seinem plötzlichen Tod so lange darüber echauffiert, dass es im Himmel nur Manna und kein Bier gibt, bis ihn Gott höchstpersönlich zurück auf die Erde (und damit direkt ins Hofbräuhaus) schickt. In „Ein Münchner im Himmel – Der Tod ist erst der Anfang“ taucht der liebe Gott nun in Gestalt der Moderatorin und Musikkabarettistin Ina Müller auf, während (Ex-)Blödelbarde Olli Schulz einen Schutzengel mit Burnout verkörpert.
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Trailer
1:59
Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang Trailer DF
SCHEIẞ DIR NIX, DANN FEHLT DIR NIX
Wiggerl ist ein echtes Münchner Schlitzohr. Er erleichtert Gangster um Geld, verführt fremde Ehefrauen und nimmt das Leben generell nicht so ernst. Doch nach einem schweren Unfall landet er vor Petrus. Problem dabei, im Himmel scheint man eine dezente Abneigung gegen Münchner zu haben. Also bekommt Wiggerl eine zweite Chance.
Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang geht ca. 90 Minuten, ist ...
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White Tiger
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59 Kritiken
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4,0
Veröffentlicht am 28. Mai 2026
Ich bin nun wirklich ein sehr großer Cineast, aber ich stelle immer wieder fest, wenn Filmstarts eine Film in höchsten Tönen lobt, ist es meistens ein recht kruder Schmarrn.
Und wenn ein Film Spaß macht und ein gutes Gefühl gibt, dann wird er zerrissen. So leider auch hier.
Wir (3 Mädels) hatten alle eine äußerst vergnüglichen Kinoabend der einfach nur Spaß gemacht hat. Locker-luftig, humvorvoll, super Musik und durchaus auch mit ...
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Melanie Koubek
2 Kritiken
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5,0
Veröffentlicht am 30. Mai 2026
Sehr witzige Neuverfilmung des Originals unter bayerischer Starbesetzung. Durchgehend gelacht mit viel Gefühl am Ende. Und witzigem ende. Durchgehend kurzweilige Unterhaltung. Bayerisch sollte man schon verstehen können, sonst wirds schwierig.
Lilian
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4,5
Veröffentlicht am 15. Mai 2026
Anfangs lustig, am Ende emotional und berührend. Leicht und flott erzählt und unterhält! Starke Leistungen von Michaela May und Hannah Herzsprung
“Ein Münchner im Himmel - Der Kinofilm” hat eine Altersfreigabe ab 6 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 6 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder unter 6 Jahren dürfen selbst in Begleitung von älteren Personen oder Erziehungsberechtigten den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Münchener Kultgeschichte neu erzählt
„Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang“ basiert lose auf dem bayerischen Volksliteraturklassiker „Der Münchner im Himmel“ des Schriftstellers Ludwig Thoma aus dem Jahr 1911. Im Gegensatz zur ersten (Zeichentrick-)Verfilmung von 1962 teilt sich die modernisierte Fassung von Regisseur David Dietl („Feste & Freunde – Ein Hoch auf uns!“) aber nur noch die Grundidee mit dem bayerischen Kulturgut.
In den Fußstapfen des Vaters
„Ein Münchner im Himmel - Der Tod ist erst der Anfang“-Regisseur David Dietl ist der Sohn der deutschen Film- und Fernsehlegende Helmut Dietl („Kir Royal“, „Schtonk!“) und Marianne Dennler, der ehemaligen Assistentin von Produzent Bernd Eichinger. Damit ist Dietl, der bereits 2013 mit dem Spielfilm „König von Deutschland“ als Regisseur debütierte durch sein Elternhaus bereits bestens in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft verwurzelt.