Kurz vor der Trennung von seiner langjährigen Partnerin gerät das Leben des 49-jährigen Léo (Melvil Poupaud) aus den Fugen. Als er vom Tod seines leiblichen Vaters erfährt, den er nie kennengelernt hat, reist er zunächst nach Paris, bevor ihn die Abwicklung des Nachlasses nach Italien führt. Die unerwartete Nachricht wird für ihn zum Ausgangspunkt einer persönlichen Bestandsaufnahme. Gespräche mit seiner politisch engagierten Tochter und Begegnungen mit Menschen aus seiner Vergangenheit wecken Erinnerungen und alte Fragen, die er lange verdrängt hat. Auf der Suche nach seiner eigenen Identität setzt sich Léo zunehmend mit seinem bisherigen Lebensweg auseinander und hinterfragt vor allem die Beziehungen zu den Frauen, die ihn geprägt haben.