Obsession - Du sollst mich lieben
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Lemmiblog
Lemmiblog

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3,5
Veröffentlicht am 27. Juni 2026
GANZ EHRLICH, ER HAT ES VERDIENT

Bear besitzt ungefähr so viel Rückgrat wie ein nasser Toast. Seit Jahren liebt er seine gute Freundin Nikki, sagt es ihr aber nicht, selbst wenn sie ihn fragt. Also macht er das, was jeder tun würde: Er geht in einen Voodoo-Laden, kauft einen verzauberten Stock und wünscht sich, dass Nikki ihn mehr liebt als alles andere auf der Welt. Statt Liebe ist nun Angst das vorherrschende Gefühl.

Obsession - Du sollst mich lieben geht ca. 110 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Wir haben hier einen Horrorfilm, denn alle mehr lieben als die eigene Katze. Alle? Nein. Einer im Land der Verliebten widersetzt sich erfolgreich. Irgendwo muss es schließlich ein rebellisches Dorf geben.
Dabei macht der Streifen eine ganze Menge richtig. Schauspielerisch wird hier die Seele aus dem Leib gespielt, die Kameraarbeit ist hervorragend und einige Einstellungen sehen wirklich fantastisch aus. Der Film schafft Bilder und Momente, die einem den Atem rauben können.
Soweit die guten Nachrichten. Denn mein größtes Problem ist, dass ich mich zu keiner Zeit gegruselt habe. Ich musste eher oft lachen. Das liegt mit Sicherheit teils an mir, aber wenn eine Frau kreischt wie ich, nachdem ich mir nachts denn kleinen Zeh gestoßen habe, dann ist das für mich eher Comedy als Horror.
Hinzu kommt Hauptfigur Bear. Meine Fresse, ging der mir auf die Nerven. Der Mann ist so unsympathisch, ohne ihn ginge es der Menschheit objektiv besser. Auch Nikki ging mir in ihren Liebesanfall-Momenten irgendwann mehr auf den Keks, als dass sie bedrohlich wirkte. Wobei ich zugeben muss, die Schlafzimmerszene ist wirklich stark inszeniert.
Unterm Strich bleibt ein Film, der durchaus Spaß macht, weil man versteht, was er erzählen möchte. Die Darsteller liefern ab, die Inszenierung stimmt und jüngere Horrorfans werden sicherlich auch den einen oder anderen Schreckmoment mitnehmen. Für mich schwankte der Film ständig zwischen faszinierend, anstrengend und unfreiwillig komisch.

7/10 Punkten. Deine Freundin macht dir eine Szene im Restaurant, bei Freunden und aufm Klo? Entschuldige dich einfach. Ist sowieso deine Schuld. In diesem Fall sogar ausnahmsweise mal völlig zurecht.
Filmkieker
Filmkieker

9 Follower 76 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 26. Juni 2026
"Obsession" erfindet nichts Neues. Der Film ist wie ein Bittersüßer Genre-Cocktail den es vorher noch nicht gab.
Nikki
Nikki

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 23. Juni 2026
Ich sah den Film mir gestern in einer Preview an.
Der Film hat mir sehr gut gefallen, weil er von Anfang bis Ende spannend und atmosphärisch inszeniert war. Die Handlung blieb interessant und bot einige überraschende Wendungen, die mich bis zum Schluss gefesselt haben, worüber ich immer noch nicht hinweg komme.
Das man genau aufpassen sollte was man sich eigentlich wünscht, wenn man einen Wunsch frei hat, ist unfassbar gut beschrieben.

spoiler: Ebenfalls das man sehen konnte wie die Persönlichkeit von Nikki sich immer wieder veränderte von dem normalen Nikki und dem Wish-Nikki war unfassbar gut. Genau so das Bear einfach nichts dagegen gemacht hat zeigte wie sehr man eigentlich den Spieß umdrehen kann. Anfangs war er der schüchterne der sich Nikki eigentlich stellen wollte mit seinen Gefühlen ihr gegenüber doch dann wünschte er sich sowas und wollte am Ende sich nur das Leben nehmen, was er auch tat lol.


Schlussfolgerung: Insgesamt guter Film, aber überlegt es euch zwei mal ob ihr es mit eurem Partner schauen wollt oder nicht. Es ist nicht für jeden gedacht.
Dimitrios Gles
Dimitrios Gles

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4,5
Veröffentlicht am 12. Juni 2026
Soeben aus der preview gekommen .
Ein Film der oberen Klasse was Horror angeht .
Unbedingt im kino ansehen .
Fast ein Meisterwerk
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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3,5
Veröffentlicht am 14. Mai 2026
Hier muß man wohl strikt trennen: die Story übr einen geäußerten Wunsch und dessen krassen Konsquenzen hat es schon einige Male auf der Leinwand gegeben. Aber noch nie so wie hier: ier wird eine junge Frau durch einen magischen Wunsch verhext einen Mann zu lieben und so wird aus ihr eine absolut unberechenbare Verrückte. Und es lohnt sich nicht für den Mann, der dies ausgelöst hat: es gibt keine Romantik und kein Glück, sondern stetige Angst und nie endendes Unwohlsein. Obendrein packt der Film auf seine furchtbare Laufzeit obendrauf einige ultrabrutale Splattermomente und den vielleicht krassesten Kill des Jahres. Nichts für die breite Masse, aber Horrorkenner und Experten feiern das Ding sicherlich ab.

Fazit: Ultra unangenehm und fast durchgehend unvorhersehbar!
Joergschroeder1967
Joergschroeder1967

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4,0
Veröffentlicht am 12. Mai 2026
… wieder ein Horrorfilm der Spass macht! Ungewöhnliche Story… vielleicht ein bisschen märchenhaft… oder ein bisschen Goethe: DIE GEISTER DIE ICH RIEF, WERDE NICHT MEHR LOS ( Zauberlehrling) ! Also ganz genau aufpassen, was man sich wünscht!
Oliver Oertel
Oliver Oertel

3 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 27. April 2026
In der Sneak gesehen. Ich weiß ja nicht, warum Leute unbedingt den 5000sten Horrorfilm drehen müssen - und vor allem, wer das bezahlt. Jedenfalls war dieser für mich persönlich Zeitverschwendung - irgendein Mittelding zwischen Creepy, was zur Hölle und bringen wir wenigstens noch sinnlose Gewalt unter, damits als Horror durchgeht. Wer die Wahl hat, weil er die Kinokarte bezahlen muss, sollte vielleicht eher was anderes gucken. Auch schade - wieso spielen hübsche Mädels heutzutage eigentlich fast nur noch in Horrorfilmen mit? Man bekommt den Eindruck, weibliche Schönheit soll diskreditiert werden.
Kinobengel
Kinobengel

506 Follower 615 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. April 2026
MURPHY’S LAW ZUM KENNENLERNEN


Der schüchterne Bear (Michael Johnston) ist in Kollegin Nikki (Inde Navarette) verliebt, aber sie weiß nichts davon. Die Ratschläge von Ian (Cooper Tomlinson) sind immerhin gut gemeint. Vielleicht hilft „One Wish Willow“ aus dem Kuriositätenladen.

Ich habe „Obsession – Du sollst mich lieben“ als Eröffnungsfilm der Fantasy Filmfest Nights 2026 in München gesehen.

Curry Barker‘s Idee ist scheinbar einfach umzusetzen, denn eine ordentliche Menge selbstgeschriebene Drehbuch-Magie hilft bei der Verdeutlichung seiner Message, die er für seinen 2. Langfilm im Kinosaal effektvoll wie eindringlich versprüht. Die unachtsam gewählte Formulierung zum liebsten Wunsch lässt Bear auf seinen Charaktereigenschaften hocken, während Nikki … Der Horror kommt von ganz allein, wenn die Übertreibungen so wohlgezielt dargestellt werden wie in Barkers Film. Er wählt eine ideenreich einseitige Steigerung der Leidenschaft, die mit dem facettenreichen Können von Navarette das Publikum verblüfft und begeistert. Barker verstärkt den zu vermittelnden Inhalt durch reichlich Körperflüssigkeiten, größtenteils sind es die von Bear‘s Geliebten. Daneben belastet mindestens ein wuchtiger Jumpscare die Saalbestuhlung.

Das Auseinanderdriften der „ineinander Verliebten“ lässt „Obsession – Du musst mich lieben“ auch zu einer Screwball-Komödie werden. Bear ist von vornherein nicht mit der Situation zurechtgekommen und steht nach dem Sprung in die fantastische Ebene vor dem, was er angerichtet hat. Ja, der herrlich von Johnston verkörperte Trottel bereitet vor allem Schadenfreude.

Barker's Konzept geht auf: Das stimmige Beieinander von Humor, Psycho- sowie Ekel-Horror bildet eine äußerst unterhaltsame Melange.
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