FSK ab 12 freigegeben
Edinburgh im Jahr 1810: Die Lehrerinnen Jane Pirie (Flora Nicholson) und Marianne Woods (Clare Dunne) eröffnen gemeinsam ein Mädcheninternat. Bald aber sehen sich die wohlwollenden Erzieherinnen einer großen Herausforderung gegenüber: Die 15-jährige Jane Cumming (Mia Tharia) aus Indien hat große Schwierigkeiten bei ihren Mitschülerinnen Anschluss zu finden. Auf Drängen von dessen Großmutter nehmen die beiden das Kind aus aristokratischer Abstammung bei sich auf, doch das Glück währt nicht ewig. Jane und Marianne gelingt es nicht, ihrem Schützling die Nähe zu geben, nach der er sich sehnt, und zugleich stellt sich eine Entfremdung auch zwischen den beiden Frauen ein.
3,5
gut
Eine Schule für Jane Cumming
Die realen Prozessakten wurden für 100 Jahre weggeschlossen
Von Michael Meyns
Wohl höchstens noch in tief konservativen Regionen Großbritanniens würde eine lesbische Beziehung für einen Skandal sorgen. Vor gut 200 Jahren war das noch anders, damals konnte der bloße Verdacht einer als unziemlich geltenden Nähe zwischen zwei Frauen Karrieren und Leben zerstören. So erging es auch den Lehrerinnen Marianne Woods und Jane Pirie, die in Sophie Heldmans historischem Drama „The Education Of Jane Cumming“ im Mittelpunkt stehen. Im schottischen Edinburgh haben die Freundinnen eine Schule gegründet, eine der wenigen Möglichkeiten für Frauen, in einer patriarchalischen Gesellschaft ein Stück weit frei und unabhängig zu leben. Doch diese Freiheit wird in dem atmosphärischen Drama von der titelgebenden Figur zerstört – obwohl Jane Cumming als Halbinderin eigentlich selbst eine Außenseiterin ist.
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Produktionsländer
Deutschland,
Schweiz,
Großbritannien
Verleiher
Farbfilm
Produktionsjahr
2026
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Englisch, Deutsch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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