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Burn after Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?
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Veröffentlicht am 8. Oktober 2026
Burn After Reading
Herrlich! Burn After Reading ist eine wunderbar schräge, rabenschwarze Komödie, die von der ersten bis zur letzten Minute mit Ironie, absurden Situationen und unzähligen kleinen Details gespickt ist. Die Coen-Brüder beweisen einmal mehr ihr außergewöhnliches Gespür für trockenen Humor und skurrile Figuren.
George Clooney spielt mit seiner unverwechselbaren Mimik großartig auf, während John Malkovich mit seiner Gestik und seiner herrlich überzogenen Art ebenfalls in Hochform ist. Doch Brad Pitt setzt dem Ganzen die Krone auf: Als völlig ahnungsloser und zugleich selbstbewusst-dämlicher Fitnesstrainer ist er schlicht grandios. Seine Darstellung ist derart treffsicher, dass es eine wahre Freude ist, ihm zuzusehen.
Hier trifft schwarzer Humor auf absurde Situationen und einen bitterbösen Blick auf menschliche Dummheit, Eitelkeit und Selbstüberschätzung. Wer diese Art von schwarzem, trockenem und intelligentem Humor liebt, kommt hier voll auf seine Kosten.
Einen ähnlich außergewöhnlichen schwarzen Humor habe ich zuletzt in Wolfs wiedergefunden. Gerade Clooney und Pitt besitzen dieses besondere Gespür für trockene Ironie, das ihre Szenen zu einem besonderen Vergnügen macht.
Fazit: Ein äußerst unterhaltsamer, clever konstruierter und wunderbar ironischer Film, der vor allem von seinem herausragenden Ensemble lebt. Clooney, Malkovich und Pitt harmonieren prächtig und machen Burn After Reading zu einer herrlich absurden und ausgesprochen amüsanten Komödie. Schwarzer Humor vom Feinsten!
Sehr skurrile, aber enorm unterhaltsame Komödie um vermeintlich hochsensible Geheimdienstdokumente, die aber im Grunde vollkommen wertlos sind, nur scheint das niemand so genau zu wissen. Der Film lebt von seinen verrücken und verschrobenen Figuren, dargestellt von einem herausragenden Schauspielerensemble!
George Clooney, der offenbar mit nur einer Frau unterfordert ist und nach dem Sex erstmal Joggen gehen muss. Frances McDormand will sich unbedingt “neu erfinden”, was eigentlich nur bedeutet, eine Reihe Schönheitsoperationen durchführen zu lassen, die nur leider nicht von ihrer Krankenversicherung übernommen werden. John Malkovich als Ex-CIA-Beamter, der jetzt seine Memoiren schreiben und eigentlich nur seine Ruhe haben will. Tilda Swinton als zickige Ehefrau, die sich so gar nicht für ihren Mann interessiert. Brad Pitt mit vogelwilder Elvis-Tolle als Kollege und auf der Suche nach dem schnellen Geld und mit vollem Körpereinsatz. Und dann noch Richard Jenkins, der heimlich in Frances McDormand verliebt ist, ihr das aber nicht sagen kann. Sie alle sind auf sehr verworrene und aberwitzige Weise miteinander und ineinander verworren, das ist schon alles ziemlich irre.
Somit folgt der Film auch nicht direkt einer stringenten Story, sondern wir beobachten einfach über einen Zeitraum von ein paar Tagen (oder Wochen?), wie diese so unterschiedlichen Charaktere mit der Situation und miteinander umgehen, bis der Film dann irgendwann einfach, ja, vorbei ist.
FAZIT: Ein typischer Coen-Film mit einer vogelwilden Story und einem aberwitzigen Zoo an skurrilen Charakteren. Ein großartiger Cast macht diesen Film zu einem wirklich tollen, sehr unterhaltsamen Erlebnis! Sehenswert!
2008 gab sich die Creme de la Creme von hochdekorierten Hollywood-Schauspielern die Klinke in die Hand, um einer kleinen Komödie der Coen-Brüder Leben einzuhauchen. "Burn after Reading" strotzt vor schwarzem Humor, skurrilen Figuren, neurotischen Verhalten und macht einfach sehr viel Spaß, wobei viele der namhaften Akteure ihre Komfortzone verlassen und für sie untypische Charaktere spielen, beispielsweise Brad Pitt, der üblicherweise die Coolness in Person gibt, hier aber einen völlig verpeilten Fitnesscoach spielt, was schlicht umwerfend komisch ist. Dass die Coen-Brüder es noch besser können, haben sie bereits unter Beweis gestellt, dennoch muss sich "Burn after Reading" als Komödie der schrägeren Art nicht verstecken.
-wie die Handlungsstränge verknüpft werden Es sterben am Ende die Sympathieträger in diesem Film. Alle anderen jagen nach Geld, Anerkennung und sind egoistisch spannend und unterhaltsam: Was kommt als nächstes? Wie wird alles zusammengeführt?
Eine Komödie war´s nicht. Eher hochkarätig besetztes planloses Treiben schlecht rüber gebracht. Es könnte vielleicht ein Kunstwerk sein, aber nur, weil viele krampfhaft versuchen einen Sinn hinein zu interpretieren. Gähn.
Wer bei einem Film eine tiefgründige Handlung erwartet, für den ist dieser Film definitiv nichts. Im Verlauf des Films werden aus alltäglichen Situationen immer skurilere Geschehen. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die am Ende auf irgend eine Weise miteinander verknüpft sind. Die Besetzung ist absolut Spitze. Die Komödie lebt von ihrem rasanten Tempo und den unzähligen Wendungen in der Handlung, welche sich erst am Schluss als völlig belanglos herausstellt. Eine der besten Komödien die ich kenne, mit einer großen Portion schwarzem Humor. Die Figuren sind allesamt völlig verrückt und haben alle ihre Eigenheiten.
"Burn After Reading" war ein Film, der Dank der Charaktere und den guten und spielfreudigen Schauspielern Laune macht. Allerdings ist die Story nicht wirklich der Hammer, zieht sich ein wenig und das Ende war irgendwie nicht so ganz zufriedenstellend.
Burn After Reading fällt der im Genre der Groteske allgegenwärtigen Gefahr zum Opfer, dass man als Zuschauer die zynische Handlung der Erzähler annimmt. Wer sich mit dem Schauspielerensemble wohlfühlt und am Verwirrspiel der Coens Gefallen findet, wird mit dem Film sicherlich gut zurechtkommen. Mehr als einfache Unterhaltung ist der Film aber leider nicht, und will es auch nicht sein.
Ich bin ja von Hause aus immer etwas sketpisch wenns um einen Film der Coen Brüder geht. Irgendwie können die drehen was sie wollen, die Kritiker lieben es und jeder rennt rein und findets nachher ganz ganz toll. Allerdings muß ich hier mal sagen: es geht in Ordnung. Hier wird kein tiefsinniges, zweideutiges oder sonstwie doppeldeutiges Drama erzählt, hier geht’s von Anfang bis Ende nur um den Spaß. Und den hatten anscheinend insbesondere die Darsteller die allesamt bestens aufgelegt sind; ganz besonders George Clooney und Brad Pitt haben einen Heidenspaß sich zum totalen Vollidioten zu machen. Abgesehen davon gibt’s ein nettes Intrigengeflecht und ne Menge komischer Käuze die sich in eigenartiger Form gegenseitig zu übertrumpfen versuchen – und dabei alle mehr oder weniger scheitern. Kein großes Megakino für die Ewigkeit also – dafür kurzer, erheiternder Spaß.
Fazit: Toll gespielte Komödie mit Klasse Darstellern in absoluter Bestform!