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Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 16. April 2010
Ich habe mir diesen Film gestern Abend angeschaut und muss sagen, für mich einer der besten Filme die seit langem im Deutschen Fernsehen gelaufen ist. Das die Kritik so schlecht ausfällt finde ich unverständlich aber ich bin auch kein Profi dennoch habe ich genug Menschen Kenntniss, Verstand und Einfüllungsvermögen um das Verhalten und die gefülle des Schlomos zu verstehen genauso wie das seiner Adoptiv-Geschwister.Der Bruder der Aggresiv wird weil er sich weniger geliebt füllt und die Schwester die still für sich lebt weil sie keine aufmerksamkeit des Vaters bekommt. Selbst die neben Rollen sind gut bedacht und zu verstehen.Es muss nicht immer nur um Aktion und Effekte gehen wir leben heute in einer Zeit in der es genug Gewalt gibt. Dieser Film hat nicht umsonst soviele auszeichnungen erhalten und die Kritik eines einzelnen als Massstab zu nehmen wäre lächerlich schaut ihn euch selber an ich werde es wieder tun
Selten - aber doch immer mal wieder - verfehlt ein Kritiker von Filmstarts die passende Kritik vollends. Für ein solch gelungenes Werk 3 Punkte zu vergeben ... schlechte Schauspielerische Leistung, .... keine Ahnung der Mann. Zu Bemängeln ist lediglich eine etwas zu sehr geraffte Darstellung der letzten Jahre und etwas zu große Zufälle gegen Ende des Films (Schuss in die Schulter & das Finden der Mutter) - ansonsten ist der Film tiptop. Ich habe 83% (also gute 8P.) gegeben - meine Freundin 89%. Irgendwo dazwischen liegt die Wahrheit - die 10 Punkte von Filmszene sind etwas zu hoch - aber (eigentlich wie immer bei Differenzen) näher an der Wahrheit dran. Genau wie IMDB und OFDB natürlich auch. Vielleicht sollte die Kritik nochmal von jemand anderem überprüft werden....
Ich habe gestern Abend den Film im Fernsehen gesehen und fand ihn inhaltlich sehr interessant und spannend. Auch die schauspielerischen Leistungen haben mich überzeugt. Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich deshalb die filmstart-Kritik! Ich kann den Film jedem anspruchsvollen Cinesten nur empfehlen.
Die Thematik ist eigentlich ziemlich interessant und beschäftigt sich mit einem dramatischen, historischen Ereignis, das mir aktuell gar nicht präsent war. Daraus hätte man eine aufregende, epische Geschichte machen können, allerdings wird hier alles, aber auch wirklich alles in einem furchtbaren, überkitschigen, maximal melodramatischen Geschwurbel ersäuft. Schon der Anfang macht deutlich, wohin hier die Reise geht: Die Abschiedsszene zwischen Mutter und Kind wird ewig lang in die Länge gezogen, untermalt mit grausam pathetischer Musik und gar zu aggressiv ausgebreiteten Emotionen. Das ist von allem einfach viel zu viel und mit einer Laufzeit von fast 2 1/2 Stunden ist der Film auch definitiv viel zu lang. Schade, so wurde die Chance verpasst, ein spannendes und interessantes Thema nochmal filmisch aufzubereiten. So ist der Film am Ende unanschaubar.