FSK ab 16 freigegeben
In 1936 beginnt sich an immer mehr Orten in Palästina Widerstand gegen die als Kolonialherren gesehenen Briten, die mit Mandat des Völkerbundes die Kontrolle über die palästinensischen Gebiete haben, zu regen. Auch darüber hinaus herrscht Bewegung in der Region, da sich den Fängen der Nazis entkommene Jüd*innen ansiedeln. Yusuf (Karim Daoud Anaya) und Khalid (Saleh Bakri) und andere gehören zu den jungen Männern, die sich in diesen bewegten Zeiten dem Widerstand anschließen. Der politische Kampf und die individuellen Schicksale der Widerständler*innen spitzen sich schließlich immer weiter zu und sollen entscheidende Teile eines bis heute andauernden Konflikts werden.
3,5
gut
Palästina 36
Die Wurzeln eines hoch komplizierten Konflikts
Von Michael Meyns
Schon für die an sich vollkommen harmlose Bemerkung, dass der 7. Oktober 2023 eine historische Vorgeschichte hatte, wurde eine ARD-Korrespondentin vehement angegriffen – dabei hatte sie mit dem Satz in keiner Weise das Massaker der Hamas an rund 1.200 Israelis verharmlosen wollen, sondern nur darauf hingewiesen, dass Geschichte nicht im Vakuum passiert. Angesichts solcher aufgeheizter Reaktionen kann man erahnen, wie das Historiendrama „Palestine 36“ gerade in Deutschland aufgenommen werden wird. Denn die palästinisch-amerikanische Regisseurin Annemarie Jacir erzählt eine entscheidende Episode der palästinensischen Geschichte dezidiert aus palästinensischer Sicht. Das ist bisweilen einseitig, Parallelen zur Gegenwart der israelischen Besatzung wirken oft allzu bemüht – zugleich entwickelt der Film aber große emotionale Kraft, und gerade in Deutschland könnte er dabei helfen, den Blick au
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1:18
1:49

Nach "No other land", einem Dokumentarfilm, ein weiterer wichtiger Beitrag im "Movie Format" zur Beleuchtung eines seit Jahrzehnten währenden Konflikts, der hierzulande meist nur einseitig beleuchtet wird. Abgesehen davon, auf jeden Fall sehenswert.
Schon von der ersten Minute an zu wissen, dass das Ganze für die Hauptfiguren kein gutes Ende nehmen wird, hat bei mir durchgehend für ein mulmiges Gefühl im Bauch gesorgt. Die Charaktere sind so nahbar und authentisch, dass man in den tragischen Momenten richtig mit den Palästinensern mitleidet.
Dazu kommen visuell beeindruckende Bilder, eine hochemotionale Musik und Schauspieler, die so glaubwürdig spielen, dass es einem das Herz ...
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Großartiger Film mit tollen Schauspielern und historischen Einblicken, die hierzulande leider selten sind.
Ein echt starker und bewegender Film. Palästina 36 hat mich von Anfang bis Ende gepackt.
Die Geschichte ist spannend erzählt und die Atmosphäre kommt richtig gut rüber. Teilweise echt emotional und regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Kann ich definitiv weiterempfehlen.
Die Geschichte ist spannend erzählt und die Atmosphäre kommt richtig gut rüber. Teilweise echt emotional und regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Kann ich definitiv weiterempfehlen.
Altersfreigabe der FSK
“Palästina 36" hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen selbst in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Politikum inklusive Vorführungsverbot in Jerusalem
Das historische Drama „Palästina 36“, das sich mit den Ursprüngen des heutigen Palästina-Konflikts in der arabischen Revolte am Ende der britischen Kolonialzeit 1936-1939 beschäftigt, wurde bei einer geplanten Aufführung in Ostjerusalem zum Politikum für die israelische Polizei, die daraufhin die Filmvorführung im gesamten Stadtgebiet untersagte mit der Begründung, der Film unterstütze eine terroristische Organisation (gemeint ist die palästinens
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Der erste in Palästina gedrehte Film seit Beginn des Gaza-Kriegs
Mit „Palästina 36“ kommt zum ersten Mal seit 2 Jahren ein Film in die Kinos, der an Originalschauplätzen in Palästina gedreht wurde, wo seit der Verschärfung des Gaza-Konflikts ab 2023 praktisch keinerlei Filme mehr entstehen. Die militärischen Auseinandersetzungen verzögerten allerdings den eigentlich bereits für 2023 geplanten Dreh bis ins Jahr 2025.
Produktionsländer
Frankreich,
Katar,
Palästinia,
Saudi-Arabien,
Großbritannien,
Jordanien
Verleiher
Alamode Film
Produktionsjahr
2025
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
3 Trivias
Budget
-
Sprachen
Arabisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-