Legebatterien sind letztlich nichts anderes als enorm einengende Gefängniszellen für Hühner. Deshalb ist es nur verständlich, dass diese eine Henne unbedingt die Flucht ergreifen möchte – und es schließlich auch schafft. Ein neues Dach über den Kopf findet sie an der Küste Griechenlands. Dort kommt sie in einem ramponierten Restaurant unter. Doch ihr Freiheitskampf ist damit noch lange nicht beendet. Denn auch der Restaurantkoch (Yannis Kokiasmenos) hat es auf ihre Eier abgesehen. Während sie also damit beschäftig ist, ihren eingeschalten Nachwuchs zu schützen, bekommt sie außerdem mit, wie sich das Tier namens Mensch eigentlich durch die Welt bewegt und mit Artgenossen umgeht.
“Lebensansichten eines Huhns" hat eine Altersfreigabe ab 12 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 12 Jahre alt sind, diesen Film im Kino sehen dürfen. Kinder, die zwischen 6 und 11 Jahre alt sind, dürfen laut FSK den Film allerdings auch im Kino sehen, wenn sie in Begleitung einer sorgeberechtigten Person oder eines Vormunds sind.
Nicht nur ein, sondern gleich acht Hauptdarsteller
Für den ungewöhnlichen Hauptdarsteller des Films „Lebensansichten eines Huhns“, das namenlose Leghorn-Huhn, wurden vor der Kamera (natürlich insbesondere aus Tierschutzgründen) gleich 8 verschiedene Hühner eingesetzt. Dabei kamen keinerlei visuelle Effekte zum Einsatz. Jede Szene wurde mit den Hühnern und dem Tiertrainer Árpád Halász ausführlich geprobt.
Hühner inszeniert wie klassische Hollywood-Stars
Für die Optik des Films war es Regisseur György Pálfi besonders wichtig, die tierischen Hauptfiguren von „Lebensansichten eines Huhns“ so zu filmen, wie man menschliche Schauspieler*innen filmen würde. Um die wesentlich kleineren Filmstars auch untersichtig filmen zu können, wurden vor allem Periskop-Motive verwendet, die Aufnahmen in Bodennähe ermöglichten.