Über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten – von 1928 bis 1968 – arbeitet Wissenschaftler Dau (Teodor Currentzis) in einem abgeschotteten sowjetischen Forschungsinstitut, dessen Alltag von strengen Hierarchien, umfassender Kontrolle und einem System aus Privilegien geprägt ist. Zwischen politischem Druck und wissenschaftlichen Erwartungen bleibt ihm immer weniger Raum für persönliche Freiheit und eigenständige Entscheidungen. Auf der Suche nach einem Ausweg aus dieser Enge beginnt Dau zahlreiche außereheliche Beziehungen, die ihm zunächst als Zuflucht erscheinen. Mit der Zeit führen seine Entscheidungen jedoch zu wachsenden Spannungen in seinem Privatleben und lassen ihn zunehmend den Halt in seinen engsten Beziehungen verlieren.