Die hilfreichsten KritikenNeueste KritikenUser mit den meisten KritikenUser mit den meisten Followern
Filtern nach:
Alle
hallidalli
82 Kritiken
User folgen
3,0
Veröffentlicht am 7. August 2025
D.ü.V. strengt an, macht durch viel unnötiges Gerede müde. Wer hier einen pausenlosen Gangsterthrill erwartet dem ist der Streifen weniger zu empfehlen.
Unterhaltsamer, wenn auch etwas angestaubter Thriller!
Das Cop-Thriller-Genre hatte seine besten Jahre in den 90ern. Filme wie „Heat“ oder „L.A. Confidential“ wurden große Hits und erzählten Geschichten über harte Kerle, die sowohl als Polizisten als auch als Gangster agierten (oder auch als beides). In meinen Augen war es vor allem Martin Scorsese mit seinen Filmen wie „GoodFellas“ oder „Casino“, die zeigten, was in dem Genre steckte. 1995 gesellte sich aber ein weiterer Kontrahent in die Riege großer Hollywood-Blockbuster: „Die üblichen Verdächtigen“. Ein Krimi-Thriller, der sowohl den Oscar für das beste Drehbuch erhielt als auch die Trophäe für den besten Nebendarsteller Kevin Spacey. Mittlerweile ist Spaceys Name alles andere als unproblematisch und auch andere Namen in diesem Film haben sich nicht gut gehalten. Da wäre zum einen Stephen Baldwin, der sich als Trump-Fan gegen die Homoehe aussprach. Und dann ist da natürlich Regisseur Bryan Singer, der hier seinen ersten großen Durchbruch hatte und später mit seinen „X-Men“-Filmen berühmt wurde. Seit 2014 jedoch versinkt Singer in Anschuldigungen, in denen er offenbar mehrere Minderjährige sexuell belästigt haben soll… Unter diesen Punkten muss man „Die üblichen Verdächtigen“ natürlich mit einem gewissen Abstand betrachten. Der Film wird trotzdem nach wie vor von Kritikern und Publikum hoch gelobt. Und tatsächlich ist dies auch ein unterhaltsamer Thriller, der aber auch in meinen Augen seine Schwächen hat.
Der Film dreht sich um eine Gruppe von Kriminellen, die zusammen mehrere Überfälle organisiert und begangen haben. Nicht immer geht das Ganze auch ohne Blutvergießen aus. Doch nach einem missglückten Job an einem Pier, bei dem es um einen großangelegten Drogenschmuggel ging, sterben mehrere Menschen. Einer der Überlebenden, Verbal Kint, wird nun verhört und erzählt seine Version der Geschichte, die natürlich deutlich verworrener ist als zunächst vom Polizeichef angenommen…
„Die üblichen Verdächtigen“ ist im Kern ein wirklich solider Thriller mit einem spannenden Finale und wirklich guten Darsteller*innen. Spacey gewann hierfür nicht unverdient seinen ersten Oscar und auch der Rest ist toll. Darunter befinden sich einige Größen, die hier noch am Start ihrer Karriere waren, wie etwa Benicio Del Toro, Kevin Pollak und Giancarlo Esposito.
Auch technisch ist der Film gut gemacht, mit einer schicken Optik von Newton Thomas Sigel und ebenso schicker Musik von John Ottman, der nicht nur den Score komponierte, sondern auch den Film schnitt.
Und dennoch hat mich der Film zu Beginn nicht wirklich gefesselt… Das Drehbuch von Christopher McQuarrie (mittlerweile ist er Regisseur der „Mission: Impossible“-Filme) ist zwar gut, aber leider sind die Hauptfiguren nicht so interessant, als dass ich groß mit ihnen mit fiebern würde. Dafür legt der Film viel Wert darauf seine männlichen Darsteller alle als super taff und cool rüber zu bringen. Leider fehlt es dafür an Sympathie (ein Problem, das übrigens viele dieser Filme haben!) und emotionaleren Momenten. Dennoch schafft es der Film eine spannende Geschichte aufzubauen, die besonders im Finale funktioniert.
Fazit: „Die üblichen Verdächtigen“ ist ein sehenswerter Film für alle, die spannende Gangster-Thriller lieben. Der Cast ist stark und auch ansonsten ist der Film toll gemacht mit einem hübschen Plot Twist, der allerdings überraschend vorhersehbar ist. Unterhaltsam, aber in meinen Augen kein Meisterwerk.
Ich habe ihn nach langer Zeit (das Meiste vergessen) zum 2. Mal gesehen und war von der sehr unübersichtlichen Darstellung des gar nicht so komplizierten Plots dann doch nicht SO begeistert, wie ich glaubte den Film in Erinnerung zu haben. Das Durcheinander sortiert sich nach zu langer Zeit. Cast, Inszenierung und Musik sind hervorragend. Kein Meilenstein (schade!), aber empfehlenswert.
Am Anfang sind die unterschiedlichen Zeitebenen ziemlich verwirrend, aber das trägt ja schließlich auch dazu bei. einfach cool wie die Geschichte erzählt wird, vieles kreatives passt einfach rein mit einem genialen Ende. Bisschen ernüchternd finde ich an diesen Filmen dann immer, dass das zuvor gesehene halt teilweise platt wirkt, irgendwie. spoiler: Da halt auch viele inhaltliche Sachen auf einmal gar nicht mehr so waren.
Die üblichen Verdächtigen weiß durch ein geniales Drehbuch zu überzeugen. Der Film wird nicht linear erzählt sondern springt immer wieder zurück. Man weiß zu keinem Zeitpunkt, was gerade wahr ist oder ob was Realität ist.
Auch wenn es einem inzwischen schwer fällt, Kevin Spacey noch bewundern zu können - hier hat er sicherlich zu Recht den Oscar für die beste Nebenrolle bekommen (auch wenn man sich nicht zum ersten Mal fragt wo die Grenze zwischen Haupt- und Nebenrolle liegt).
Der Film ist auch fünf Minuten vor dem Ende bereits ein sehr guter Thriller. Aber die Pointe am Schluss - die zu den besten der Filmgeschichte gehören - macht den Film zu einem Meisterwerk.
Was für ein lächerliches, langweiliges, uninteressantes und vollkommen schlecht gemachtes Filmchen. Ihr gebt 5 Punkte? Was für eine Farce! Leute bohrt lieber 2 Stunden in der Nase, als euch diesen Mist rein zu ziehen.
Den Namen Kevin hat Kevin Spacey ganz und gar nicht verdient, denn seine überragende schauspielerische Leistung entspricht jedes Mal aufs Neue keinem Kevin und auch in "Die üblichen Verdächtigen" kann der Oscar-Preisträger einmal mehr dazu beitragen, dass dieses barbarische Gangster-Märchen im Großen und Ganzen überaus nett anzusehen ist und von Intelligenz nur so strotzt!
Meine Erwartungen an "The Usual Suspects" waren sehr hoch und so wurde ich leider enttäuscht. Die Story ist gut, aber etwas verwirrend. Man kommt nicht immer ganz so gut mit, sodass man ihn wahrscheinlich ein zweites mal sehen müsste um alles zu verstehen. Das Ende ist sehr gut gemacht und nicht unbedingt vorhersehbar (es gibt mindestens 2 Wendungen im Film). Die Musik ist passend, aber kein Meisterwerk. In der Filmstarts-Kritik wird von famosen schauspielerischen Leistungen geredet. Die Schauspieler sind gut besetzt und spielen auch gut, doch es gibt etliche Filme bei denen grandios/besser gespielt wird. Die Actionszenen sind sehr gelungen und sind auch top inszeniert, leider hat der Film manchmal ein par Probleme um die Spannung zu halten. Ansonsten ist der Film recht kurz, was bei einem "5-Sterne-Thriller" eher rar ist, das ist aber positiv gemeint.
Fazit: Ein starker Thriller, doch meiner Meinung nach ein etwas überbewerteter Film.
"Spacey erzählt die Geschichte, von der eigentlich von vornherein klar ist, dass diese so nicht ganz stimmen kann"
Zugegeben: Man ist früh geneigt zu glauben,dass etwas "faul" ist an der Sache. Aber man hat keinerlei Schimmer, was es sein könnte. Man wird im Verlauf des Films auf so viele falsche Wege gelenkt und wieder zurück. Zu denken "da stimmt etwas nicht", ist ja keine schlechte Sache. In wie vielen Thrillern denkt man das und wird am Ende mit etwas überrascht, was man so nicht erwartet hätte?
Die üblichen Verdächtigen ist ein Meisterwerk. Einzigartiger Plot, ohne große Aufregung. Man könnte sagen "aus sehr wenig, extrem viel gemacht".
Die Story, die Entwicklung, die Handlung und nicht zuletzt die schauspielerischen Leistungen sind top. Der Film ist einfach eine Runde Sache mit einem genialen Ende!
spoiler: Ich war mir zwar relativ sicher, dass der Behinderte Dreck am Stecken hat.
Aber das er am Ende ganz lässig da weg spaziert, rundet den ganzen Film so extrem ab, dass man die Höchstpunktzahl ziehen muss