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Ori Ori
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4,0
Veröffentlicht am 10. Oktober 2023
Ein recht großartiger Film, der sehr unterschätzt wird, eventuell, da die bunte und niedliche Animation die Message des Filmes sehr in den Hintergrund drängt.
Für Kinder ziemlich einfach und bunt gehalten, teilweise Wertevermittelnd, wenngleich die angepeilte Zielgruppe die tiefgründigere Bedeutung, die ich persönlich da reininterpretiere, nicht ganz verstehen mag. Es geht gewissermaßen um Erziehung, Ängste, Toleranz, Liebe und dem großen Ganzen, was das Leben bietet und das man seinen eigenen Weg gehen muss.
Ein Auf und Ab der Gefühle der Protagonistin sind im Film das Kernelement (Und der Handlungsmittelpunkt des Filmes), die diesen Film recht wertvoll macht und mich sehr mitgenommen hat. Schaffe dein eigenes Paradies, selbst wenn dir deine eigene Familie im Weg steht. Lass dich nicht von Vorurteilen leiten. Sei Offen für etwas Neues.
Dennoch keine 5 Sterne zu vergeben, da der Film zwar unterhaltsam ist und recht wenig ermüdende Stellen aufweist, aber gleichermaßen auch auf Spannung und Humor nahezu gänzlich verzichtet. Die einfache und vorhersehbare Handlung wird von anderen Kritikern oft bemängelt. Meiner Meinung nach braucht es für einen guten Film, vor Allem für einen, der sich nicht dadurch auszeichnen möchte, keine spannende unvorhersehbare Handlung. Es muss Spaß machen, ihn sich anzuschauen. Und bei mir hat er diesen Zweck voll erfüllt. Von den Charakteren war ich besonders angetan, die alle sehr einzigartig, sehr detailliert und sehr überzeugend gestaltet wurden. Wenn ich die Möglichkeit hätte, wäre das genau die Welt, die ich mir wünschte.
Die Protagonistin ist übrigens mein absoluter Lieblingscharakter durch alle Teile hinweg. Sollte ich jemals eine Tochter bekommen, werde ich sie nach ihr benennen.
Geht so. Ist zwar mal was anderes, jedoch zu überzeugen schafft der Film nicht. Wichtig ist ja das der Film beim Zielpublikum angekommt und das scheint der Fall zu sein.
Der Film hat natürlich für den deutschen Markt eine harmlose Besonderheit: das Filmliebespärchen wird synchronisiert von Elyas M. Barek und Josefine Preuss, so ist das „Türkisch für Anfänger“ Pärchen wieder vereint. Ansonsten gibt’s nur relativ wenig weas für diesen Film spricht, der in seinem Prinzip leider einen harmlosen Denkfehler hat: er ist eine Parodie welche jede Menge altmodischer Horrorfilmmonster beinhaltet und mit den Macken und Eigenheiten derer spielt (genial: der Unsichtbare der versucht Pantomime zu spielen) – aber ehrlich, ist zu erwarten dass kleine Kinder diese Monster kennen? Generell ist der Film nicht wirklich hart, besitzt aber doch viele schaurige und leichte Gruselmomente die kleine Kinder durchaus mal erschrecken könnten – gleichzeitig ist die Nummer aber stellenweise so derbe albern dass es für Erwachsene doch eine Tortur darstellen könnte. Über die technische Seite braucht man dabei kaum mehr reden: die Animationen sind in absoluter Perfektion, wird auch optisch in 3D ein Fest gewesen sein (ich hab ihn nur in der normalen Fassung gewesen sein), aber ich bin dabei ja stets merklich gebremst. Erst im letzten Drittel entfaltet der Film ein paar liebenswerte und „herzliche“ Momente die mich dann insgesamt versöhnen. Kein Highlight, aber Massenware auf hohem Niveau.
Fazit: Nettes Feature das die Balance zwischen Alberei und Grusel nicht ganz packt, aber stellenweise sehr fantasievolle Momente bietet!
Die Grundidee mit einem Hotel, das als Refugium für Monster dient, die den Kontakt mit den (angeblich bösen) Menschen fürchten, hätte sicher Raum für vielerlei Späße und Anspielungen hergegeben – man denke etwa an “Monster AG”. Leider wurde etwas Vergleichbares hier verpasst: Nur eine reichlich konventionelle Geschichte um einen (Vampir-)Vater ist daraus geworden, der aus Sorge um seine Tochter ihr nicht erlauben will, in die Welt zu ziehen. Wesentlicher Gehalt sind pseudo-tiefgründige Ratschläge der Art “Du musst deinen Kindern vertrauen, selbst zu entscheiden!” an Eltern und “Du musst deinen eigenen Weg finden!” an Kinder.
Das wäre verzeihlich, wenn der Film zumindest auf der Slapstick-Ebene funktionieren würde – was er jedoch leider zu selten tut: Ein paar lustig-skurrile Figuren und eine kurze, sehr lustige “Twilight”-Parodie hätten für einen Kurzfilm gereicht, tragen aber eben nicht über 90 Minuten. Außerdem steht das Lob des gelungenen Soundtracks dem Ärgernis des unnötigen, weil visuell zu wenig genutzten 3D gegenüber.
Mir hat Hotel Transsilvanien echt gut gefallen. Die Gags sitzen und der Film ist von Anfang bis Ende echt lustig. Coole Story und ne echt nette Geschichte. Absolut zu empfehlen =)