Wen man im Gefängnis so alles trifft...
Regisseurin Maite Alberdi lernte die in „Mein eigenes Kind“ porträtierte Eleonor Alejandra Marín Mendoza 2022 noch während ihrer Haftstrafe wegen Kindesentführung bei den Arbeiten an einem anderen Dokumentarfilmprojekt im Gefängnis kennen und führte dort erste Gespräche mit Mendoza.
Spielfilm oder doch eine Doku?
Das Publikum mag sich vielleicht wundern, wenn der bis dahin von professionellen Darsteller:innen gespielte Film „Mein eigenes Kind“ nach 50 Minuten plötzlich zu Dokumentarfilm wird. Diese als hybride Dokumentation bezeichnete Filmgattung ist aber von Regisseurin Maite Alberdi bewusst gewählt, um zunächst die Ereignisse, die zu Alejandra Mendozas Verurteilung geführt haben nach der subjektiven Schilderung der Kindesentführerin nachzuerzählen, bevor sich der Film dokumentarisch näher mit dem Fall beschäftigt.
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