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BrodiesFilmkritiken
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4,0
Veröffentlicht am 11. September 2017
Die wichtigste Aufgabe eines Fimes ist zugleich die schwerste: den Zuschauer etwas fühlen zu lassen. Egal ob Humor, Trauer, Angst oder Anspannung. Dieser Film setzt eins drauf: hier wird die Gewaltr körperlich spürbar - was schlimm ist denn sie bricht in unsagbarer Form aus. Für mich stellt dieser Film die Kombination aus zwei anderen Filmen da: die Handlung weißt einige Ähnlichkeiten mit "Motel" auf und ergänzt es mit "saw" würdigem Splatter. Was dabei aber gänzlich fehlt ist irgendeine erleichternde Ironie oder irgendeine Form von Humor - nein, das was hier passiert ist knüppelhart und todernst. Wenn die Tochter vergewaltigt wird und dann auf der Flucht vor den Schurken ist das eine blanke Paniksituation die nur Verzweiflung ausstrahlt - und die armen Eltern die auf einmal erkennen müssen daß sie die "Schänder" ihrer Tochter aufgenommen haben sind keine lässigen Helden sondern ängstliche Normalos die einen kühlen Kopf bewahren und das folgende Blutbad mit zusammengebissenen Zähnen durchstehen - wobei die finale Szene nicht so restlos dazu paßt. Inwieweit der Film das Original aufgreift und wo entscheidende Veränderungen sind kann ich soweit nicht sagen - muß aber nach dem durchstehen des Filmes zweifelsfrei zugeben: das bisherige Spannungshighlight des laufenden Kinojahres!
Fazit: Blutiger Alptraum der für die Charaktere und den Zuschauer eine einzige psychische Tortur darstellt!
Ich hatte in die Runde gefragt, wer mir einen guten Thriller nenne kann, wobei mir dieser Film genannt wurde. Also habe ich in mir gestern angeschaut und war super mega enttäuscht. Der Film hat keinerlei Spannung und auch teilweise schlechte und unnötige Dialoge. Bei dem Film handelt es sich um eine kleine Familie, die ursprünglich aus vier Personen (Eltern plus Sohn und Tochter) bestand. Der Sohn ist mittlerweile verstorben, ohne dass man genaus weiß, was passiert ist. SIe fahren zu ihrem Ferienhaus, das mega weit in der Pampa liegt. Deshalb macht es auch Sinn das einzige Auto der Tochter zu geben, die zu ihrer Freundin fahren möchte. Die Tochter besucht die Freundin, die gerade in einem Geschäft arbeitet, als ein seltsam gestörter Junge auftaucht, der ihnen Drogen anbietet. Dementsprechenf´d macht es Sinn, alles stehen und liegen zu lassen und in ein verwahrlostes Motel zu fahren. Dann ziehen sie sich Drogen rein, albern lächerlich rum als plötzlich der Vater auftaucht, der ein schwerverbrecher ist, wobei nicht wirklich gesagt wird, was er gemacht hat. Jedenfalls begleitet den Vater sowohl der Bruder als auch seine Geliebte(?). Die vier kommen super Komisch rüber, wo jeder Mensch aus der Tür gehen würde und wenn sie einen festhalten würden, sofort aufschreien würde. Aber es wird Smaltalk betrieben. Dann nehmen sie die Mädels und das Auto und fahren.... Nun beginnt ein seltsam unnötiges Mathyrium der Mädels, was irgendwie wenig Sinn macht und sich irgendwie auch so extrem wiederlich gestalltet. spoiler: Sie befinden sich auf der Flucht, haben das Auto verloren, aber quälen die Mädels. Dabei gibt es auch eine minutenlange Vergewaltigungsszene, deren Sinn sich mir einfach nicht entschließt. Ich meine, wer hat Zeit und Muße für so etwas, wenn man flüchtet? Eigentlich wollten wir hier bei der Hälfte des Filmes aufhören, weil wir schon fast vor langeweile umgekommen sind. Ich wollte aber wissen, ob der verstorbene Sohn durch den Sohn des Verbrechers ersetzt werden sollte- so wie es dann in Face off war. EIn Happy End für die guten, ein Ende für die Bösen. Leider bleibt die Frage offen. Nachdem man mit den Mädels durch ist, geht man zu den Eltern. Es beginnt ein Kampf ums überleben, der einfach nicht enden will. Jedenfalls findet dann auch dieser FIlm ein seltsames Ende, weil die Familie anscheinend im Krankenhaus gar nicht erklären musste, warum sie erstochene Kinder bei sich haben und selbst total verletzt und blutverschmierte Kleidung tragen. Dementsprechend können sie den Oberbösewicht in der Schlussszene noch einmal Foltern... Habe hier gelesen, dass es ein Remake ist. Wenn man alte FIlme ins hier und jetzt transferiert, dann mussen Fakten angepasst werden. Wenn sie den Zeit des Geistes einfangen wollen, dann müssen sie den Film in die entsprechende Stimmung bringen. Aber halbnackte Mädels, die den einzigen Wagen bekommen, der sie aus der Pampa führen, wobei sie vor kurzem den Sohn verloren haben? Verbrecher, die wie Wahnsinnige rumlaufen, ohne dass sie nicht auffallen?
Naja, einigen schien der Film ja gefallen zu haben. Ich persönlich fand ihn schlecht und würde ihn keinem empfehlen.
Habe den von 1973 vor ein paar Jahren gesehen, kann mich jedoch nicht mehr daran erinnern, wie ich ihn fand. Diesen Remake hier finde ich aber gut gelungen. Die Spannung baut sich gut auf, ebenfalls hat der Film eine nette Kameraführung. Mir gefallen die Szenen am Anfang am meisten. Die Story hat Sinn und ist auch realitätsnah, obwohl es irgendwie doch unwahrscheinlich ist, ausgerechnet in das Haus zu landen, welches den Eltern des Opfers gehört :D Bis auf das, konnte man mitfiebern. Alles in allem ein guter Film, nicht zu blutig und wird auch nicht sinnlos herumgeballert... oder sinnlos geschrien.
der Film ist wirklich richtig gut. Obwohl eher wirklich krass ist hat er Niveau. Klar regen sich viele über diese Vergewaltigungsszene auf (soll hier kein Spoiler sein, denn das steht sogar in der Film-Beschreibung) ich selbst fand diese Szene schrecklich. Aber jetzt mal ganz ehrlich, das gehörte dazu. Es steigert den Hass auf die Täter und man freut sich wenn die Eltern sich so richtig schön rächen können. Der Film zeigt nunmal die schreckliche Realität, was Menschen anderen Menschen antun können. Da ist nichts übertrieben worden! Der Film mag schocken, aber es ist ein Film, man sollte nicht so ernst sein und sagen "wer den Film mag ist psychisch gestört". Das ist totaler quatsch. Man mag den Film ja nicht weil jemand vergewaltigt wird
Aber nun zurück zum eigentlichen. Der Film ist wirklich gelungen, ich habe den Schauspielern alles abgenommen, das war richtig gut gemacht. Daumen hoch, obwohl ich eine Frau bin.
Der Film ist eher ein gut gemachter Thriller als ein echter Horror Streifen. Einige Szenen sind jedoch schon psychologiser Horror, da der Film mit Tötung von Minderjährigen wie auch Vergewaltigung "spielt". Mir wurde dabei auf jeden Fall mulmiger als bei Streifen wie "Saw" oder ähnlichem. Insgesamt ein spannender Horror-Thriller, welcher einem nicht kalt lässt.
Ich finde den Trailer sehr gut.Ein Elternpaar das Rache an Vergewaltigern und Mördern nimmt,die zudem auch noch ihrer Tochter geschadet haben,ist doch vielversprechend.Ich habe aber auch gelesen,dass er wohl sehr grausam,im Sinne von Vergewaltigung,sein soll.Ein "Folter-Grausam" finde ich okay,wenn nicht sogar genau das,wonach ich gesucht habe.Aber eine Vergewaltingung ist eher etwas,was ich mir ersparen möchte.Ich werde wohl einfach abwarten und ihn mir anschauen-Ist wahrscheinlich einfach nur Geschmackssache...
Ich fand den Film echt ok. Zwar gibt es kaum Überraschungen und wirklich kreativ ist das auch nicht, aber Last House on the Left Side ist ein grundsolider Schocker. Allerdings muss ich die sogenannten Logiklücken der letzten Kritik richtigstellen:
[Spoiler]
1. Dass man von einer Frau ins Spülbecken gedrückt wird und sich nicht wehren kann liegt zB. an der Weinflasche die einem schon über den Kopf gezogen wurde oder der Hand die durch den Hexler zerstückelt worden ist.
2. Dass die Mutter dem Jungen "blind vertraut", liegt daran dass dieser ihr die Pistole seines Vaters in die Hand drückt. Ich denke das ist Vertrauensbeweise genug. Abgesehen davon, warum sollte der Junge die Kette der Tochter sonst in der Küche ablegen? Verhöhnung?
3. Die Gangster halten sich nicht in der Küche auf, sondern im Esszimmer. Abgesehen davon denke ich, dass man als handfester Gangster nach Vergewaltigung, Mord und Autounfall besseres zutun hat als sich Familienbilder anzuschauen.
[Spoiler]
Allen, denen der Film aufgrund der Vergewaltigungsszene mehr als sauer aufstößt, kann ich nur beipflichten. Die Szene ist schockierend und überschreitet eine Grenze, was -meiner Meinung- nach in Ordnung gegangen wäre, wenn der Film danach eine richtiges Tempo zulegen würde und sich vollkommen auf unbarmherzige Rache konzentrieren würde. Leider plätschert der Racheteil so langsam und kompromisbereit vor sich hin, dass man die Gewalt als Selbstzweck deuten kann. Schade, das zerstört große Teile des Films.
Abgesehen davon ist der Film keine Komödie. Niemand schaut sich den Film an und denkt sich während der Vergewaltigungsszene "Jawoll weiter so!", weshalb Meinungen wie (sinngemäß) "Ich hoffe, dass alle die den Film mögen richtig in den Ar*** ge****t werden" absolut fehl am Platz sind. Der Sinn dieser Szene ist den Zuschauer zu schockieren, damit jegliche Gewalt die danach ins Spiel kommt vom Zuschauer nicht nur geduldet, sondern gewünscht wird.
Da, wie gesagt, der Racheteil eher dürftig ausfällt, kann ich die Empörung ein Stück weit verstehen!
Also der Film ist besser geworden, als ich erwartet habe. Fand ihn teilweise richtig spannend. Auch sonst hat alles soweit gepasst. Hier und da war er etwas unlogisch, aber darüber kann man hinwegschauen. Guter Horrorfilm, den man sich auf jedenfall mal anschauen kann.