Poltergeist
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Casey 08
Casey 08

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3,5
Veröffentlicht am 8. April 2026
Ein meilenstein der Horrorfilm-Geschichte und der Gründer vieler Horror-Klischees. "Blutgericht in Texas" Regisseur Tobe Hooper hatte hier einen der größten Regisseuren aller Zeiten Stephen Spielberg als Produzent und man merkt, dass er auch am Film gearbeitet hat. Die Effekte sind eine absolute Wucht und sind heute noch fantastisch. Besonders krass war die Szene wo sich jemand die Haut vom Gesicht zieht. Manchmal ist der Film trotzdem etwas lahm und so richtig gruselig ist der FIlm auch nicht auch wenn die Clown-Szene fantastisch war. Schauspielerisch ist der FIlm recht gut und ikonische Szenen hat er definitiv. Nicht das Horror-Meisterwerk was ich erhofft hatte aber trotzdem ein guter Horrorfilm mit tollen Szenen.

Insgesamt ist es ein guter FIlm mit fantastischen Effekten, ikonischen Szenen und toller Atmosphäre.
No Use For A Name
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14 Follower 1.213 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 6. April 2026
Auch einer dieser Filme, die ich als Kind oder Jugendlicher unheimlich gruselig fand und mich enorm verstört hat. Die Vorstellung, dass aus dem Sendeschluss-Bild des Fernsehers (das gibt’s ja heutzutage gar nicht mehr) zwei Arme und dann ein ganzes Wesen herauskommen, hat mich stark verängstigt. Und als dann noch die kleine Carol Ann verschwindet und scheinbar aus dem Fernseher heraus mit so gruselig verzerrter Stimme spricht, war es endgültig mit dem ruhigen Nachtschlaf dahin!

((ACHTUNG! SPOILER!!))
Aber auch heute noch versteht der Film es, eine zunehmend unheimlich Atmosphäre zu erzeugen. Erst sind es nur Stühle, ihre Position verändern, bald wird es aber immer mehr, bis dann die kleine Tochter verschwindet. Und die Story, dass die Siedlung auf einem alten Friedhof erbaut wurde, man aber aus Kostengründen nur die Grabsteine verlegt hat, erscheint aus heutiger Sicht vielleicht lahm, aber das ist immerhin ein Thema, dass “Poltergeist” zum ersten Mal (oder einer der ersten Male) aufgebracht hat, und das nachfolgend hunderte Male kopiert wurde. Die Szene mit den Skeletten im Swimming Pool am Ende, finde ich auch heute noch ziemlich krass!
((SPOILER ENDE!))

Das Finale ist dann nochmal ein heftiges Effektgewitter, das aber auch heute, 45 Jahre später noch immer gut aussieht. Schauspielerisch ist das auch alles stark gespielt, Craig T. Nelson und Jobeth Williams sind die Eltern, die mit der ganzen Situation schon überfordert sind, aber auch untereinander so ihre Konflikte haben (was am Schluss dann nochmal deutlich wird. Die Kinderschauspieler sind, naja, Kinderschauspieler der 80er Jahre, immerhin kann die süße Heather O’Rourke in ihrer wenigen Screentime genügend Mitgefühl hervorrufen, dass das ganze Szenario mit ihrer “Entführung” gut funktioniert und auch emotional berührt. Das heimliche Highlight ist aber natürlich Zelda Rubinstein als Tangina Barrons, die in dieser Rolle perfekt besetzt ist und die ideale Mischung aus verschrobener Esoterik und mütterlicher Fürsorge ist einfach wunderbar.

FAZIT: Auch heute noch ein beeindruckender Horrorthriller, der weniger auf Jumpscares, als auf eine zunehmend bedrohliche Atmosphäre baut. Die Effekte sind natürlich 45 Jahre alt, sehen aber auch heute noch gut aus. Und die Geschichte ist dramatisch und wird aufregend inszeniert, ich vergebe gerne 7,5 Punkte.
Blödsinn erkenner
Blödsinn erkenner

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3,5
Veröffentlicht am 4. April 2026
Das dieser Film ein Klassiker ist, ist klar, das war auch der Hauptgrund warum ich ihn angeschaut habe, mir sind viele Ähnlichkeiten zu insidious und teilweise Conjuring 2 aufgefallen, die aber damals noch nicht so effektiv umgesetzt werden. Trotzdem hat der Film spannende Momente, und gegen Ende dreht er nochmal auf, so dass es doch n guter Film ist. Aber nicht mit modernen Dämonen Gruselfilmen zu vergleichen
Cursha
Cursha

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4,0
Veröffentlicht am 30. August 2023
Auch wenn Spielberg nicht offiziell die Regie geführt hat, so merkt man dem Film doch an, dass Spielberg ohne Ende daran beteiligt war und wohl auch in vielen Szenen involviert war. Wir haben eine Familie im Vordergrund, die ich zwar nicht wirklich kennen lerne, gerade die älteste Tochter, spielt eigentlich kaum eine Rolle, aber dennoch interessiert man sich für die Figuren und ihre Geschichte. Man muss zwar über ein sehr sexistische Sprüche hinwegsehen und auch dass die Familie zu Beginn doch ziemlich locker mit dem übernatürlichen umgeht, nur um plötzlich die 180 Grad wende zu erleben, dennoch kann man dann an den ikonischen Szenen durchaus gefallen finden. Die Effekte sind in jeder Hinsicht auch heute noch der Hammer und haben ikonische Momente geschaffen, die häufig in der Popkultur zitiert wurden. Gerade die Szene mit dem Baum, der Sog im Kleiderschrank, das abgezogene Gesicht oder die Puppe unterm Bett sind hervorragend und machen eine echte Freude. Ich kannte zwar viele Szenen schon aus anderen Werken zitiert, dennoch hatte ich durchaus Freude mit diesem kleinen Gruselfilm, der weniger auf Horror, dafür aber umso mehr Atmosphäre ist.
Josi1957
Josi1957

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4,0
Veröffentlicht am 11. August 2023
Der kultige Genre-Blockbuster, dessen eigentlicher Schöpfer Co-Produzent Steven Spielberg war, bietet optisch brillanten und tricktechnisch perfekten Grusel mit satirischen Untertönen. Die Schockmomente haben auch nach 30 Jahren nichts an Kraft verloren.
Andreas S.
Andreas S.

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1,0
Veröffentlicht am 6. November 2022
Poltergeist ist wie ein Besuch einer alten, verstaubten, zugewucherten Geisterbahn, die kürzlich entdeckt und freigelegt wurde. Nachdem das alte Schätzchen von den Behörden wieder freigegeben wurde, führen Oma und Opa ihren Enkeln mit einem geheimnisvollen Lächeln vor, was sie in jungen Jahren das Gruseln gelehrt hat. Mitleidvoll lassen die Kids die altbackenen Erzählungen über sich ergehen.

An sich ist Poltergeist Trash-Kino der merkwürdigsten Sorte. Wie alle Horror-Schinken von Tobe Hooper so ist auch dieser Streifen am Besten in volltrunkenem Zustand zu ertragen. Keine Ahnung was Steven Spielberg geritten hat, mit einem Hobby-Strategen wie Hooper zusammenzuarbeiten. Hooper war bis Poltergeist, der 1982 in die Kinos kam, nur mit teilweise extrem peinlichen Horror-Filmen aufgefallen, von denen einer in den 1970ern - Texas Chainsaw Massacre - sogar Kultstatus hatte. Das heißt aber gar nichts. In den 1970ern hat Mann sich auch mit Plateau-Schuhen, Hosen mit Monsterschlag und Bürste in der Arschtasche aus dem Haus gewagt.
Wie auch immer. Frei von allen inszenatorischen Fähigkeiten reiht Hooper mal wieder alle möglichen Schnapsideen wild aneinander und langweilt und belustigt zugleich mit Stückwerk und Horror-Tricks aus der untersten Schublade. Das war doch schon 1982 richtig schlecht. Und ich habe den Film im Entstehungsjahr im Kino gesehen und damals als Jüngling schon gedacht: „Alter Schwede, wollen die mich auf den Arm nehmen?“ Als lustiger Horror-Klamauk funktioniert das Ganze ganz gut, das kann man schon durchwinken. Hooper war halt ein unbegabter Regisseur, der mit bescheidenen Mitteln und Fähigkeiten aber großer Leidenschaft seinen Traum realisiert und Horrorfilme gedreht hat. Da konnte man als geneigter Zuschauer in Anbetracht der meist makabren Produkte zwar mit den Augen rollen, aber das Ganze war irgendwie sympathisch schräg.
Richtig lächerlich wird Poltergeist erst durch Spielbergs untauglichem wie unverständlichem Versuch, aus diesem Hooper-Spaß einen ernstzunehmenden Gruselfilm zu machen. Spielberg hatte gerade in den frühen 1980er Jahren einen Hang zu bombastischen Sound und Special Effects-Einlagen. Diese Einlagen wurden in Poltergeist, nachdem Hooper von der Fertigstellung des Films ausgeschlossen wurde, tonnenweise über diesen Horror-Trash gegossen. Dazu eine Prise Spielberg-Zuckerguss. Furchtbar.

Ein paar Szenen sind ganz witzig. Zum Beispiel wie sich die Eltern der Familie Freeling, um die es in erster Linie in Poltergeist geht, im Schlafzimmer die Birne vollkiffen und echt lustiges dummes Zeug erzählen, während die Kids nebenan versuchen zu schlafen. Oder die skurillen Poltergeist-Bekämpfer, die sich bei den Freelings einnisten. Was für herrlich groteske schräge Vögel. Köstlich. Der Rest ist brutaler Tobe Hooper Trash. Durch den misslungenen Rettungsversuch des Steven Spielberg wird ein Film, der gar nicht gerettet werden wollte, endgültig in die Tiefe gezogen. Grottenschlecht.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

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3,5
Veröffentlicht am 4. November 2022
SPIELBERGS GEISTERBAHN
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Heuer zu Halloween sind all die Süßigkeiten schneller weggegangen als die Jahre zuvor. Halloween ist auch immer der Abend, an welchem Klassiker aus der Filmgeschichte den Vorzug vor neuem Content bekommen. In diesem Fall entschied ich mich, den kunterbunten Geisterklassiker Poltergeist aus der Mottenkiste zu holen – digital remastered wohlgemerkt. Kaum ein Horrorfilm kann von sich behaupten, mit einem eigenen Fluch belegt zu sein, der zwar etwas an den Haaren herbeigezogen wirkt und ein klarer Fall unglücklicher Koinzidenzen darstellt, aber dennoch schauriges Marketing bereitstellt, angesichts dessen ein besonders abergläubisches Publikum wohl zweimal um den Film herumschleichen wird, bevor es sich dazu entschließt, auch Teil davon zu werden: vom Terror des Poltergeists, der es angeblich nicht ganz so gerne gesehen hat, wenn echte menschliche Skelette dazu herangezogen werden, um einen ausgehobenen Swimmingpool zu füllen. Spielberg, Mastermind hinter diesem Klassiker, und Tobe Hooper sind aber, wie man weiß, dem Fluch entkommen. So manche Randfigur allerdings nicht. Und auch die kleine Heather O‘Rourke weilt nicht mehr unter den Lebenden.

Das blonde Mädchen ist die Kernfigur in diesem frühen Spukhaus-Grusler, der, anders als in Shirley Jacksons Bis das Blut gefriert, in der Gegenwart hipper Achtziger spielt und ein Haus zum Schauplatz nimmt, das wirklich nicht nach schlaflosen Nächten aussieht. Weder angestaubt noch antik, sondern direkt modern gestaltet sich das ebenfalls moderne Familienleben inmitten einer Reihenhaussiedlung irgendwo in Kalifornien. Nebst Heather O’Rourke ist der gute alte Röhrenbildschirm der elektronische Sidekick und das Fenster zur Welt. Wie sich bald herausstellen wird, nicht nur zu dieser. Flimmernde Fernseher, aus denen das Übel lockt, gibt’s ja später auch noch im Japan-Horror The Ring. Doch hier ist der Geist in der Maschine wohl nicht nur einfach so bedenklicher Home-Invasor. Zum Seitenhieb auf das Technologiezeitalter mag da bereits ausgeholt werden. Immerhin aber gabs den Sendeschluß, und tatsächlich startet Poltergeist mit der amerikanischen Hymne, bevor sich das Fernsehprogramm schlafen legt. Das darauffolgende Schneegestöber am Screen lockt die fünfjährige Carol Anne aus ihrem Bettchen. Der Anfang vom Ende eines trauten Eigenheims möge beginnen, denn eine unirdische Entität scheint stinksauer zu sein auf die Lebenden, die hier ihren Alltag leben als wäre es eine Sitcom.

Bald wissen wir: Das ist es gar nicht. Und die von George Lucas gegründete Firma Industrial Light & Magic hat sich dabei voll ins Zeug gelegt, um Lucas‘ BFF Spielberg jeden noch so wirren Wunsch von den Augen abzulesen, was praktische Effekte betrifft. Umgekehrt lässt dieser das Kinderzimmer der Filmkinder mit Star Wars-Merch füllen. Dank einer gelungenen Doku-Reihe auf Disney+, die sich eingehend mit den kreativen Köpfen dieser Firma beschäftigt, gewährt uns diese einen ausführlichen Blick hinter die Illusion des Ganzen. Und es scheint erstaunlich, mit welch einfachen, analogen Mitteln Effekte wie diese erzielt werden konnten. Ganz besonders die finale Nummer, auf die ich hier mit Rücksicht auf jene, die Poltergeist noch auf der Watchlist haben, nicht näher eingehen möchte. Klar ist Spielbergs Geisterbahnfahrt ein Horrorfilm – aber einer, der mit verspielter, geradezu kindlicher Neugier bunt gefärbtes Grauen aus dem Sack lässt. Woran erinnert mich das? Natürlich an Ghostbusters. Wenn man so will, dann ist Poltergeist wie Ghostbusters, nur ohne Ghostbusters, denn die standen, auch chronologisch betrachtet, noch nicht auf der Matte. Statt Vankman, Spengler und Co reichen diesmal Geisterjäger im Stile des Ehepaares Warren aus Conjuring die helfende Hand, und ja, ich komme nicht umhin, zu behaupten, dass der spätere Ghostbusters nicht unwesentlich von Spielbergs Szenario beeinflusst wurde. So richtigen Schrecken versprüht das Haunted-House-Erlebnis daher kaum. Wohl auch, weil manche Effekte dann doch schon in die Jahre gekommen sind. Und wenn schon: Die Wucht der paranormalen Kraft verbreitet das seltsame Gefühl eines Ausnahmezustands, das Gesetzen aus dem Jenseits folgt, von welchem wir Sterblichen aber keine Ahnung haben. Wenn die kleine Carol Anne mit seltsam verzerrter Stimme aus dem Äther um ihre Mama fleht, ist das gepflegter Grusel, der noch Wirkung zeigt. Und gerade in den Momenten, in denen das Grauen noch als harmloser Schabernack das Weltverständnis seiner Protagonisten hinterfragt, lässt sich ganz deutlich ein Konzept erkennen, das mit Leichtigkeit und Spielfreude ersonnen wurde. Diese Lust am Geschichtenerzählen besitzt Spielberg noch heute.

Tobe Hooper übrigens wird vier Jahre später mit Invasion vom Mars noch einen kleinen, fiesen Science-Fiction-Grusler nachlegen, der sein Gespür für Mystery und pittoreske Monster abermals bestätigt.
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Pyro. Fritze
Pyro. Fritze

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3,5
Veröffentlicht am 13. April 2022
Guter, solider Film. Einige gruselige Momente. Kann man sich auf jeden Fall antun. Keine Zeitverschwendung.
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 6. März 2022
Lassen Sie mich rein :-)
Ein zeitloser Kulthorrorfilm, den man jederzeit wieder sich anschauen kann.
Sehr gute und fesselnde Story.
Kann man nur empfehlen.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 29. November 2020
Der aus der Zusammenarbeit von Tobe Hopper und Steven Spielberg entstandene Film „Poltergeist" gilt zu Recht als einer der großen Horrorklassiker der achtziger Jahre. Mit seinem unterhaltsamen Cocktail aus Grusel, Komik und gelungenen Spezialeffekten ist „Poltergeist" aber vor allem ein großer Spaß, der sich bis auf wenige Szenen für die ganze Familie eignet.
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