Neueste Kritiken: Die üblichen Verdächtigen - Seite 3
Die üblichen Verdächtigen
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Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 14. Mai 2011
einfach ein super film. geniale story und ein herausragender kevin spacey. unterhaltung, gute dialoge, action und spannung, im film ist alles drin. äußerst sehenswert
Habe mir gerade den Film dann doch einmal angesehen und muss sagen, nach den ganzen Vorschusslorbeeren bin ich recht enttäuscht. Im Film selber passiert eigentlich nicht viel, Spacey erzählt die Geschichte, von der eigentlich von vornherein klar ist, dass diese so nicht ganz stimmen kann und diese am Ende von einer großen Wende umgeworfen wird. Dass nun den Filmkritikern wegen der großen Überraschung die Münder offen gestanden haben sollen, kann ich mir nicht recht vorstellen (aber vielleicht war der Twist Mitte der Neunziger wirklich noch etwas besonderes, kann ich jetzt nicht beurteilen). Im Film selber wird zwar peinlich vermieden, Hinweise in die richtige Richtigung zu streuen (mir fällt zumindest gerade keiner ein), rein nach dem Asschlussprinzip verbunden mit ein wenig Verständnis der üblichen Dramatik eines Films lässt der Plot aber eigentlich nur eine Wendung zu, da alle anderen langweilig gewesen wären.
SPOILER Es ist der am wenigsten Verdächtige. Und dieser wird so dermaßen als unverdächtig dargestellt, dass es schon arg auffällig ist. SPOILER ENDE
Ich will nun nicht verleugnen, dass man zwichendurch dann doch etwas geschwangt hat, aber mangels brauchbarer Alternative kam man zwangsläufig wieder zum anfänglichen Verdächtigen.
Allgemein ist es meiner Meinung nach auch keine gute Wendung, wenn man dem Zusschauer rein auf Grundlage der Geschichte keine Möglichkeit gibt, diese durch Logig zumindest rückblickend zu entschlüsseln. Eine gute Wendung hatten bspw. Fight Club oder auch Sixth Sense, wo Hinweise gestreut wurden, die man aber erst später wirklich wahrgenommen hat.
Und was bleibt von dem Film, wenn man die Schlusswendung außer Acht lässt? Nicht viel. Gute Schauspieler, die ein paar wenig spektakuläre Überfälle begehen, was einen aber kaum interessiert. Alles in allem aus meiner Sicht ein recht durchschnittlicher Film, den ich mir lieber gespart hätte. Warum dieser von allen Seiten so bejubelt wird, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
Unglaublich gekonnt fuehrt der Film die beiden spannenden Parallelhandlungen um die Suche nach einem grossen Unterweltboss zu einem grandiosen Schlussakkord zusammen, der ein komplett neues Licht auf die bisherigen Geschehnisse wirft. Doch bis es soweit ist, darf sich der Zuschauer von einem ueberragenden Kevin Spacey, guten Dialogen sowie einer athmosphaerischen Inszenierung fesseln lassen. Allenfalls in seiner Komplexität wirkt der Film etwas aufgesetzt.
Es gibt keinen besseren Krimi. Ein meisterhaftes Vorbild für so viele Thriller. Hundert mal kopiert, doch nie die selbe Klasse erreicht. Zudem der Startschuss für Kevin Spaceys außergwöhnliche Filmkarriere. Leider hat Bryan Singer danach kaum noch gute Filme gemacht. Diesen hier sollte jeder mindestens zweimal gesehen haben.
Obwohl der Film weit ueber zehn Jahre alt ist und ich ihn erst vor Kurzem gesehen habe, kann er in allen Aspekten ueberzeugen. Die Handlung ist sehr durchdacht und zieht den Zuschauer aufgrund des Kaiser-Soze-Mythos in seinen Bann. Alle Schauspieler sind - ausnahmslos, was so extrem selten vorkommt - ueberzeugend und besonders Kevin Spacey macht seine Sache richtig gut. Auch an Kamerafuehrung und Ton ist absolut nichts auszusetzen. Einziger Kritikpunkt ist meiner Meinung nach die etwas verwirrende Erzaehlsweise. Es wird zwischen zwei Handlungsstraengen gewechselt, wobei der Anfang des Films das Ende darstellt und in der Gegenwart Roger Kint auf einer Polizeistation die Vorgaenge bis zu diesem Finale wiedergibt. Zwischenzeitlich wird aber noch von einer anderen Version Kints Geschichte gesprochen, die der ermittelnde Inspektor fuer wahr haelt.
Dieser kleine negative Punkt stoert im Gesamtbild aber kaum.
Oh man was für eine krasse Wendung,was für ein Ende. Wirklich ein sehr guter Thriller mit spitzen Schauspieler,absolut genial erzählt und das Ende ist einfach phenomenal !
Ein wirkliches Meisterwerk der 90er! Eine Wendung folgt der nächsten, bis zum völlig unerwarteten, hervorragend inszenierten Ende! Kevin Spaceys fantastische Leistung, die den Oscar mehr als verdient ist bei diesem Meisterwerk nur das sprichwörtliche i-tüpfelchen.