Für alle, die noch überlegen, ob sie sich den Film ansehen sollen:
Die Geschichte wird langsam, aber kontinuierlich erzählt. Wer mit diesem gemächlichen Erzähltempo und einigen unlogischen Szenen leben kann, bekommt insgesamt einen gerade noch mäßig sehenswerten Film geboten.
Weniger überzeugend sind die technische Präsentation und die Ausstattung der Streaming-Version. Die Bildqualität wirkt eher mittelmäßig scharf und der Ton wird lediglich in Stereo angeboten.
Achtung: Spoiler
Besonders auffällig fand ich die Hauptfigur: Eine Trail-Wanderin, die ohne Kompass, ohne Handy und offenbar auch ohne den Drang unterwegs ist, alles in sozialen Medien zu dokumentieren, wirkt heutzutage schon unrealistisch.
Die Handlung dreht sich um eine Wanderin, die in einer abgelegenen Alpenregion auf ein abgestürztes UFO stößt und anschließend ums Überleben kämpfen muss, während sie von einem bösartigen, blutrünstigen Alien gejagt wird.
Etwas unfreiwillig zum Lachen brachte mich das Finale, in dem der böse Alien von guten Aliens mittels einer Art Photonenkanone zerlegt wird (das erinnerte mich an Alien Attack. nak nak nak).
Der Film schwankt insgesamt stark zwischen spannenden und atmosphärischen Momenten auf der einen Seite und eher langatmigen, zähen Passagen auf der anderen.
Wer es bis zum Abspann schafft, wird zudem noch mit einer Abspannmusik "belohnt", die mich stilistisch überraschend stark an den Soundtrack von Titanic erinnert.
Fazit: Ein mäßiger Science-Fiction-Film mit einer Grundidee für Alpenfans, einigen spannenden Szenen und schöner Alpenkulisse, der jedoch unter Tempo-Problemen, Logiklücken und einem etwas fragwürdigen Finale leidet. Für Genre-Fans durchaus einen Blick wert, aber ganz weit weg von einem Geheimtipp.
Für mich ein äußerst gelungener Film,passend zum heutigen Zeitgeschehen! Alle menschlichen Emotionen werden hier,unter die Haut gehend,einfühlsam dargestellt! Die phantastische Musikgestaltung mit ihren Höhen und Tiefen fixierte die Spannung von Einstellung zu Einstellung! Das Ende von vielen beschrieben, als offen,kann ich nicht so bestätigen! Die Darstellerin stellte sich ihren Ängsten, verbrannte alles Negative im Feuer und auch ihre Angst! Der Schluss zeigt eine gestärkt e junge Frau,mit einem gestählten Fokus auf die Zukunft! Top Film
Die Prämisse der Wanderin, die inmitten der abgelegensten Gegend auf ein abgestürztes UFO Wrack stößt und dann in einen Survivalkampf getrieben wird, bei dem sie auch ihre inneren Ängste konfrontieren muss, ist etwas außergewöhnliches.
Stimmig und spannend bis zum Schluss. Viele kritisieren hier die Dialogarmut, ich möchte das vielmehr als positive Besonderheit hervorheben!
Ich verstehe die überwiegend negativen Kritiken nicht. Neben ansprechenden Bühnen Bildern bietet der Film eine Story , ein Finale und mit Sophie Grabner eine all das tragende Schauspielerin. Als taubstumme Anna, ein persönliches Trauma verarbeitend, macht sie sich auf den Weg - The Trail. Dabei findet sie, neben wunderschönen Landschaftsaufnahmen und mörderischen Aliens zu sich selbst. Erzählt wird das Ganze in erster Linie über Mimik, Gesten und einer Handvoll Sätze. Vielleicht hätte ich die Dramaturgie anders gestaltet. Aber künstlerisch wertvoll ist der Film allein schon, weil er eine Geschichte beinahe ohne Worte erzählt.
Oh mein Gott.... die ganzen Bewertungen sind sowas von richtig , aber ist keinem aufgefallen, das wir NICHT im Jahr 1881 sind ? WARUM hat die kein HANDY , ruft nix Polizei oder macht Fotos von dem Raumschiff???!!! Ich frage mich, warum macht man so einen Bullshit und warum sind wir so blöd und schauen das auch noch bis zum Schluss??? Der Filmemache sollte mehr Zeit in seine Familie stecken, sofern er noch eine hat Ein Stern ist noch zu viel
Was bitte soll uns dieser Film sagen?? Ich habe es bis heute nicht herausgefunden. Mit Ausnahme der Landschaftsbilder ist an diesem Streifen alles Schrott. Story mies, Darsteller mies, einfach alles mies. Vermutlich wurde versucht, die Aufarbeitung eines tiiiiefen Traumas bildlich darzustellen, aber herausgekommen sind nur 80min Zeitverschwendung der schlimmsten Sorte. Finger weg!
Der Film überrascht mit sagenhaften Landschaftsbildern und einer Bildsprache, die mehr ausdrückt, als jeder obsolete Dialog. Der Film braucht keinen Dialog (weil, wie die Protagonistin) viele im Stillen Leiden und Kämpfen. Wer Alien-Horror erwartet, wird klar enttäuscht. Das ist auch nicht das Thema dieses Films. Er ist tiefgründig und zeitgemäss. Es sind oft nicht die Lauten, die eine Geschichte zu erzählen haben, sondern die Stillen. Als Frau mit eigenen Erfahrungen kann ich sagen, ich verstehe diesen Film - und die Filmemacher verstehen mich. Danke.
Diesen Film können wahrscheinlich nur Frauen richtig verstehen. Und empathische Menschen, die sich in taubstumme Menschen versetzen können. Viel Natur - TrailAlltag - vermischt mit AlienFantasie - runder Film mit Spannung, Horror und Happy End. Fast ein Meisterwerk. Hauptdarsteller könnten besser sein, deshalb nicht 5 Sterne.
Die Landschaftsbilder sind größtenteils sehr gut mit der Kamera eingefangen, allerdings ist der Film durch wenige Monologe sehr langatmig und verliert dadurch an Interesse. Warum dieser Film nur auf englisch (original) angeboten wird verstehe ich auch nicht, das bißchen hätte man doch synchronisieren können. Ich denke, das von allen, die diesen Film gesehen haben, keiner dabei ist der eine Glaskugel besitzt, um sich in die Gedanken hineinzuversetzen. Es würde den Film aufwerten, wenn ihre Gedanken als gesprochener und emotionsbehsfteter Monolog im Hintergrund mitliefe, um sich ein Bild ihrer Gedanken und Gefühle machen zu können. Das zerrissene Zelt der beiden männlichen Waderer ist sehr delitantisch zurechtgemacht und auch der offene Thorso des daneben liegenden ist eher sehr einfach gemacht, da wäre noch sehr viel Luft nach oben für Spezialeffekte!
Meine 2 Sterne gelten ausschließlich den Landschaftsbildern, der gesamte Film würde von mir nichtmal einen halben Stern bekommen!