Besetzung:Rodney Hicks,
Geoffrey Rush,
Tatyana Ali
Filmstarts
4,0
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Inhaltsangabe
Inspiriert von den Erinnerungen des afroamerikanischen Vietnamkriegsveteranen Allen Nelson (Rodney Hicks) erzählt der Film von den tiefen Spuren, die Krieg im Leben derjenigen hinterlässt, die ihn führen mussten. Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Grausamkeiten an der Front, sondern auch die seelischen Verletzungen, die lange nach dem Ende der Kämpfe fortbestehen. Die Erlebnisse des Protagonisten machen deutlich, wie traumatische Erfahrungen und eine posttraumatische Belastungsstörung sein Leben nach der Rückkehr in die Heimat bestimmen.
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
4,0
stark
Mr. Nelson, Did You Kill People?
Einer der seltenen Filme, die das Prädikat Anti-Kriegsfilm wirklich verdienen!
Von Janick Nolting
Der japanische Kultregisseur Shinya Tsukamoto hat die filmischen Extreme nie gescheut. Schließlich sprechen wir von dem Künstler, dessen Karriere unter anderem mit dem völlig abgefahrenen Cyberpunk-Albtraum „Tetsuo: The Iron Man“ begann. Über die Jahre hat er seine Figuren und sein Publikum anschließend wiederholt in Grenzerfahrungen und an den Rand der Überwältigung getrieben, wenngleich mit schwankender Intensität. Auch in „Mr. Nelson, Did You Kill People?“ ist Tsukamotos Hang zur Drastik und Reizüberflutung noch deutlich spürbar, wenn er sich ein weiteres Mal den Dimensionen und Folgen von Kriegen nähert. Es ist sein vierter historischer Stoff in Folge, allerdings sein erster in englischer Sprache. Gleich am Anfang prescht Tsukamotos neuer Film mit wuchtiger Energie, aber auch einer großen Verletzlichkeit voran. Sein Protagonist Allen Nelson (Mark Merphy) erwacht schweißgebadet im Dre