Neueste Kritiken: Die üblichen Verdächtigen - Seite 2
Die üblichen Verdächtigen
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Cursha
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4,5
Veröffentlicht am 2. September 2014
Bryan Singers Meisterwerk, das mit einer fantastischen Besetzung glänzt und unglaublich viel Spannung aufbringt. Von der ersten bis zur letzten Minute ein wahrhaftes Meisterwerk !
Ich habe "Suspects" nun zum zweiten Mal gesehen. Verstanden habe ich den komplett verworrenen Plot immer noch nicht, aber ich vermute, dass es bei der Story nicht viel zu kapieren gibt. "Suspects" ist nämlich ein Film, der ausschließlich darauf ausgelegt ist, den Zuschauer zur absoluten Verwirrung zu treiben, um dann alles in einer großen Enthüllung aufzulösen. Die erzeugte Illusion des Verständisses wirkt so erleichternd, dass man das zuvor gesehene glatt als guten Film abstempeln möchte (Eine gelöste Verstopfung ist etwas gutes, aber der Zustand vor der Erleichterung war ... scheiße.). Bei all den Lobpreisungen der "durchdachten" Story scheinen die meisten Anhänger dieses Films folgendes zu vergessen: Man wird nach Strich und Faden verarscht. Am Ende stellt sich spoiler: ALLES zuvor gesehene als unwahr heraus . Der Zuschauer hat keine andere Wahl als das, was er sieht, als wahr hinzunehmen. Wo genau liegt also der Genius dieser ganzen Illusion? Wozu hat man sich den konfusen, zeitlich nicht- chronologisch aufgebauten Plot ansehen müssen (der ohne jedes Verständnis dafür, wie der Zuschauer all das erlebt, auseinandergenommen und wieder zusammengewürfelt wurde) ? Eineinhalb Stunden höchste Aufmerksamkeit und Anstrengung, um den Film zu verstehen, spoiler: lösen sich am Ende in Luft auf . "Fight Club" (nur zum Vergleich) hat das ähnlich gemacht, aber nur mit einem einzelnen Element in der Story, spoiler: nicht mit absolut allem Gesehenen . Aus handwerklicher Hinsicht ist "Suspects" (bis auf die kohärente Verbindung der Szenen) sehr gut gemacht, der Cast und die Dialoge überzeugen ebenfalls. Aber der Film konzentriert sich ausschließlich auf die Erfahrung am Ende (ich habe den Verdacht das Drehbuch wurde rückwärts geschrieben?). Die Macher waren so sehr damit beschäftigt, die möchtegern- Cleverness des Films auf die Spitze zu treiben, dass sie es wohl nicht für nötig hielten, den Zuschauer in dem Zeitraum VOR dem Ende in irgendeiner Form zu unterhalten. Und grade wegen dieser selbstüberschätzten Haltung ist "Suspects" für mich einer der überbewertetsten Filme überhaupt.
Die überschwengliche Flimstarts-Kritik kann ich nicht so recht nachvollziehen. Der Film punktet mit einem superben Cast und der in der letzten halben Stunde anziehenden Spannungsschraube. Insofern ist ein vergnüglicher Filmabend garantiert. Allerdings ist die Story doch arg konstruiert und einen Film, der derart auf die (in allen Kritiken hervorgehobene) Schlußpointe abzielt, guckt man sich auch kein zweites mal an. Also 3 Punkte plus einem halben Extrapunkt für die Darstellerleistungen.
Gestern erst wieder gesehen und wieder festgestellt, dass es mein absoluter Lieblingsfilm ist. Bryan Singers "Die üblichen Verdächtigen" (The Usual Suspects) ist ein wahrhaftiges Meisterwerk. Die komplexe Story, die zahlreichen Überraschungen und die hochkarätige Besetzung machen diesen Film zu einem ganz besonderen Highlight in jeder Filmesammlung. Singer versteht es wie kein Zweiter den Zuschauer glauben zu lassen, er wisse was da vor sich geht, nur um ihm am Ende eines Besseren zu belehren. Besonders Kevin Spacey in der Rolle des halbseitig gelähmten "Verbal" Kint zeigt sich von seiner allerbesten Seite. Die Geschichte ist im Grunde schnell zusammen gefasst. 5 Schmalspurganoven finden sich zusammen, um ein paar krumme Dinger zu drehen. Doch schnell wird ihnen klar, dass ein anderer die Fäden zieht. Als dann alles schief geht, wird Kint von der Polizei geschnappt und verhört. Die Polizei kann nicht glauben was er zu erzählen hat. Anscheinend hat der sagenumwobene europäische Maffiaboss Keyser Soze seine Finger im Spiel... und das heißt nichts Gutes.
"Die üblichen Verdächtigen" ist eigentlich ein ganz guter film. fängt interessant an, aber wird dann ein bisschen wirr. dann wird die story schon verständlich inszeniert, aber ich muss gestehen so gut finde ich die story jetzt auch nicht! und das schlimmste an diesen film ist und so ging es besteht nicht vielen, die den film angeschaut haben, denn sonst würde er nicht so eine gute wertung bekommen... ich musste von anfang an wer der bösewicht ist und wie der film enden würde und dann kann man einfach keine topwertung geben. mir fehlte einfach die große überraschung, aber schlecht ist dieser film sicher nicht und ich kann durchaus nachvollziehen, dass viele leute ihn besser bewertet haben!
Verwirrspiel allererster Güte, lässig inszeniert und vollgepackt mit herausragenden Darstellern. Zieht sich trotz überschaubarer Laufzeit im Mittelteil etwas, macht diesen kleinen Kritikpunkt mit seiner legendären Schlusspointe aber ganz locker wieder wett. Hochintelligentes Kino wie aus dem Lehrbuch.
Ein gelungener , spannender Krimi Thriller. Man weiß garnicht wo man anfangen soll mit loben! Der Streifen beinhaltet alles was ein guter Film braucht!: Spannung , geschliffene , starke Dialoge , ein tolles Drehbuch mit einer top Story und eine geniale Umsetzung. Natürlich gehören dazu die ganzen stark aufspielenden Schauspieler. Diese agieren von total überzeugend bis Weltklasse. Ob nun Stephen Baldwin , Benicio Del Toro , Kevin Pollack , Chazz Palminteri , Babriel Byrne , Pete Postlethwaite bis hin zum grandiosen Kevin Spacey. Die besondere Erzählweise den Plot in verschachtelten Rückblenden zu erzählen erweist sich als cleverer Dreh des Regisseurs. Die üblichen Verdächtigen zählt mit zu den besten was das Genre Gangster Thriller zu bieten hat. Ein Meilenstein in der Krimiabteilung - Kult Film!
Ich kann diesen Film nur jedem empfehlen. Er vereint Spannung, interessante Dialoge, intelligente Zusammenhänge und ein überraschendes Ende mit einer kurzweiligen Inszenierung und sehr guten Schauspielern.
Ein Klassiker des Krimi-/Thrillergenres, welcher durch seine fulminante Endwendung Messlatten setzt, die für Nachfolger wohl kaum erreichbar scheinen. Auch für Nicht-Fans des Genres absolut sehenswert!