Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
Josi1957
172 Follower
828 Kritiken
User folgen
3,0
Veröffentlicht am 19. Juli 2023
Das Disney-Teenie-Musical mit fetzigen Songs und Emotionen avancierte einst zum Überraschungshit - und Karrieresprungbrett für Jungstars wie Zac Efron (*17 Again*, *Bad Neighbors*) und Vanessa Hudgens (neu: *Downtown Owl*).
„High School Musical„, kurzweiliger Spaß, der durchaus zu unterhalten weis.
INHALT: Auf einer Silvesterparty wird Gabriella (Vanessa Hudgens) plötzlich auf die Bühne zum Karaoke gewählt, als Singpartner bekommt sie Troy (Zac Efron), der von der ganzen Sache auch nicht so begeistert ist. Nach längerem Zögern beschließt sie, die Sache einfach durch zu ziehen und beide haben gefallen daran gemeinsam zu singen. Die Überraschung folgt, als sich beide wieder an der High School treffen, da Gabrielle kürzlich herzogen ist. Sie möchte nichts weiter, als sich auf den Lehrplan konzentrieren, doch durch einen nicht vorgesehenen Zufall soll sie nun gemeinsam mit Troy in einem High School Musical mitspielen. Da ist ein Konkurrenzkampf vorprogrammiert noch dazu will sich Troy sich mehr dem Sport widmen um seine Basketballkariere zu formen. Die Karaoke Session sollte für ihn nur ein kleiner Ausflug in die Musikwelt gewesen sein. Werden beide am Ende gemeinsam auf der Bühne stehen?
MEINUNG: Für Kenny Ortega ist das Genre nicht neu, hat er schon bei diversen Musicals und Tanzfilmen Regie geführt und sich auch für die Choreographie verantwortet. In „High School Musical“ führt er Hauptsächlich Regie und überlässt das Tanzen dem begabten Charles Klapow. Er lässt sich aber nicht Lumpen ein paar seiner Ideen mit einzubringen. Peter Barsocchini Drehbuch ist solide umgesetzt, wenn auch sehr lücken- und fehlerhaft. Nach fünf Minuten geht die Schulglocke zur nächsten Stunde, obwohl die andere erst begonnen hat, Nachsitzstunden überschneiden sich mit normalen Schulstunden und die Protagonistin kann nicht anfangen zu singen, obwohl sie beidem Song gar nicht den Beginn macht. Nicht ganz durchdacht, aber gut man kann darüber hinwegsehen ist „High School Musical“ doch unterhaltsam, wenngleich auch sehr klischeehaft. Man trifft hier die üblichen Stereotypen von denen ein paar versuchen aus ihrem Muster zu brechen. Die Choreographien sind sehr ordentlich, dafür, dass der Cast nicht nur aus Tänzern besteht und auch die Lieder sind großartig performt. Ich finde es immer noch schade, dass Zac Efron (The Greatest Showman) im ersten Teil der Reihe nicht selbst singt. Einmal hieß es die Lieder waren schon geschrieben und für seine Baritonstimme zu „hoch“, daher griff man auf einen anderen Sänger zurück. Andererseits soll er im Stimmbruch gewesen sein. Man weiß es nicht, ihm selbst war es zumindest peinlich immer zu sagen, dass er das nicht gesungen hat. Aber im folgenden Teil durfte er dann. Für einige Schauspieler war „High School Musical“ der Durchbruch oder sogar das erste herantasten an das Filmbusiness. Um einige ist es ruhiger geworden, vor allem um Ashley Tisdale (Playing It Cool), die in meinen Augen das meiste schauspielerische Talent unter den Damen besaß. Ein paar kleine Nebenrollen konnte sie ergattern und hier und da machte sie Ausflüge in die Serienwelt. Hier merkt man dem Cast nämlich die Unerfahrenheit ein wenig an, was nicht heißt, dass sie schlecht spielen, nur wirkt das Ganze manchmal etwas wackelig. Neben den Choreographien kann sich die Musik allerdings auch sehen lassen. David Lawrences Songs gehen sofort ins Ohr und wie oben schon erwähnt sind allesamt sauber eingesungen. Hier fanden sich auch einige musikalische Talente. Vanessa Hudgens (Second Act) zum Beispiel veröffentlichte im Anschluss ein paar CDs.
FAZIT: „High School Musical“ ist durchaus ein Musical, dass man sich mal gönnen kann. Trotz mancher Fehler macht der Film dennoch Spaß und manchmal braucht man auch nicht mehr.
Kritik im Original: https://passionofarts.com/2021/01/08/film-high-school-musical/
Der Auftakt einer Erfolgssaga: eigentlich ist dies nur ein kleiner, popeliger Disney Fernsehfilm gewesen der zu einem unglaublichen Erfolg wurde. Wies dazu kam weiß ich selber nicht, am Film selber kanns kaum gelegen haben: ist nämlich nur die nächste überzuckerte Teenie-Romanze an einer High-School die so Disney-sauber ist daß sich die Hauptfiguren nicht mal küssen. Der Reiz liegt wohl daran daß das keimfreie Teeniegebalze mit rauschenden Gesangseinlagen aufgepeppt wird die das ganze in Richtung einer Bollywood Romanze gehen lassen. Flottes Tanzen und viele Lieder mit absoluter Ohrwurmgarantie sind dabei das maßgebliche Erfolgsrezept wenns auch für jeden jenseits der 12 eine ziemliche Tortur darstellen könnte. Was solls: Disney ist nunmal Disney und wer eine realistische Schulkomödie o.ä. Erwartet ists eben selber schuld.
Fazit: Kindgerechte High-School Romanze mit Bollywood Einschlag – mal was anderes!
Mit diesem Film bin ich aufgewachsen. Seit diesem Film wollte ich singen und habe es sich seit dem gemacht. Mit meiner Schwester in unserem Garten immer nachgesungen und am besten gefiel mir Ashley Tisdale und Vanessa Hudgens. Das erste Musical was ich gesehen habe.