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Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 8. Januar 2015
Noch nie zuvor, - außer Odyssee 2010 - wurde ich von einem Film so gepackt wie von Interstellar. Von Anfang an ist jede Szene sinnvoll und liebevoll eingesetzt. Logiklücken sowohl technisch auch filmisch sind vorhanden, aber wenn man bei einem Film das Hirn nicht abschaltet, kann man keinen einzigen Film richtig genießen.
Ich gebe hierfür 5 Sterne, für das gewählte schwierige Thema (mein Lieblingsthema): Astronomie und schwarze Löcher-, für die Leistungen des Hauptdarstellers und das schöne und gut duchdachte Ende.
Weil dieser Film es schafft eine Geschichte zu erzählen. Und das so, wie man es aus älteren Filmen kennt. Das bedeutet zwar auch, dass man den ein oder anderen Dialog oder die ein oder andere Szene in diesem Film für überflüssig oder gar als nicht relevant für die Story empfindet. Aber gerade das führt dazu, dass die Geschichte viele andere Blickwinkel und Aspekte erhält. Außerdem wird dadurch gekonnt das Tempo aus dem Film herausgenommen, wodurch die Charaktere in den Mittelpunkt gerückt werden. Denn obwohl bei diesem Film die Story recht schnell erzählt werden könnte, sind doch gerade die verschiedenen Charaktere und ihre persönlichen Interessen das interessante an der ganzen Geschichte. Und die Charaktere sind in diesem Film wirklich gut gespielt und man kann sich jederzeit in ihre Gefühlslage und in ihre Motivation hineinversetzen. Was Nolan hier auch wieder wunderbar geschafft hat, ist die Tatsache, dass am Ende des Films viele Fragen offen bleiben, die sich der Zuschauer selber beantworten darf oder sich zumindest den Film ein zweites oder drittes Mal anschaun muss um einige Zusammenhänge etwas besser zu verstehen. Besonders das Spiel mit der Zeit ist in diesem Film so genial umgesetzt, dass man länger darüber nachdenken muss. Da aber einiges in diesem Film auf einer wissenschaftlichen Theorie beruht, wird man nie eine vollständige logische Lösung finden. Das ist aber auch nicht nötig, denn dieser Film ist ja ein Sci-Fi Film und spielt dem Genre entsprechend mit dem Stilmittel, dass alles möglich ist. Und so ist es eben auch möglich, sich diesen Film anzusehen, und dass obwohl oder gerade weil er nicht zu den temporeichen Actionfilmen mit coolen Sprüchen und vielen Explosionen gehört. Dieser Film will mehr sein als andere Filme. Und das schafft er auch. Er ist eher zu den klassischen Sci-Fi Filmen zu zählen, die einen intellektuellen Ansatz haben, wie zum Beispiel "2001: Odyssee im Weltall".
Es ist weniger Popcorn-Kino, aber dafür bekommt man eine intelligente Gesamtgeschichte geboten.
An diesem Film werden sich jedoch die Meinungen scheiden, denn entweder wird man ihn lieben oder man wird gelangweilt sein.
Für mich jedenfalls ist der Film jetzt schon Nolans bestes Werk und braucht einen Vergleich mit seinen anderen genialen Filmen wie "The Dark Knight", "Interstellar" und "Prestige" nicht scheuen.
Der überbewerteste Film, den ich jemals im Kino gesehen habe. Sehr unüberlegte und hirnrissige Story, ganz ehrlich. Und so etwas von Christopher Nolan, dagegen ist von ihm die "Dark Knight-Triologie", sowie "Inception" wirklich Gold wert. Interstellar bis auf den super Soundtrack sehr, sehr enttäuschend. Trotzdem werde ich mich auf den nächsten Nolan-Blockbuster freuen aber mit einer weitaus geringeren Erwartungshaltung!
Absolute Enttäuschung. Extrem langatmig, viel zu viel hirnloses Gequatsche, einfach nur blöd, Handlung ist von 2001 abgekupfert (was eigentlich positiv zu bewerten wäre, wenn es nicht so schlecht umgesetzt worden wäre). NICHT SEHENSWERT.
Was für ein unglaublich schlechter Film! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so einen Schrott im Kino gesehen habe. Normalerweise bewahren einen ja Kritiken und Userwertungen vor so richtig schlechten Filmen, doch diesmal leider nicht...
Ich weiß gar nicht, wo ich anfagen soll. Bei den schlechten Schauspielern - Matthew Mc Conaughey hat hier leider nur 3 Gesichtsausdrücke drauf und auch die anderen Schauspieler waren hölzern und stereotyp. Oder bei der lieblos zusammengezimmerten Story, die vor Logiklöchern nur so strotzt. Damit meine ich nicht, dass die Theorien über Raum/Zeit/Gravitation etc nicht korrekt wären - das kann ich gar nicht beurteilen. Nein - die Geschichte selbst passt vorne und hinten überhaupt nicht zusammen. Dazu gibt es noch Längen - gerade zu Beginn des Filmes, die einen fast einschlafen lassen. Und wäre das alles noch nicht übel genug, kommt dann plötzlich und unerwartet - gerade wenn man denkt "jetzt könnte es endlich spannend werden, wie wird das jetzt wohl aufgelöst" - aus heiterem Himmel so ein richtig typisches amerikanisches Ende.
Ich liebe Science Fiction und die Story/Idee klang wirklich gut, ich hatte mich richtig auf den Abend gefreut. Schade drum.
Nolan zeigt mal wieder das er zu den besten Hollywoodregisseuren dieser Zeit gehört. Interstelllar ist eine spektakuläre Weltraumreise die in opulenten Bildern und mit einem epischen Soundtrack erzählt wird. Das größte Kompliment das man diesem Film allerdings machen muss ist, dass er eben nicht einfach nur ein SciFi-Abenteuer sondern auch ein herausragendes Familiendrama ist. Dieser Aspekt fungiert nicht nur als Subplot welcher den Protagonisten und deren Handeln einen Hintergrund liefern soll, sondern ist ein wichtiger Bestandteil der Haupthandlung und ist mindestens genauso interessant anzusehen wie die wunderschönen Weltraumbilder. Auch der Cast liefert eine überzeugende darstellerische Leistung. So ist McConaugheys Performance sicherlich nicht mit der in "Dallas Buyers Club" zu vergleichen, jedoch zeigt er das er die "hübscher Bubi für romantische Komödien"-Phase mittlerweile hinter sich gelassen hat. Auch Hathaway und Jessica Chastain stehen ihren männlichen Kollegen in nichts nach. Sie sind weit entfernt von jeglichen weiblichen Hollywoodstereotypen und das macht so richtig Spaß sich anzugucken. Nolan füllt die enorme Laufzeit mit einem cleveren Wechselspiel zwischen der fast schon dokumentarischen Darstellung der im Film herschenden Umstände und der mitreißenden und wendungreichen Story.
Fazit: Nolan ist Visionär. Ein spannendes und emotional anrührendes Weltraum-/ Familiendrama in Bildern die man so noch nicht gesehen hat.
Ich habe gestern das 5. Mal Interstellar im Kino gesehen; mittlerweile auf alles geachtet (vor allem was hier so die 'Kritiker' schreiben) ... und es bleibt nur ein einziges Fazit übrig: INTERSTELLAR IST EIN GROSSARTIGES MEISTERWERK!!! Absolut genial!!!!!!!!
Wenn ich mir hier die 1 Stern Bewertungen so anschaue frage ich mich stellenweise ob ich nen völlig anderen Film gesehen habe. Denn INTERSTELLAR ist ein reines Meisterwerk geworden. Angefangen von den Effekten.Ich habe noch nie so unglaubliche Special Effects eines Wurmlochs gesehen wie hier. Auch bei anderen Gelegenheiten blieb bei mir einfach die Kinnlade unten. Sei es ein Planet der vollkommen aus Wasser oder Eis besteht. grandios. Einfach überwältigend. Schauspielerisch haben alle durchweg einen positiven Gesamteindruck hinterlassen. (Hier gab es keinen der/die war besser oder schlechter als er/sie). Die Story war an sich war sehr gut, jedoch für den einen oder anderen "Hobbyphysiker" (Ich hätte in Physik besser aufpassen sollen) alles ein wenig zu kompliziert. besonders der Schlussakt wirkt etwas zu überladen. Was mich schlussendlich komplett aus den Socken gehauen hat, war der Oscarreife Score vom Altmeister Hans Zimmer. Ich hatte mehr als einmal eine Gänsehaut. Die Bässe wummerten nur so durch das Kino und haben den Sitz unter mir zittern lassen.
Mein größtes Problem mit dem Film, unabhängig von der Machart, ist dieses:
Es ist nicht möglich, dass ein Ereignis vor der Ursache statt findet. Wenn man sich die Zeit als Linie vorstellt. Wie kann es dann sein, dass er nur aufgrund der bereits gesendeten Morsezeichen zu dem Weltraumabenteuer antritt, die er ja erstmals sich selber später senden kann? Für mich ist das ein klassisches Paradoxon und es ist für mich durch nichts zu entschuldigen.
Das wäre ja so, als wenn ich nie nie nach New York will und keinen Gedanken daran verschwende hin zu fahren. Auf einmal bekomme ich einen Brief aus New York, dass ich da unbedingt hin muss weil dort so geil ist. Der Brief ist von mir.
Hab ich da was falsch verstanden oder kann mir das jmd erklären?