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Danny
139 Kritiken
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3,5
Veröffentlicht am 11. Juli 2026
I AM LEGEND Kritik Review (2007): Robert Neville (Will Smith) ist der letzte lebende Mensch, nachdem ein vermeintliches Wundermittel nahezu die gesamte Menschheit ausgelöscht hat. Der Großteil der Infizierten ist gestorben, eine Minderheit zu lichtscheuen, instinktgesteuerten Kreaturen mutiert. Robert lebt nun also im verlassenen New York, bei ihm nur sein sein treuer Schäferhund Sam. Tagsüber streift der Militärwissenschaftler durch die Gegend, macht Jagd auf Antilopen und sendet Funksprüche in der Hoffnung, andere Überlebende zu erreichen. Nachts verbarrikadiert er sich in seinem Nobelheim vor den Monstern draußen und arbeitet mit seinen bissigen Laborratten an einem Impfstoff. Als Robert jedoch das Alpha-Weibchen (Joanna Numata) der Zombie-Vampire zu Forschungszwecken einfängt, entwickeln die Kreaturen unter der Führung des Alpha-Männchens (Dash Mihok) plötzlich eine Form von Intelligenz und greifen härter an als jemals zuvor... „I Am Legend“ überzeugt vor allem durch seine bedrückende Atmosphäre und die starke Performance von Will Smith. Der Film schafft es, die Einsamkeit und Verzweiflung der Hauptfigur glaubwürdig zu vermitteln und baut über weite Strecken eine intensive Stimmung auf. Besonders die verlassenen Straßen von New York und die ruhigen Momente sorgen für eine beklemmende Atmosphäre. Wenn die Action und die Horror-Elemente einsetzen, entsteht zusätzlich eine gute Spannung. Auch wenn die Geschichte gegen Ende etwas an Stärke verliert und nicht jede Entscheidung vollständig überzeugt, bleibt der Film durchgehend unterhaltsam. Vor allem Will Smith trägt den Film nahezu allein und sorgt dafür, dass die emotionale Seite der Geschichte ebenso gut funktioniert wie die spannenden Momente. Fazit: Ein atmosphärischer Mix aus Science-Fiction, Thriller und Horror mit einer starken Hauptrolle und vielen intensiven Szenen, der trotz kleiner Schwächen überzeugt. Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐☆☆☆ 離️
Mir hat der Film gut gefallen. Die Endzeitstimmung wird so beunruhigend präsentiert, wie es sonst nur "The Last of Us" geschafft hat. Die STory ist naja, nicht besonders originell, aber doch spannend und aufregend umgesetzt. Will Smith spielt wie gewohnt souverän, immerhin muss er 85% der Zeit alleine tragen. Wofür ich aber locker 1 bis 1 1/2 Sterne Abzug geben muss sin die Infizierten (Zombies?)... Warum um Himmels Willen haben die dafür keine Schauspieler mit Maske (und vielleicht etwas CGI?) genommen??? Die sind ja so mies animiert und sehen so unecht aus, da kommt einfach kein Grusel auf. Und sie bewegen sich so hektisch, dass es eher albern als bedrohlich wirkt! Was soll das? Ging das ganze Geld für die New York-Kulisse drauf? Wenn man die Infizierten "echt" gemacht hätte, dann wär das ein richtig, richtig guter Film geworden. Ja, auch mit dem kitschigen Ende!
Der Film entspricht einfach überhaupt nicht der Romanvorlage. Außer dem Titel und den Namen der Personen wurde einfach alles zu einem 08/15 Hollywood-Monster-Film umgeschrieben. Sehr, sehr schade. Denn der Roman hat sehr viel Tiefgang und einige Pointen und Twists die genial und einmalig sind. Notiz an die Drehbuchautoren fürs Remake: spoiler: I am Legend hat nichts mit Bob Marley zu tun, die Monster sind keine Zombies, Robert Neville kein genialer Wissenschaftler und Ziel ist nicht die Heilung der Menschheit. Lest bitte das Buch und spart euch den Film.
"I am Legend" von Francise Lawrence kann nicht überzeugen. Hier wurde offensichtlich am Budget gespart und der Film weißt Lücken auf. Die "Infizierten" eines Viruses sind so schlecht dargestellt, dass ich Anfangs lachen musste, bis ich realisierte dass ich mir das noch ne Stunde geben muss. Die Handlung ansich ist sehr monoton und erinnert mich an den erst kürzlich erschienenen Film von George Clooney "The Midnight Sky". Die Handlung ist in zwei Sätzen erklärt: spoiler: Er ist die ganze Zeit mit seinem Hund alleine unterwegs, um einen Impfstoff an einem(r) Infizierten zu testen. Eine Frau mit Kind findet ihn und sie werden von Infizierten nachverfolgt, am Ende opfert er sich und gibt den Impfstoff der Frau, diese geht zu einem Ort, der frei von Infizierten ist. Wie gesagt, steht man am Ende da und denkt sich: Okay, und jetzt? Das Einzige was die 2,5 Sterne ermöglicht, ist die gut gespielte Rolle von Will Smith.
Zu Beginn bestach die visuell dargestellte Einsamkeit (menschenleere Häuserschluchten, überwucherte Straßen und Gebäude, frei herumlaufende Tiere). Doch leider verlor der Film kontinuierlich an Kraft. Die Story war zwar gut durchdacht, aber bereits aus anderen Filmen (z.B. „28 Days Later“) bekannt. Zu oft waren Szenen wortkarg in die Länge gezogen. Das nachdenkliche Ende konnte dagegen meine Bewertung wieder ein bisschen nach oben ziehen. Glanzleistung von Will Smith, der diesmal eine für ihn ganz ungewöhnliche (da ernste) Rolle spielte. Insgesamt lohnt sich der Film (gerade auch wegen der stimmungsvollen Bilder), aber an Genre-Alternativen wie „28 Days Later“ kommt „I Am Legend“ nicht heran.
'I Am Legend' bietet nebst der gelungenen visuellen Umsetzung einige sehr spannende Szenen, während Will Smith vor allem in der ersten Filmhälfte eine tolle und teils berührende Darstellung als (vermeintlich) letzter Mensch auf Erden gibt. Dabei erhält er herausragende Unterstützung in Form einer deutschen Schäferhündin namens Samantha. Die Darstellung der emotionalen Bindung zwischen Hund und Mensch ist dabei schlicht und einfach grandios und ist gleichzeitig die Rettung eines ansonsten enttäuschenden Films.
Fazit: Etwas mehr Epos und etwas mehr Tiefe hätten gut getan. Wer nur Gucken will, für den dürfte es reichen.
Ich liebe diesen Film! Dieser Film, der überwiegend eine One-Man-Show ist, fasziniert mit einer großartigen Kulisse und Atmosphäre sowie einer tollen schauspielerischen Leistung Will Smith’s. Das Gefühl der Verlassenheit der Stadt und des Chaos, das das Virus angerichtet hat wird eindrucksvoll übermittelt. Will Smith lässt uns u. a. durch das Reden mit von ihm in Geschäften aufgestellten Schaufensterpuppen teilhaben an den schmerzlichen Gefühlen der Einsamkeit, Trauer und Verzweiflung. Der Wechsel von dieser dramatischen Menschenleere hin zu Actionszenen, in denen die Mutanten Will Smith gefährlich nahe kommen, ist spannend anzusehen und lässt mitfiebern. Die Rückblicke, die seine Erinnerungen sind und in kurzen Filmsequenzen gezeigt werden, erzählen die Geschichte vom Beginn des Virus bis hin zu dem Grund, warum seine Frau und sein Kind nicht mehr bei ihm sind. Sie konnten zu einem Helikopter, der sie in Sicherheit bringen sollte gebracht werden, doch kurz nach dem Abheben stießen sie mit einem weiteren zusammen, über den der Pilot die Kontrolle verlor, da ein Mutant diesen angegriffen hatte.
Die Dramatik der ganzen Geschichte, das Gefühl der Einsamkeit in der großen, menschenleeren Stadt sowie die Spannung bei der Konfrontation mit den tödlichen Mutanten, bringt Will Smith zusammen mit der tollen Kulisse im Film eindrucksvoll rüber. Diese ist ebenfalls sehr eindrucksvoll und die Mutanten sind furchteinflößend. Die ihn begleitende Hündin Sam, die ursprünglich seiner Tochter gehörte, wird tragischerweise durch einen Biss eines mutierten Hundes getötet, womit Will Smith von da an ganz alleine leben muss, bis Anna - eine Überlebende - ihn rettet als er eines Nachts von Mutanten angegriffen wird. Dies trägt auch viel zur Stimmung und zur Gefühlslage von ihm bei und ist somit ein wichtiger Teil des Films. Unrealistisch hingegen ist die Tatsache, dass Wasser und Strom nach so langer Zeit noch einwandfrei zu funktionieren schienen, doch dieser Fakt geht für mich im Film unter und spielt keine große Rolle. Viel zu eindrucksvoll ist die Kulisse und spannend die Geschichte, um darauf zu achten.
Ich hätte mir lediglich noch mehr und längere Rückblicke gewünscht, bzgl. der Ausbreitung des Virus, des Chaos durch die Mutanten und des Zerfalls der Stadt. Dies hätte man durch kurze Filmabschnitte zeigen können, doch leider erfährt man hier rüber nichts im Film. Insgesamt ändert dies für mich nichts daran, dass ich den Film sehr gut finde.
Ich kann diesen Film jedem empfehlen, der auf Endzeitszenarien und Filme über Katastrophen steht. Für mich ein meisterhafter Film, eine tolle Mischung aus Drama, Action und Science-Fiction.