Der unglaubliche Hulk
Durchschnitts-Wertung
3,0
863 Wertungen

26 User-Kritiken

5
1 Kritik
4
3 Kritiken
3
14 Kritiken
2
4 Kritiken
1
4 Kritiken
0
0 Kritik
Sortieren nach:
Die hilfreichsten Kritiken Neueste Kritiken User mit den meisten Kritiken User mit den meisten Followern
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 356 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 19. September 2025
Ein solider Einstand für den grünen Riesen!

Louis Leterrier (am ehesten bekannt für die ersten beiden „Transporter“-Filme) führte 2008 Regie beim Remake von „Der unglaubliche Hulk“. Im gleichen Jahr startete Marvels Cinematic Universe mit dem ersten „Iron Man“-Film, doch der Hulk hatte 2003 bereits seinen ersten filmischen Auftritt in Ang Lee´s Verfilmung, die jedoch weit hinter den Erwartungen der Fans zurück blieb. Nun sollte der große, grüne Gigant zu den Avengers dazu treten, doch benötigte erst mal einen soliden Neustart.
Und dieser ist recht gut geglückt, auch wenn viele Kritiken für den Film nicht sonderlich positiv ausfielen. Auch ich selber war nicht sehr beeindruckt beim ersten Sehen des Films, welches jetzt schon fast zehn Jahre her ist! Doch nun muss ich sagen, dass mir „Der unglaubliche Hulk“ deutlich besser gefallen hat!

Bruce Banner hat durch einen Strahlenunfall die Fähigkeit sich in ein gigantisches, schier unbesiegbares Monster zu verwandeln, wann immer er sich zu sehr aufregt. Doch diese Gabe ist eher ein Fluch für ihn, da er nicht nur unzählige Tote zu verbuchen hat, er verletzte seine geliebte Betty damals fast tödlich. Nun soll die grüne Gefahr verschwinden, damit Banner wieder eine Chance auf ein echtes Leben hat. Doch dieses Unterfangen ist schwer, denn weder scheint es ein Heilmittel zu geben, noch wird er ohne Schwierigkeiten wieder zurück in seine Heimat einkehren dürfen, denn Betty´s Vater ist Lieutenant General Ross, der Banner um jeden Preis fangen will.

Am Drehbuch war auch Edward Norton, der Hauptdarsteller beteiligt und führte sogar bei manchen Szenen Regie. Und das Endergebnis ist nicht schlecht. Mir gefällt vor allem die erste Hälfte des Films, da überraschend wenige Dialoge zu hören sind. Der Film verzichtet auf viele unnötige Erklärungen über Banner und seine Vergangenheit, sondern zeigt es hauptsächlich durch seine Emotionen, seine Handlungen und Gesichtszüge. Das finde ich klasse und macht Banner deutlich menschlicher, als noch in Lee´s Verfilmung von 2003. Der Film baut zudem eine gute Spannung auf und bietet eine interessante Thematik, da Banner seine Macht loswerden will, statt sie zum Guten zu nutzen, wie in fast jedem anderen Superheldenfilm. Und das kommt sehr gut rüber und macht den Film an manchen Stellen echt stark, zum Beispiel wenn Bruce und Betty versuchen miteinander zu schlafen, aber es nicht können wegen der Gefahr.

Auch der Antagonist ist nicht schlecht, denn er ist das genaue Gegenteil von Banner: Er will kämpfen und zwar immer mehr und ohne Rücksicht auf Verluste. Kein facettenreicher Bösewicht, vor allem am Ende des Films, aber ein guter Gegensatz zu Banner.

Jedoch ist „Der unglaubliche Hulk“ nicht fehlerfrei: Die Story wird im Verlauf zunehmend schwächer durch unnötige Witzchen und Scherze, die besonders durch den überdrehten Mr. Blue passieren. Auch hakt die Erzählweise manchmal, es gibt grobe Logiklücken und gerade am Ende finde ich den Film sehr schwammig und nicht mutig genug.

Doch was dem Film an Mut fehlt, macht er mit soliden Schauspielern wett: Edward Norton hat mir zu Beginn nicht sehr gefallen, doch er passt sehr gut in die Rolle. Liv Tyler überzeugt ebenfalls, genauso wie William Hurt und Tim Roth als Bösewicht Blonsky bzw. Abomination.

Auch optisch ist der Film gut gelungen. Die Effekte sind zwar über die Jahre deutlich gealtert und Hulk selber sieht nicht immer sehr plastisch aus, aber die Action ist rasant, spektakulär und bietet coole Momente für jeden Comic-Fan (ebenso wie einige tolle Cameo-Auftritte!).

Musikalisch komponierte Craig Armstrong einen schönen, passenden Score zum grünen Geschehen.

Ein Wort noch zur ungeschnittenen Fassung: Es ist natürlich schön, dass wir die uncut Version bekommen haben, doch so krass ist der Film dann doch nicht. Die FSK-16-Freigabe ist jedoch nicht ganz unbegründet, was diesen Film zum einzigen Marvel-Film ab 16 macht (zumindest im MCU).

Fazit: „Der unglaubliche Hulk“ ist kein perfekter Film, besonders nicht im Marvel-Universum, doch er ist deutlich besser, als ich erwartet hatte. Die Figuren stehen im Zentrum und nicht die Action, die aber somit viel intensiver wirkt. Nicht schlecht!
Maddin
Maddin

231 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 19. Juli 2025
Nach dem eher künstlerisch-ambitionierten, aber umstrittenen Hulk von Ang Lee (2003) wagte Marvel Studios mit Der unglaubliche Hulk im Jahr 2008 einen Neustart. Unter der Regie von Louis Leterrier und mit Edward Norton in der Hauptrolle sollte der grüne Wüterich stärker auf Action, Tempo und Eingliederung ins neu entstehende Marvel Cinematic Universe setzen. Das Ergebnis ist solide Unterhaltung – aber mit spürbarem Potenzial nach oben.

Handlung:
Bruce Banner (Edward Norton) lebt versteckt in Brasilien, auf der Flucht vor dem US-Militär und vor sich selbst – denn wenn er wütend wird, verwandelt er sich in das grüne Monster Hulk. Als General Ross (William Hurt) ihn aufspürt, beginnt eine gnadenlose Jagd. Gleichzeitig experimentiert der Soldat Emil Blonsky (Tim Roth) mit einer gefährlichen Supersoldaten-Formel – und wird schließlich selbst zur Bedrohung.

Stärken:
Der Film setzt klar auf Action – und liefert: Die Verfolgungsjagd durch die brasilianischen Favelas, der Showdown in Harlem oder die erste Verwandlung im Fabrikgelände sind effektvoll und packend inszeniert. Edward Norton bringt der Figur Bruce Banner eine glaubwürdige Mischung aus Intelligenz, Trauma und innerem Konflikt. Auch die tragische Liebesgeschichte mit Betty Ross (Liv Tyler) verleiht dem Film emotionale Tiefe. Die Spezialeffekte sind größtenteils gelungen, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau späterer Marvel-Filme.

Schwächen:
Trotz einiger Highlights bleibt Der unglaubliche Hulk dramaturgisch eher konventionell. Die Handlung ist simpel gestrickt, die Charaktere – abgesehen von Banner – bleiben flach. Blonsky als Gegenspieler wirkt eindimensional, und der finale Kampf ist zwar spektakulär, aber nicht besonders einfallsreich. Zudem merkt man dem Film an, dass er zwischen eigenständigem Thriller und Superhelden-Franchise-Aufbau schwankt – was sich auch in der nicht ganz kohärenten Tonalität zeigt.

Fazit:
Der unglaubliche Hulk ist ein grundsolider Actionfilm mit einem starken Hauptdarsteller und einigen gelungenen Momenten. Er gehört zu den weniger gefeierten Beiträgen im MCU, was nicht zuletzt an seinem relativ klassischen Aufbau und dem Mangel an stilistischer Eigenständigkeit liegt. Trotzdem ist der Film sehenswert – besonders für Fans, die die Entstehungsgeschichte des Hulk in moderner Form erleben wollen.
Casey 08
Casey 08

14 Follower 929 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 2. Februar 2025
Ich kenne die deutsche Schnittfassung nicht also weiß ich nicht wie dort der Endkampf ist. Aber ich fand den Film ganz ok. Ich mag Edrward Norton sehr und er ist für mich der beste Hulk. Die Action ist toll und der Film ist sehr spannend. Die Story mit Abomination ist nicht so gut und Tim Roth kann auch nicht überzeugen. Das größte Manko sind für mich die Effekte. Also der Film sieht schon echt kacke aus. Aber es ist eine verbesserung zu Teil 1. Nur komisch ist es das dieser Film im MCU spielt und dann hat man einen neuen Hulk.

Insgesamt ist es ein solider Film mit tollen Actionpassagen, Spannung und den besten Hulk Darsteller.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 336 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 23. April 2023
Dieser Hulk Film war schon um einiges besser als der andere Hulk Film. Der Film war spannend und besitzt zudem noch ein gute Handlung. Die Kämpfe sind mir zu kurz und schwach.
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 29. August 2022
Louis Leterriers Adaption des Marvel-Comics ist weniger subtil als Ang Lees *Hulk* ('03), punktet aber mit wuchtiger Action, hohem Tempo und Geradlinigkeit.
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 14. März 2022
Die Story ist gut, jedoch die Umsetzung leider nicht.
Mal ein Marvel Film, der nicht gelungen ist.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 30. November 2020
'Hulk Smash!!!' zum Zweiten! Denn nach der ersten Leinwand-Verfilmung des grünen Monsters sah es zunächst nicht danach aus, dass man den tragischen Comic-Helden so schnell wieder im Kino zu sehen kriegen würde. Dabei war Ang Lee's Film aus dem Jahr 2003 finanziell durchaus erfolgreich, sorgte aber weder bei den Fans noch bei den Filmkritikern für Begeisterungsstürme. Mit Ang Lee's Fassung wird der neue Hulk nicht mehr viel gemeinsam haben.

Und genau so ist es: 'Der unglaubliche Hulk' umgeht geschickt die Probleme des ersten Films und setzt vor allem auf sehr viel Action... und zwar auf Action der brachialen Sorte! Genau der richtige Weg, denn damit fängt beim Hulk erst so richtig der Spass an. So hat der Film einige spektakuläre Actionsequenzen bei denen es nur so kracht und explodiert und man den Hulk endlich so zu sehen bekommt, wie man es sich schon beim Vorgänger gewünscht hätte.
PaRaDoX _08
PaRaDoX _08

9 Follower 54 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 16. Oktober 2020
Ich finde gut das in diesem Film auch ein Gegner in seiner Größe da ist. spoiler: Also Abomination.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 21. August 2020
Gute Schauspieler und viele gute Bilder. Es wird nie langweilig, man es geschafft sowohl Banner als auch den Hulk gut in Szene zu setzen. Für mich ein rund um gelungener Superheldenfilm der Lust auf mehr macht. Schade das es mit diesem Cast nicht weiter ging hätte gerne mehr davon gesehen.
Lorenz Rütter
Lorenz Rütter

229 Follower 341 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 14. Oktober 2018
Der Hulk geht in die zweite Runde!
Dieses Mal wird der gebrochene Wissenschaftler von Edward Norton gespielt. Der Nachfolger von Eric Bana und Lou Ferrigno verleiht Bruce Banner eine gewisse Verletzlichkeit und wirkt menschlicher als seine Vorgänger. Nur eine Paraderolle für Norton ist es gerade nicht. Norton kommt für mich völlig unterfordert vor.
Bei dieser Neuausrichtung des Comics Hulk wurden alle Hauptfiguren ausgetauscht. Betty Ross wird jetzt von Liv Tyler gespielt. Tyler passt nicht wirklich in die Rolle hinein. Ihre Ausstrahlung kommt eher Naiv rüber und die Vorgeschichte mit Bruce Banner, sieht man ihr nicht an.
Auch General Ross wurde jetzt von William Hurt übernommen. Wie auch sein Vorgänger Sam Elliott hat auch Hurt eine gute Leinwandpräsenz und kostet das völlig aus.
Der Hauptgegner ist dieses Mal Emil Blonsky und wird von Tim Roth gespielt. Obwohl Roth motiviert an seine Rolle herangeht, und man sieht es ihm auch an, dass er Bock hat, wirkt er aber auch ein bisschen ausgebremst. Man hätte mehr Freiheiten für Roth leisten können.
Den Regieposten übernahm dieses Mal Louis Letterier. Letterier setzt mehr auf Action und Effekte, als auf Figurenzeichnungen. Sein Vorgänger Ang Lee hatte es eher als Romantisches Comicmärchen erzählt. Obwohl Lee eher langatmig an seiner Geschichte heran ging, ist Letterier hingegen eher oberflächlich.
Meine Lieblingsszene ist, als Hulk zum zweiten Mal auf Blunsky trifft. Blunsky sagt dann trocken: Ist das Alles? Und das sieht man auch in dieser Version ein bisschen an: Ist das Alles? War das etwa schon Alles?
Fazit: Besser ein paar Effekte weniger dafür das Drehbuch besser ausarbeiten!
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme