Kritiken: Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat - Seite 2
Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat
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Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Heute konnte ich mit meinem Geschichtskurs endlich in einer Sondervorstellung Walküre sehen und nach dem ich vor knapp einem Monat mich zwecks eines Referats sowieso sehr stark mit der Thematik auseinandergesetzt hatte,konnte mich die Handlung im Film natürlich nicht mehr überraschen. Jedoch war der Film trotzdem spannend. Obwohl wir gelebte Geschichte auf der Leinwand sahen, die nicht mehr veränderbar ist, so glaube ich haben alle im Saal gehofft, dass das Attentat doch noch gelingt und keiner von den Putschisten sterben muss.
Der Film ist vielleicht Hollywood untypisch, weil er so unopulent ist und nicht gewaltig auf die Tränendrüse drückt, auch verliert er sich nicht in Bildern (was manchmal doch schade ist) Die Liebesgeschichte zwischen Stauffenberg und seiner Frau Nina bleibt im Hintergrund, nichts desto trotz lernt man ihn auch als liebenden Vater und Ehemann kennen (er wollte schließlich für seine Kinder eine bessere Welt) und das ist ein wichtiger Aspekt. Stauffenberg, sowie seine Mitstreiter waren beeindruckende Männer, die alle unseren Respekt verdienen. Es ist schön ihnen mit diesem Film einen Denkmal zu setzen und vielleicht wird sich zukünftig der ein, oder andere mehr sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen, sich für Geschichte mehr interessieren - vor allem für den 20. Juli 1944.
Ich fand manchmal verwirrend, dass nicht genau deutlich wurde, wer nun wen darstellt. Zwar haben die meisten Schauspieler wirklich Ãâhnlichkeit mit den echten Verschwörern, aber wenn man sich damit nicht auskennt, weiß man nicht wer gerade warum dabei ist. Besonderes herauszuheben wäre Tom Cruise, der Stauffenberg gut spielte und mit ihm eine gravierende Ãâhnlichkeit hat (guckt euch Stauffenbergs Bilder an). Ich finde es total daneben jemanden wegen seiner Religion zu diskriminieren - vor allem steht in unserer Verfassung drinne, dass niemand wegen seiner Religionszugehörigkeit diskriminiert werden soll (An alle Gutmenschen da draußen) Tom Cruise ist ein Schauspieler, was er im Privatleben macht, ist nun wirklich nicht von Interesse (sofern es nicht gegen das Gesetz verstößt) Scientology zieht reichen Menschen das Geld aus der Tasche - meine güte die wollen das doch selber! Ihr geht ja auch nicht zu einem Katholiken und wollt ihn davon abbringen in die Kolekte Geld zu geben. Und der echte Stauffenberg war übrigens Monarchist, der treu seinem Land diente (nicht Hitler!)Genug zu der Thematik.
Außerdem habe ich mich über deutsche Schauspieler und Schauplätze gefreut, vor allem über die mit Mathias Schweighöfer besetzte Nebenrolle.
Habe den Film vor 2 Monaten im Kino gesehen und war wirklich positiv überrascht. Habe schon einige Stauffenberg-Filme bisher gesehen und mich auch mit dem geschichtlichen Background befasst, doch sehe ich "Operation Walküre" als die rundum beste filmische Umsetung der Stauffenbergthematik an. Action, Spannung und Historisches wird gekonnt inszeniert, was bei amerikanischen Produktionen oft zu Lasten der historischen Korrektheit ging. Hier aber nicht!
Obwohl ich soviel über den Stoff wusste, und immer ahnte, was als nächstes kommen muss, fand ich den Film zu keiner Sekunde langweilig. Er war hochspannend und hat einen bis zum Ende gefesselt.
Die schauspielersiche Leistung ist glaubhaft. Tom Cruise spielt überzeugend, aber steht durch den sonst hervorragenden Cast nicht unbedingt im Mittelpunkt und alleine im Film da, was gut ist und eben auch die Bedeutung der anderen Personen um Stauffenberg im historischen Kontext hervorhebt.
Auch die Orte, an denen gedreht wurde, sind absolut passend. Die musikalische Untermalung hebt gekonnt die Dramaturgie hervor.
Die Action ist natürlich spärlich gesetzt, alles andere wäre aber zu sehr Hollywood und zu wenig deutsche Geschichte. Von daher optimale Mischung.
Wer sich nicht viel aus deutscher NS-Geschichte macht und generell Historisches in Filmen nicht mag, sollte sich gut überlegen, ob er den Film guckt. Ein Actionfilm ist dies nicht!!!
Allen anderen kann ich den Film absolut empfehlen, der es schafft das Stauffenbergattentat international bekannt zu machen. Diejenigen, die von Stauffenberg nur wenig oder gar nichts wissen, sollten sich vor dem Film etwas darüber informieren, da ansonsten die Handlung etwas unverständlich und zu schnell wirken kann.
"Operation Walküre" musste schon vor dem Kinostart sehr viel über sich ergehen lassen. Noch bevor überhaupt jemand den Film gesehen hatte, wurden jede Menge böse Stimmen laut, der Dreh war von Problemen begleitet und Kritiker sagten dem Film vorab einen Totalflop voraus. Vor allem jedoch war Hauptdarsteller Tom Cruise im Kreuzfeuer der Nörgler, mit dem Argument, dass ein bekennender Scientologe wie er nicht eine so geschichtswichtige Person wie Stauffenberg spielen dürfte. All das machte natürlich viel Werbung für den Film, und das ist doch alles, was sich ein Regisseur wie Singer wünschen dürfte. Sieht man aber von all diesen Lästereien ab, die "Walküre" rasch in ein ganz falsches Licht rückten, sollte man endlich mal zu den wichtigen Punkten kommen: Ist die Verfilmung des Stauffenberg-Attentats als Hollywood-Produktion denn letztendlich ein guter Film? Die Antwort fällt zweideutig aus: Als spannender, fesselnder und perfekt inszenierter Thriller funktioniert "Operation Walküre" perfekt, denn man wird, trotz kleinerer Längen im Mittelteil, immer durch die Handlung gepackt, obwohl der Ausgang natürlich von Anfang an bekannt war. Erwartet man jedoch ein geschichtliches Epos anstatt eines mitreißenden Popcorn-Films, dürfte man enttäuscht werden: Viele geschichtliche Fakten wurden zu Gunsten der Dramatik abgeändert, wieder andere jedoch sehr pingelig genau beibehalten, was unter anderem zu einer Unübersichtlichkeit in der Charakteranzahl führt, solange man kein Geschichtsfanatiker ist. Tatsächlich werden nämlich ungemein viele Figuren eingeführt, die alle wichtig für die Geschichte sind, und so die volle Aufmerksamkeit des Zuschauers fordern.
Ich halte Tom Cruise für einen der unterschätztesten und besten Schauspieler unserer Zeit. Seine Persönlichkeit hat schließlich nichts mit seinen grandiosen, darstellerischen Leistungen zu tun, und im Schauspiel brilliert er immer und immer wieder. So auch wieder in "Operation Walküre": In der Rolle des Stauffenberg geht er emotional sehr gut auf und reißt das Publikum mit einer tollen Präsenz mit, auch wenn er nicht an seine bisher beste Leistung seiner Karriere in "Last Samurai" herankommt. Neben ihm sind viele weitere bekannte Namen zu verzeichnen. Die Rolle des Shakespeare-Stars Kenneth Branagh fällt viel kleiner aus, als man es eigentlich vorab erwartet hatte, trotzdem kann er in seinen wenigen Szenen eine tolle Performance abliefern. Bill Nighy als treuer Kollege und Mitspieler Stauffenbergs liefert eine hervorragende Leistung und ist wohl einer der größten Sympathieträger des ganzen Filmes, da man ihm noch eine sehr realistische Menschlichkeit anrechnen darf. Ebenso überzeugen können Terence Stamp, Tom Wilkinson und vor allem Christian Berkel, die in größeren Rollen zeigen, was sie können. In kleineren Rollen sind noch bekannte Stars wie Tom Hollander, Matthias Schweighöfer, Kevin McNally, Thomas Kretschmann und David Schofield zu sehen. Man merkt bereits, dass also eine hohe Riege an bekannten Darstellern auftrumpft und so wie erwähnt viele Namen zu merken sind. Das Merken der Figuren fällt einem dank der bekannten Gesichter zum Glück allgemein leichter, da man sich wenn nicht unbedingt die Charaktere, dann die beliebten Stars gut im Gedächtnis behalten kann.
Fazit: Spannend, fesselnd und viel besser als sein Ruf. "Operation Walküre" bleibt auch unter strenger Beobachtung ganz einfach ein guter, wenn auch kein überragender Film, da kann man zetern und lästern wie man will. Geschichtlich nicht immer ganz korrekt, fesselt wenigstens die Handlung hollywood-like und Tom Cruise überzeugt in der Hauptrolle und zeigt so seinen Kritikern erneut die lange Nase. Der Gang ins Kino lohnt sich jedenfalls.
Der geschichtliche Hintergrund wurde gelungen umgesetzt, Tom Cruise glänzt in seiner Rolle als Stauffenberg, weil er authentisch und überzeugend den Rebellen darstellt. Auch die anderen Schauspieler hinterlassen einen guten Eindruck, einzig David Bamber in seiner Nebenrolle als Adolf Hitler ist meiner Meinung nach eine Fehlbesetzung- zwar gibt es nur wenige Szenen in denen Hitler zu sehen und zu hören ist, allerdings stört es die Dramatik, wenn Hitler nicht das ausstrahlt, weswegen er getötet werden soll.- zu Bruno Ganz Präsenz in "Der Untergang" liegen Welten. Optisch ist der Film eine Augenweide, die Einrichtungen, wie z.B. das SS-Hauptgebäude sind nicht allzu übertrieben dargestellt, Fahrzeuge, Flugzeuge und alle Objekte der inneren Einrichtung der Gebäude sind zeitgemäß, genau wie die Uniformen der SS.
Der Film lebt von seinem perfekten Handlungsaufbau, keine Szene ist zu viel oder zu wenig und der rote Faden wird stets aufrecht erhalten, auch wenn man schon weiss, welches Ende die Handlung nimmt, bleiben Emotionen bei der Tötung von Stauffenbergs Leuten und ihm selbst nicht aus. Fazit: Der historische Hintergrund wurde souverän umgesetzt, all denjenigen, denen dass Attentat vom 20. Juli 1944 nichts sagt, empfehle ich den Film dringend, ansonsten ist er nur für Kritiker ein Muss.
Immerhin geben die Macher es zu: hierbei soll es nicht bevorzugt um eine Geschichtsstunde gehen, mehr um den Thrill. Darum kann man die Hauptsorge auch etwas entkräften: Tom Cruise ist ein brillianter Darsteller und liefert ein weiteres Mal eine großartige Darstellung in der Rolle des Hitlerattentäters ab – alles ist es recht klar daß die Figur für den Film etwas aufpoliert wurde. Stauffenberg ist hier ein lupenreiner Held, ein edler Mensch der das Richtige tun will – man darf stark bezweifeln daß der Mann in echt genauso ein Strahlemann war. Aber mal von dieser „Politur“ abgesehen ist die Darstellung und Abarbeitung der Vorbereitung und eben der Verlauf des 20. Juni 1944 absolut glaubhaft. Mit sauberer Inszenierung und einem vorzüglichen Darstellerensemble zeichnet der Film die Geschehnisse ab und obwohl man weiß wie es ausgehen wird bleibt der Film ab dort wo das Attantat steigt hochspannend, der Adrenalinpegel geht garnicht mehr zurück bis zum bekannten, bitteren Ende. Insgesamt eine besser funktionierende Weise jüngeren Menschen Geschichte etwas näher zu bringen.
Fazit: Akribische Darstellung einiger mutiger Männer und ihren leider scheiternden Planes – trotz bekanntem Ausgang absolute Hochspannung.
Oberst Claus von Stauffenberg (Tom Cruise) ist weltweit bekannt. Er ist dafür bekannt geworden, ein Anschlag auf Adolf Hitler verübt zu haben. Die Operation Walküre erzählt Stauffensbergs Plan, dessen Vorbereitung auf den Anschlag und die Folgen die er und seine Mittäter erwarten.
Der Film erzählt eine wahre Geschichte mit einer hohen Spannung. Jeder weiß wie die Geschichte ausgeht, jedoch denn genauen Ablauf und die sofortigen Folgen des Anschlages sind nicht jedem ein Begriff. Bryan Singer inszeniert einen spannenden Film, welcher nie langweilig wird. Tom Cruise spielt den Stauffenberg solide, hat aber fast immer den gleichen Gesichtsausdruck. Trotzdem spielt er ihn überzeugend. Der Cast generell spiel gut und die Kulissen sind gut getroffen. Operation Walküre sorgt dafür, dass man sich über die Geschichte mehr informieren möchte und Dokumentationen sehen möchte. Es ist nicht der beste 2. Weltkrieg Film, den es gibt, aber er ist lehrreich und interessant.
Endlich Mal ein Film der so ein Bisschen den Krieg auf der Seite der deutschen zeigt. das dachte ich mir als ich den Film endeckte und ja ich wurde nicht enttäuscht. Da mir diese ganzen los las uns Deutsche töten Filme in den Heroische Amerika so viel Nazis wie nur Möglich töten derbe auf den Sack gehen war das eine Tolle Abwechslung. Stauffenberg der erkennt das was sein Volk dort Zur während fast alle andern blind sind und dann handelt ist einfach eine Sau coole und spannende aber auch sehr Dramatische Geschichte. Mann könnte jetzt einwerfen das der Film von den ganzen Engländern und Amis die Deutsche spielen versaut wird doch finde ich das gar nicht. Im Gegenteil sie spielen die Figuren überzeugen und sehr Authentisch. Aufjednfall ein Spannender Thriller
Mit Operation Walküre-Das Stauffenberger Attentat wird das wohl berühmteste Attentat auf Hitler nun verfilmt. Und mit Tom Cruise in der Hauptrolle ist Erfolg ja schon fast vorprogrammiert. Ob er aber auch wirklich sehenswert ist erfahrt ihr in dieser Kritik.
In Operation Walküre geht es um einen Attentatsversuch auf Hitler. In desem Mittelpunkt steht Graf Stauffenberg. Er kommt gerade erst aus Afrika zurück, wo er ein Auge verloren hat und kann schnell von dem Widerstand für sich gewonnen werden. Am Anfang wird leider nur kurz ein Blick auf die Vorgeschichte von Graf Stauffenberg geworfen. Stattdessen geht es schon bald mit dem Putsch los. Dadurch erfährt man leider nur wenig über Graf Stauffenberg und dessen Motive, warum er zum Widerstand wechselt. Dafür wird der Putschversuch besonders genau geschildert. Dafurch entsteht auch eine große Spannung und man wird an den Film gefesselt. Allerdings erfährt man über keine der Personen besonders viel, dadurch kann man einfach nicht richtig mitfiebern. Es wird zu viel auf die Operation geschaut und nicht auf die Personen. Das können auch sehr gute Schauspieler wie Tom Cruise nicht mehr gut machen. Tom Cruise konnte mich in seiner Rolle überzeugen. Doch die anderen Schauspieler wirkten eher blass. Die ganze Geschichte war sehr realitätsnah und ich könnte mir vorstellen, dass sie sich auch genau so ereignet hat.
Mit Operation Walküre-Das Stauffenberger Attentat wird ein realitätsnaher, spannender Film mit einem eher mittelmäßigen Tom Cruise geliefert. Dem Film hätte allerdings mehr Vorgeschichte gut getan. Insgesamt war es aber ein solide Film. Der aber trotzdem nicht gerade der beste Film von Tom Cruise war.
geiler film. bin normal kein geschichte fan und hatte auch keine hohen erwartungen als ich ins kino gegangen bin... "Operation Walküre-Das Stauffenberg-Attentat" hat mich echt umgehauen. geile story!
Man kann bei solch einem Film nicht JEDES einzelne Detail genau darstellen, so dass auch alle Historiker zufriedengestellt sind;
man stellt sich am besten vor, es wäre NOCH nicht passiert und alles ist möglich.
Deutschland - Ende der 1944er:
Am 20.Juli misslingt Stauffenberg sein (bis auf das Detail konstruierte) Attentat an Hitler.
Die Geschichte basiert (vollständig) auf wahren Begebenheiten und weicht auf keinen Fall ab. Tom Cruise (, der selbst beteuert, Hitler auch umbringen hätte wollen) spielt [für mich] einen überragenden "Stauffenberg".
(Und jetzt mal an alle Kritiker: Betrachtet Tom Cruise einfach als Schauspieler; und nicht als Scientology-Mitglied)
Jeder weiß, wie bedeutend diese Tat für Deutschland war; und nicht nur für Deutschland.
Nach dem Film wird dem "Deutschen"(!) noch einmal bewusst, warum dieses Attentat so wichtig war: Um den "anderen" zu zeigen, dass es auch andere Deutsche gab (gibt).
Spannend war er bis zum Ende.
Bewegend war er, weil es WIRKLICH passiert ist und weil man mitbekommt, was für eine Überwindung es brauchte, solch einen Plan auch in die Realität umzusetzen.
Fazit: Spannend, mitreißend, bewegend, schrecklich realitätsnah und sehr interessant.