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Maddin
358 Kritiken
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4,0
Veröffentlicht am 16. Februar 2025
Mit Nachts im Museum liefert Regisseur Shawn Levy eine fantasievolle Komödie, die Geschichte und Humor auf charmante Weise miteinander verknüpft. Der Film bietet ein unterhaltsames Abenteuer für die ganze Familie und überzeugt mit kreativen Effekten sowie einer witzigen Story — auch wenn die Tiefe manchmal etwas auf der Strecke bleibt.
Handlung Larry Daley (Ben Stiller) ist ein glückloser Tagträumer, der nach zahlreichen beruflichen Rückschlägen einen Job als Nachtwächter im American Museum of Natural History annimmt. Was zunächst nach einer ruhigen Schicht klingt, entpuppt sich schnell als chaotischer Albtraum: Dank einer magischen Tafel erwachen die Exponate jede Nacht zum Leben. Plötzlich muss Larry mit einem streitlustigen Attila dem Hunnen, einem rebellischen Affen namens Dexter und einer Miniatur-Armee aus Römern und Cowboys klarkommen. Während das Chaos eskaliert, erkennt Larry, dass er sich seiner Verantwortung stellen muss — nicht nur im Museum, sondern auch als Vater für seinen Sohn Nick.
Stärken des Films Der größte Pluspunkt des Films ist seine fantasievolle Prämisse. Die Idee, dass historische Figuren und Tiere zum Leben erwachen, sorgt für viele kreative und humorvolle Momente. Besonders Owen Wilson als Cowboy Jedediah und Steve Coogan als römischer General Octavius liefern einen Running Gag nach dem anderen und stehlen beinahe jede Szene, in der sie auftauchen.
Ben Stiller bringt seinen typischen, leicht tollpatschigen Charme mit, während Robin Williams als Theodore Roosevelt eine überraschend warmherzige und weise Note hinzufügt. Die Effekte, gerade für die Zeit, sind beeindruckend — von lebendigen Dinosaurierskeletten bis hin zu den Miniaturfiguren, die in witzige Streitereien verwickelt sind.
Schwächen Obwohl der Film vor Ideen sprüht, kratzt er emotional oft nur an der Oberfläche. Die Vater-Sohn-Geschichte wirkt stellenweise klischeehaft und hätte mehr Tiefe vertragen können. Auch einige Gags wiederholen sich, sodass der Humor in der zweiten Hälfte etwas abflacht.
Darüber hinaus sind die Nebenfiguren — abgesehen von den charmanten Miniatur-Charakteren — teilweise recht eindimensional. Besonders die Antagonisten des Films, die ehemaligen Nachtwächter, bleiben recht blass und dienen mehr als Plot-Element denn als echte Bedrohung.
Fazit Nachts im Museum ist ein unterhaltsamer Familienfilm, der mit einer originellen Idee, starken Comedy-Elementen und beeindruckenden Effekten punktet. Auch wenn der Film in Sachen Tiefgang und Charakterentwicklung etwas oberflächlich bleibt, bietet er genug Spaß und Magie, um sowohl Kinder als auch Erwachsene für knapp zwei Stunden zu begeistern.
Es ist ein Kinderfilm also sollte man das hier nicht so ernst nehmen. Aber besonders gut ist er trotzdem nicht. Man hat eine schlechte Story, einen eher mittelmäßigen Ben Stiller, eine menge unlustige Gags und der twist mit den Gaunern ist auch echt schlecht. Aber der Film ist unterhaltsam, hat tolle Effekte und auch tolle Ideen. Aber ich war trotzdem hin und her gerissen zwischen gut und schlecht also ist es die Mitte. Weil nach dem Twist geht es berg ab und zwar richtig. Sonst geht der Film.
Insgesamt ist er ein mittelmäßiger Film der oft unlustig ist, einen schlechten Twist hat aber auch unterhält und tolle Effekte hat.
Eine sehr unterhaltsame Actionkomödie für die ganze Familie. Sehr lustige Story mit einen Nachtwächter im Museum, der mit lebendigen Museumfiguren, spannende Abenteuer erlebt. Definitiv sehr empfehlenswert.
Nette, kleine Unterhaltung die ganz klar Schwächen hat, aber unterm Strich das Herz am rechten Fleck und auch eine gefühlvolle Geschichte erzählt. Und vielleicht regt es ja auch den Ein oder Anderen Geschichtsfaulen an, sich mit dem Ein oder Anderen Thema zu beschäftigen.
Action für kleine Kinder - warum nicht. In der absolut kindertauglichen Actionkomödie die wohl nicht zufällig an "Jumanj" erinnert sehen wir gut anderthalb Stunden zu wie Ben Stiller durch die Flure rennt auf der Flucht vor irgendwas schrägem - das ist immerhin mal was anderen als die nächste Liebeskomödie mit ihm zu gucken. Dabei bekommt man gewaltfreie, rasante Action - die aber ganz deutlich für die kleineren gedacht ist die dabei viel Freude haben werden. Als Erwachsener hat man für das Ganze wohl nicht viel mehr als ein kleines Lächeln übrig weil's eigentlich alles etwas zu seicht und zu doof ist. Langweilig wird's dabei aber nicht zumal die Nebenrollen mit Carla Gugino, Owen Wilson, Steve Cooghan und Robin Williams exzellent besetzt sind. Also: harmloser Spaß bei dem man nicht viel nachdenken muss.
Fazit: Sehr effektreicher Kinderfilm mit viel Kach, aber wenig Inhalt der aber Spaß macht!
Ben Stillers angenehm unpathetischer Vater-Part und der Auftritt der Hollywood-Ikonen Mickey Rooney und Dick van Dyke machen viel Freude.
Marodierendes Großwild und streitbare Plastikmännchen erinern an Filme wie "Jumanji" oder "Der Indianer in Küchenschrank".
Auch wenn die Story nicht gerade einfallsreich ist, macht der Sinn zum Detail einfach Spaß.
Ein solider , mit fein nuancierten Bosheiten durchgesetzter Kinospaß, der gerade Kindern gefallen wird, obschon "Museums" sonst immer "voll doof" sind.
Das Museum erwacht nachts zum Leben und man erlebt somit lebendige Geschichte. Die Story fängt einfach an. Larry lernt das Museum kennen. Zuerst mit einem Handbuch (sonderlich weit kommt er damit allerdings nicht), dann mittels Fachliteratur. So gelingt es ihm, das "Museum" mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Und was gibt's gratis? Eine instabile Vater-Sohn-Beziehung.
Und dann kann die Action auch schon losgehen. Larrys Vorgänger versuchen, das Museum um ein paar Schätze zu erleichtern. Aber Larry gelingt es, dass ganze Museum zu mobilisieren und alle "Ausstellungsstücke" bis zum Sonnenaufgang wieder ins Museum zu bringen.
Robin Williams als Theodore "Teddy" Roosevelt und Owen Wilson können überzeugen. Was ich nicht so gut fand war Ben Stillers kasperhaftes Getue. Wie soll man ihn denn so ernst nehmen? Aber so ist er nun mal.
Der Film ist mit viel Liebe zum Detail gemacht, die Story ist sehr gut. Die Witze können überzeugen. Die Darstellung von "Giganten" und "Winzlingen" ist (tricktechnisch) sehr gut umgesetzt.
Nachts im Museum ist ein guter Film. Man kann hier und da mal lachen und er wird nicht langweilig. Kann man sich auch als Erwachsener anschauen. Meine Erwartungen wurden eigl. soweit erfüllt. Schaut ihn euch ruhig an.
Die Bewertung eines Filmes ergibt sich immer aus den vorher gestellten Erwartungen. In dieser Hinsicht wurde "Nachts im Museum" meinen Anforderungen gerecht: kurzweilige Unterhaltung.
Dass man über Niveau und Anspruch nicht streiten muss, ist klar; wäre an dieser Stelle aber auch total verfehlt.
also ich fand den film nicht schlecht. eine schöne fantasykomödie die einen gut unterhält. ben stiller zeigt wieder super leistung. mich störten ein bissle die alten gauner im film, aber man kann ja nicht alles haben. ansonsten für einen familienabend zu empfehlen.