Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Lamya
1.384 Follower
801 Kritiken
User folgen
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film hat mir echt sehr gut gefallen. Ich liebe diese Endzeit-Filme. Die Stimmung und die Bilder sind echt einzigartig. Endlich mal wieder ein Film nach Hitch, wo mir Will Smith wieder richtig gut gefällt. Anschauen lohnt sich auf jedenfall.
"I am Legend" von Francise Lawrence kann nicht überzeugen. Hier wurde offensichtlich am Budget gespart und der Film weißt Lücken auf. Die "Infizierten" eines Viruses sind so schlecht dargestellt, dass ich Anfangs lachen musste, bis ich realisierte dass ich mir das noch ne Stunde geben muss. Die Handlung ansich ist sehr monoton und erinnert mich an den erst kürzlich erschienenen Film von George Clooney "The Midnight Sky". Die Handlung ist in zwei Sätzen erklärt: spoiler: Er ist die ganze Zeit mit seinem Hund alleine unterwegs, um einen Impfstoff an einem(r) Infizierten zu testen. Eine Frau mit Kind findet ihn und sie werden von Infizierten nachverfolgt, am Ende opfert er sich und gibt den Impfstoff der Frau, diese geht zu einem Ort, der frei von Infizierten ist. Wie gesagt, steht man am Ende da und denkt sich: Okay, und jetzt? Das Einzige was die 2,5 Sterne ermöglicht, ist die gut gespielte Rolle von Will Smith.
Ich fand den Film richtig klasse. Allein der gedankte nur mit seinem Hund in New York zu sein ohne eine Menschen Seele baut ein tolles Endzeit Szenario auf und das mit einem überzeugendem will Smith der Film ist sehr spannend und hat mich bis zum Schluss gepackt.
Okay, dass „I Am Legend“ nicht die erste Verfilmung des zugrudeliegenden Stoffes ist, wissen wir
inzwischen. Dass wir von der Geschichte daher wohl nicht allzu große Überraschungen erwarten können, wissen wir auch. Aber dass am Ende wirklich so wenig dabei rumkommt, hat mich wirklich überrascht.
Ein Film um den letzten Menschen auf Erden steht und fällt natürlich mit dem Hauptdarsteller. Und hier liegt auch schon der Hase im Pfeffer, Will Smith ist in dieser Rolle irgendwie fehl am Platze. Nicht nur, dass ihm sein tierischer Kollege Sam teilweise den Rang abläuft, nein, Smith mag zwar als Soldat und
Familienvater überzeugen, den Doktor der Virologie nehme ich ihm aber einfach nicht ab, nur weil er eine Brille trägt. Wie auch bei „Krieg der Welten“ (2005) hatte ich hier das Gefühl, dass vor zehn Jahren wahrscheinlich Tom Hanks für diese Rolle gecastet worden wäre (auch wenn ja eigentlich Arnold
Schwarzenegger an dem Part dran war). Und Nevilles wiederentdeckter Glaube ließ mich am Ende
ebenso die Augen verdrehen wie die Tatsache, dass die US-Army die Menschheit rettet.
Die Bilder des entvölkerten New York City sind natürlich atemberaubend, dagegen enttäuschen die
„lebendigen“ CGI-Kombattanten umso mehr, weder die Löwen zu Beginn, noch die Zombies,
entschuldigung „Infizierten“, können überzeugen. Und dass Nevilles Gegenspieler, der Oberinfizierte sozusagen, dann ganz offensichtlich dem Computer entstammt, muss an dieser Stelle wohl bedeuten, dass der Realismus der Figur scheitert. Dieser überaus eindimensionale Part soll wirklich von einem Menschen gespielt worden sein? Ich kann es noch immer nicht fassen.
In der Tat fand ich wie der Überlebende sein Leben in Isolation fristet interessanter als alles, was nach der ersten Begegnung mit den Untoten kommt.
Und was hat es mit diesen „Infizierten“ überhaupt auf sich? Diejenigen, die nicht an dem Virus starben sind also zu so etwas wie zombiesken Vampiren (oder vampiresken Zombies?) mutiert, denen laut Neville jegliche Menschlichkeit abgeht. Als dann eben dieser Doktor in eine Falle geht, die ihm einer der Infizierten
gestellt hat, verpufft dieser Überraschungseffekt im selbstverschuldeten Nichts, die Vendetta, die diesen untoten Antagonisten dann umtreibt erscheint dem Zuschauer dann genauso unsinnig wie der Tod des Hundes überraschend kam. Was soll der Quatsch?
Die Prämisse des Films ist gleichzeitig seine Lebenslüge. Der letzte Mensch auf Erden ist nicht nur nicht
alleine, er ist ja nicht mal der letzte Mensch auf Erden. Nein, er *glaubt* ja nicht einmal, dass er der Letzte seiner Art sei. Anna und Ethan, die anderen Überlebenden, sind nach drei Jahren immer noch dermaßen gut in Schuss, dass der äußerst bequeme Lebensstil Nevilles sich dagegen schon turborealistisch ausnimmt.
Alles in allem eine nette Dauerwerbesendung für Ford und Apple über eine gottverlassene Welt, die bei weitem nicht alles aus ihrem Setting macht. Schade.
Außerhalb der Tribute von Panem-Sage hat Francis Lawrence nur wenige gute Filme gemacht und somit ist es für mich überraschend das Lawrence zeigt das er auch außerhalb der Panem-Reihe gute Filme machen kann. I Am Legend ist einer der wenigen Zombie-Filme mit einen Intelligenten Handlungsaufbau.
also ich muss sagen dass ich die idee hinter "I Am Legend" stark finde. die umsetzung finde ich leider enttäuschend langweilig, es passiert sehr wenig also kaum action...atmosphäre ist sehr gut. ABER was ich überhaupt nicht verstehe ist das ende... er hätte einfach mit ihr mitegehn können stattdessen dieses schlechte ende wofür ich noch kein verständniss habe,aber vllt nach dem 2. teil!
Nach ein paar Jahren, habe ich den Film nun nochmal im Alternate Cut gesehen. Zum neuen Ende gleich. Erst einmal ist I Am Legend in jeder Hinsicht sehr bildgewaltig. Das verlassene New York ist sicher eines der größten Schauwerte der letzten Jahre. Anders kann man es gar nicht ausdrücken. Handwerklich gibt es keine Mängel, auch die Schnitte, Kampfführung und dergleichen sind alle sehr gut geraten und bleiben übersichtlich. Will Smith, den ich nur bedingt cool finde, spielt, abgesehen von ein paar übertrieben-verkrampften Gesichtsausdrücken und Ausfällen, seine Rolle sehr gut und weiß die Einsamkeit einzufangen. Der vierbeinige Begleiter kann dabei auch sehr gut überzeugen. Man bangt richtig mit. - Die größte Schwäche bilden in diesem Kontrast die eher bescheidenen Computeranimationen. Ok, 2006 produziert, daher wäre das mal ein Kandidat für die Überarbeitung. Doch die Figuren, Tiere wie Monster, wirken einfach viel zu erkennbar mies, als das da Atmosphäre aufkommen würde. Was nun das Ende angeht, so sind beide Enden eigentlich ganz okay. Das Zweite bietet etwas mehr zur an sich wirklich dünnen Story, wären das originale Ende in gewisser Hinsicht düsterer ist. Der Film hatte meiner Meinung nach aber trotz der geringen Laufzeit hier und da ihre Längen, sodass für mich das Gesehene schon ganz vernünftig war. Mehr über die Darkseekers zu sagen, wird die Aufgabe des Sequels sein über welches rumort wurde. - Fazit: Allein wegen der Schauwerte sollte man den Film gesehen haben. Inhaltlich hätte leider mehr geboten sein können.