I Am Legend
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Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Es sah so vielversprechend aus: Eine aufwändige Neuverfilmung von Richard Mathesons Kultroman "I am Legend", der (neben der ein oder anderen B - Film - Adaption) schon zweimal zu Leindwandehren kam: 1964 mit Horror - Ikone Vincent Price ("The last man on earth") und 1971 mit Charlton Heston ("Der Omega - Mann") in der Hauptrolle. Diese beiden Verfilmungen gehören zwar nicht zu den absoluten Meisterwerken des SF - Genres, dazu tragen sie zu sehr die Zeichen ihrer jeweiligen Entstehungszeit, sind aber sehr solide Genrekost und stellenweise auch interessante Umsetzungen des Original - Stoffes von Matheson. Schon Ende der 90er kamen Gerüchte über eine mögliche Neuverfilmung des Stoffes auf, damals war vor allem Arnold Schwarzenegger im Gespräch für die Titelrolle.



Wie die Endzeit - Vision mit dem Gouvernator ausgesehen hätte wird wohl für immer Gegenstand von Spekulationen bleiben. Die Produzenten entschieden sich schliesslich für Allrounder Will Smith und ob sie wirklich gut daran taten, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Fest steht: Smith bietet wahrscheinlich eine seiner besten Performances überhaupt, sein Robert Neville ist so einsam, verzweiffelt und traurig daß es einem das Herz bricht. Vincent Price (der ebenfalls eine der besten Leistungen seiner Karierre bot) war ein desillusionierter, fast schon apathischer Antiheld, den ganzen Film über am Rande des Wahnsinns. Charlton Hestons Version des Robert Neville war trotz interessanter Ansätze im Grunde nur eine Variation der Rolle die er zuvor schon in "Planet der Affen" innehatte, ein zwar gebrochener, aber dennoch knallharter und leicht zynischer Actionheld. Will Smith darf von allen am meisten menscheln. In einer der stärkeren Szenen des Films (SPOILER) klammert er sich an seinen sterbenden Hund, um ihm einen schnellen und schmerzlosen Tod zu gewähren. Die Verzweifflung, die ihn durch den Tod seines letzten noch verbliebenen Freundes überkommt überträgt Smith mühelos auf den Zuschauer (SPOILER ENDE).



Aber es ist einmal mehr eine Milchmädchenrechnung. So sympathisch sein Robert Neville ist, so oberflächlich ist er auch. Auch wenn Smith ohne die rotzigen Sprüche aus Independence Day - Tagen auskommt erlaubt ihm seine Rolle nicht mehr als ein weiterer, typischer Hollywood - Übermensch zu sein. Der Wahnsinn, der sich zwangsläufig einstellen muss wenn man der letzte noch verbliebene Mensch auf Erden ist während sich die Überlebenden in Monster verwandelt haben, ist bei "I am Legend" kein Thema. Neville bleibt letztlich immer Herr der Lage. Zweiffel, Selbstmordgedannken oder Allmachts - Fantasien haben bei ihm keine Chance. Heston und Price hatten hier wesentlich glaubwürdigere Interpretationen zu bieten.



Dieses Dilemma ist aber wohl mehr auf das schwache Drehbuch zurückzuführen denn auf das mangelnde Talent des Hauptdarstellers. Und da wären wir auch gleich bei der zweiten grossen Schwäche des Films. Die Geschichte von "I am Legend" ist so blutarm wie die Kapillargefässe der vampirischen Infizierten. Mehr als Will Smith vs. die Monster hat der Film im Grunde nicht zu bieten. Darüber kann auch die ein oder andere zaghafte Nebenhandlung nicht hinwegtäuschen. Und das Ende des Films ist ebenso einfallslos wie enttäuschend und wird ausserdem viel zu abrupt herbeigeführt. Das Konfliktpotenzial, daß in der Vorlage vorhanden ist, wird nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Ärgerlich auch die simple Infizierten - Thematik: Waren die Mutanten in "Der Omega - Mann" als sektenähnliche Vereinigung immerhin noch gut für etwas Zivilisationskritik, so werden sie in "I am Legend" zu instinktgesteuerten, grunzenden Zombies degradiert. Damit könnte man sich ja vielleicht noch anfreunden, wären die Effekte wenigstens brauchbar. Aber die Animation der albern herumspringenden Zombies auf Speed fällt mehr als dürftig aus. Die CGI - Effekte sind in der Tat so schlecht daß man sich in die dunklen Tage der Entstehungszeit dieser Technik zurückversetzt fühlt, als Filme mit CGI - Effekten (wie "Jumanji") gerade im Kommen waren. Daß dies der Spannung in den durchaus packend inszenierten Actionszenen einen enormen Abbruch tut, braucht eigentlich nicht erwähnt zu werden.



Aber es gibt nicht nur schlechtes zu vermelden: Die Atmosphäre die der Film heraufbeschwört, sucht ihresgleichen. Besonders die Bilder der ersten dreissig Minuten, wenn die Kamera mit Neville durch ein geisterhaftes, zerfallendes New York wandert, sind von ungeheurer Intensität und hervorrangend fotografiert. Schon "Der Omega - Mann" bot beängstigende Eindrücke einer entvölkerten Welt, aber erst die Errungenschaften des digitalen Zeitalters und ihrer Bildbearbeitungsprogramme lassen die Illusion perfekt werden. Die unkrautumrankten verlassenen Häuserschluchten der Mammutstadt hinterlassen einen beklemmend - poetischen Eindruck, und setzen sicherlich einen neuen Standard für kommende Endzeitfilme.



Fazit: Trotz eindringlicher Atmosphäre und einem hervorragenden Will Smith vermag "I am Legend" kaum zu überzeugen. Das utopische, gesellschaftskritische Material des Autors Matheson bleibt nahezu unangetastet, und auch auf dramaturgischer Ebene herrscht eher Einfallslosigkeit. Spannung kommt aufgrund für Blockbuster - Verhältnisse unzureichender Effekte und einfallslosem Monster - Design kaum auf. Somit scheitert "I am Legend" letztlich auf beinahe jeder (relevanten) Ebene. Für begeisterte Photoshop - Nutzer dennoch einen Blick wert.
Peppi
Peppi

7 Follower 43 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Mann kann in Hollywood auch schlechte Filme gut aussehen lassen.



Ich hatte mir von dem Film mehr versprochen, die Story ist ja so weit ganz O.K.,

nur da hätte man wesentlich mehr draus machen können.



Aber das Golfspielen auf einer Lockheed SR-71 Blackbird,

die noch dazu auf einem Flugzeugträger steht.

Und dann noch direkt daneben, die US Flagge?



Werbung, Angeberei oder eine versteckte Botschaft von G. W. Bush?



Kann man sich ansehen, muss man aber nicht.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Kritik:

Nachdem Will Smith eine Glanzleistung in dem Film I, Robot abgelieferte, waren meine Erwartungen für einen weiteren SciFi-Film mit ihm recht hoch. Auch die Handlung hat mich angesprochen, obwohl es Filme mit diesem Schema schon unzählige Male zu sehen gab: Menschen infizieren sich mit einem Virus, mutieren, können nicht mehr sprechen, haben vereiterte Körper, brüllen herum und wollen alle töten, und sind dabei fast unsterblich.



Der Film spielt fast durchgehend im menschenleeren New York, ein paar Rückblenden, bevor das Virus sich verteilte gibt es jedoch, um kurz auf die Geschichte von Robert Neville einzugehen. Nun könnte man sich vorstellen, dass dieser Film mit nur einem Schauspieler und Hunderten von Mutanten ziemlich düster ist, aber das hält sich in Grenzen.

Der einzige mit dem Neville spricht ist mit sich selbst, den Mutanten oder seinem Hund.



Der Film läuft so vor sich hin und man selbst schaut bloß noch weiter, weil man sehen möchte wie der Film endet. Zugegeben, dieses animierte New York ist schön anzuschauen und die Jagden mit diesen typischen Schreckmomenten sind auch gut, das reicht diesem Film jedoch nicht. Was für mich diesen Film noch ziemlich aufwertet ist das Ende, und ich will jetzt nicht schon allen die Spannung nehmen, denn der ganze Film baut nur auf das Ende.



Fazit:

Kein Muss für Action- oder SciFi-Fans. Auch kein Muss für Will Smith Fans, obwohl er seine Sache so gut mcht wie es nur möglich ist. Schauen sie lieber I, Robot (mit Will Smith) oder Equilibrium, ein verdammt guter SciFi-Film.



Handlung: 70%

Schauspieler: 80%

Action: 50%

Spannung: 60%
evil12
evil12

7 Follower 37 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Das ist echt schwer zu sagen, der Film hat seine Höhepunkte. Vor allem diese leere Stadt hat echt was. Aber so storymäßig gehtâ™s schon wieder arg in die Zombie-Richtung und so was kann ich echt nicht mehr sehen. Pluspunkt ist natürlich Will Smith. Meine Lieblings-Szene ist die, wo er bei Shrek mitspricht, die ist genial! :D
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
der film ist absolut sehenswert. will smith

spielt sehr gut, (immerhin muss er fast den ganzen film alleine das puplikum unterhalten). gute schockeffekte sind auch da.

die animationen der vampire sind etwas veraltet, aber keineswegs schlecht.

wer natürlich auf action und eine menge effekte steht, wird vielleicht etwas enttäuscht sein.

trotz allem top film und absolut sehenswert!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
klasse film! mal eine ganz neue story und sehr spannend gemacht... wobei ich selbst denke sie hätten es selbst noch spannender machen können... aber bin mir fast sicher das da ein zweites teil kommt...



leider gibts hier immer leuten die sich über alles beschweren...



DENKE MAL NACH: ES IST KEINE REALITÄT ES IST FICTION!!!



deswegen diese kritik mit das kann nicht und so geht nicht... ne stimmt... dann geh doch nicht in so ein film rein... schau dir heidi in den bergen an!! ihr weißt doch das will smith immer solche art von filmen macht... I robot, independence day, wild wild west, man in black...

für die die so ein film gefallen ihr wirds nicht bereuen...



es ist eine gute spannende story wo ich kein moment gelangwielt war...
Featherduster
Featherduster

3 Follower 20 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Will hat es wirklich drauf Emotionen und Spannung rüber zu bringen. Der Film ist sehr gut. Die Idee gefällt und die Umsetzung ebenso. Die später aktiv werdenden Charaktere sind weniger gut besetzt, man ist eher gewillt Will allein weitermachen zu sehen, finde ich. Die Animationen der Monster sind in Ordnung.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
New York ganz leer!!!

Keine Grenzen gesetzt!!!

Keine Ahnung warum,aber irgendwie hat mich das gepackt.

Naja,viel mehr war da dann aber auch nicht.

Diese Zombie-Vampir-Viecher warn ja mal lächerlich.

Sowas konnte man schon im letzten Jahrtausend^^.

Und das Ende war ziemlich enttäuschend.

Naja,wie gesagt,punktet mit Atmosphäre.



5/10
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Meiner meinung nach ein sehr gelungener Film,

die ausgestorbene City (fast ausgestorben sorry) ist sehr schön gemacht, Will Smith macht seine Arbeit ordentlich und sonst alles drum und dran ist auch nicht übel gemacht ... is ne 8 wert ^^
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
"I am Legend" ist ein wirklich guter Horrorfilm der etwas anderen Art. Wer hier einen typischen Rumgeballer-Zombiefilm erwartet, dürfte wohl etwas enttäuscht werden. Der Regisseur setzt in "I am Legend" etwas mehr auf die Charakterisierung und die Einführung der Person von Robert Neville, der letzte Überlebende in New York, dass sogar die eigentliche Story etwas zu kurz kommt. Er baut die Spannung gekonnt gut auf, ohne dass es zu großartigen Kampf- oder Schießszenen kommt. Kurze Horroreffekte beleben die Story gelegentlich wieder auf. Atmosphärisch und optisch ist "I am Legend" wirklich hervorragend gelungen; die Bilder, die der Zuschauer vom ausgerotteten New York hier vorgesetzt bekommt sind wirklich faszinierend und verleihen dem Film eine besonders authentische Atmosphäre und Stimmung. Nicht so gut gelungen ist wie schon erwähnt die Story, die der Regisseur leider zu spät erst in die Handlung miteinbezieht. Sie wirkt etwas hineingedrückt, mindert aber das Sehvergnügen nicht wirklich. Schauspielerisch ist der Film komplett auf Will Smith reduziert, der seine Aufgabe gewohnt stark meistert und seiner Rolle problemlos die nötige Präsenz und Glaubwürdigkeit verleihen kann. Wirklich starke Leistung! Alle anderen Darsteller sind hier nicht großartig zu erwähnen, zu kurz und eigentlich auch irrelevant sind sie.

Fazit: "I am Legend" ist ein wirklich rundum gelungener Endzeit-Thriller, der vor allem atmosphärisch besonders zu überzeugen weiß! Zwar kommt die Story selbst etwas zu kurz, doch für kurzweilige Unterhaltung kann der Film problemlos sorgen und hebt sich auch positiv von der üblichen Genrekost ab. Reingehen und Spaß haben!!
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