Ein schlechter Film ohne Konzept, ohne Sinn und mit großen Logiklücken.
Mit einem einfachen Satz hätte Julianne Moore, von der man nicht weiß, wieso sie nicht erblindet, den Chaos in der Quarantäneanstalt verhindern können. Aber sie entschließt sich alles einfach geschehen zu lassen und nimmt billigend in kauf, dass dadurch anderen geschadet wird.
Als ihr Mann und andere Menschen, mit denen er Kontakt hatte auf mysteriöse Weise erblinden, werden sie in Quarantäne gestellt, wo sie ganz auf sich alleine gestellt sind.
Einmal am Tag kommt eine Essenslieferung, die irgendwann von einer Gruppe Insassen kontrolliert wird.
Sie fordern zunächst Wertgegenstände im Austausch für das Essen und später Frauen.
Julianne Moore kann mit nur einem Satz den Spuk beenden und ihre Insassen vor Erniedrigung und Vergewaltigung schützen. "Ich kann sehen!" würde völlig ausreichen um den Blinden Gangstern das Handwerk zu legen.
Wie sollten sie mit einer Mithalten, die sehen kann? GARNICHT!
So plätschert der Film immer so vor sich hin während der Zuschauer denkt "Wieso macht sie nicht einfach XY". Es wär doch so einfach.
Die Wachen, die immer um sich schießen statt den Blinden irgendwelche Kommandos zu geben sind eines Tages plötzlich weg und die Tore sind einfach auf, als hätten sie sich kurz vor ihrem Abgang gesagt "lass ma aufschließen für die, bevor wir auch erblinden" (WIESO?).
Sie gehen also raus und bemerken, dass die ganze Stadt erblindet ist. Es herrscht der reinste Chaos, wie in der Station in der sie eingesperrt waren. Aber dann... wie durch ein Wunder können sie doch wieder sehen und der ganze Spuk ist vorbei.
Auch Atmosphärisch ist der Film miserabel, es entstehen keine Emotionen weil das gezeigte einfach 0 Sinn ergibt.
"Die Stadt der Blinden" macht also gar keinen Sinn und liefert nicht einmal Antwort auf die Kernfrage die sich mir stellt: Wieso erblinden sie?
Keine Empfehlung meinerseits, eher noch eine Warnung, dass dieser Film große Zeitverschwendung ist, also Finger weg!