Machete
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No Use For A Name
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3,0
Veröffentlicht am 25. November 2025
Mal wieder so ein Film, an dem sich die Geister scheiden: Kult-Meisterwerk oder Schrott hoch fünf... Ich fürchte, ich gruppiere mich da ganz komisch irgendwie in die Mitte...

“Machete” ist einfach ein komplett wahnwitziger Exploitation-Trashfilm, den man auf gar keinen Fall ernst nehmen darf. Das Ganze ist ja so absurd überdreht, der Film versucht ja gar nicht, seine Trash-Attitüde zu verbergen, sondern ganz im Gegenteil, trägt diese stolz vor sich her. Das macht den ganzen Blödsinn dann natürlich wieder recht sympathisch. Danny Trejo ist natürlich die Idealbesetzung, da braucht man ja kein überragendes schauspielerisches Talent, sondern seine tiefgründig vernarbte Visage, die durch irgendeine Mimik nur entstellt werden würde, passt so wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.

Rund um Danny Trejo gruppiert sich eine höchst illustre Gesellschaft, die man so nie zusammen in einem Film vermutet hätte. Das passt soweit auch alles ganz gut, ohne dass aber irgendjemand von denen wirklich besonders heraussticht.

Die Story ist natürlich total Banane und eigentlich auch völlig irrelevant. Allerdings wird da für meinen Geschmack dann doch zu viel gelabert. Es gibt zwar immer wieder sehr heftige und blutige Actionsequenzen, die werden jedoch dann auch immer durch eine storylastige Laberszene unterbrochen. Für einen reinen Trashfilm ist da definitiv zu viel Story drin. Da hätte sich Robert Rodriguez lieber klar entschieden, will er hier ein Politdrama erzählen oder ein Exploitation-Movie inszenieren. Beides so zusammen funktioniert leider nicht wirklich gut. Daher bekommt der eigentlich ziemlich lässige Film von mir ein ordentliches Downgrading.

FAZIT: Durchgeknallte, wahnsinnige Exploitation-Räuberpistole, die sich aber nicht wo richtig entscheiden kann, in welche Richtung die Reise gehen soll. Für einen Trashfilm ist da zu viel Story, für ein Politdrama zu viel Quatsch. So bleibt dann ein halbherziges Möchtegern-Trash-Filmchen, das streckenweise zwar gut unterhält, insgesamt aber nicht wirklich überzeugen kann. Danny Trejo in einer richtigen Hauptrolle ist allerdings schon sehr, sehr lässig!
Casey 08
Casey 08

14 Follower 929 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 1. Juli 2025
Es ist nun mal ein Robert Rodriguez Film der auch seinen Stil trägt. Eigentlich ist es nur ein Trashfilm der aber als Trash toll funktioniert und eine geniale Besetzung mit . Robert De Niro, Steven Seagal, Jessica Alba, Don Johnson und Danny Trejo bietet. Die Action ist total übertrieben und viele Szenen sind einfach verrückt und absurd aber das soll so sein. Danny Trejo versucht cool zu sein aber eigentlich schaut er nur böse in die Kamera und die Story ist auch nichts besonderes. Aber der Film macht extrem viel Spaß was er dank seiner übertriebenen Szenen tut. Man muss halt wie bei Guy Ritchie mit seinem Stil klar kommen und ich mag seinen Stil.

Insgesamt ist es ein guter Film der absurd, verrückt und übertrieben ist aber das macht er alles mit absicht.
Mirco Szymanowski
Mirco Szymanowski

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 8. Oktober 2024
Einer mit der besten Filme, der war ist so geil
Wie bei expendables alle Stars dabei die man kennen sollte 1 so wie 2, man wusste auch immer wie es weiter geht den Vorspann zu urteilen denn sie nach dem Film gezeigt haben, tolle Arbeit vom Produzenten.

Ps: was ich persönlich mehr als blöd finde ist dass mit dem 3teil, es ist klar das da noch einer kommen sollte, denn dafür wurd es im 2teil zu sehr offen gelassen, sonst wär es ja nen scheiss Ende gewesen kann so nicht stehen lassen dafür ist er zu gut, durch den Ende wär der 2te Teil verpackt also muss noch nen 3ter her

Kann auch nicht sein dass wir mit dem 3ten teil heiss gemacht werden, aber nix kommt. Also wär schön wenn da bald ma was kommt.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 15. April 2022
spoiler: Der schlechteste Film die ich je gesehen habe! Pfuiiii!! Robert De Niro, Why are you doing this man, worst decision of your life! Note NULL. Every actor has given the worst performance of their career! Be ashamed and give the money back to the people!
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 1. März 2022
Hervorragender und blutiger Actionfilm. Die Story ist zwar sinnlos,aber das rund her rum passt soweit. Man darf halt nicht viel erwarten.
Wer also Lust hat, auf lustige, blutige Action ohne großer Story, kann sich gerne den Film anschauen.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

998 Follower 942 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 12. Februar 2021
REVOLUTION IM BAHNHOFSKINO
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Gegen Danny Trejos Visage ist jene von Charles Bronson ja geradezu glatt wie ein Babypopo. So auszusehen ist entweder Zufall oder jahrelang frequentierte Solarien. So ein Aussehen lässt sich mitunter auch auf exzessiven Alkohol- und Drogenkonsum zurückführen. Keine Ahnung was Trejo in seinen Jugendjahren alles gemacht und nicht gemacht hat, jedenfalls saß der Mann immer wieder mal hinter Gittern. Dieses bullige Gehabe und eben dieses unverwechselbare Aussehen hat ihm letzten Endes eine Karriere im Filmbiz beschert. Und die hat er nicht bekommen, weil er gut schauspielern kann. Sondern weil er von der langen Mähne bis zu den Stiefeln unter Copyright steht. Danny Trejo ist eine Marke, die kann man buchen. So wie das zum Beispiel Robert Rodriguez für seine Grindhouse-Eskapaden getan hat.

Machete heißt der Film, der als Reminiszenz auf das Exploitationkino der 60er bis 70er gedacht ist. Filmkenner wissen, was das heißt. Sex und Gewalt mit dem Vorschlaghammer. Wer eignet sich da nicht besser als Trejo für die Figur des Ex-Geheimagenten Machete Cortez, der lieber mit scharfen Klingen aller Art hantiert, im Notfall aber auch aus allen Rohren feuert. Fun Fact am Rande: die Figur des Actionhelden stammt ursprünglich aus Rodriguez´ Kinderabenteuer Spy Kids, wurde dann als Fake-Trailer vor dem Zombie-Trash Planet Terror zum Kult – und bekam als Folge des Erfolgs seinen eigenen Film. Und zwar einen, den man nicht unbedingt gesehen haben muss. Der aber auf gewisse Weise ganz interessant ist, da er, wäre Donald Trump anno 2010 bereits Präsident gewesen, als antirepublikanischer Aufstand geprobt werden kann. Als Anti-Trump-Film schlechthin. Mehr Anti geht nicht. Und mehr Staraufgebot ebenso wenig.

Für diese Schandtat von Film war wohl halb Hollywood bereit, mitzuwirken, und sei die Rolle auch noch so sinnlos. Lindsay Lohan zum Beispiel. Als ballernder Nackedei im Nonnengewand hat die junge Frau gerade noch Trash-Geschichte geschrieben, bevor sie von der Bildfläche gänzlich verschwand. Und wer hätte gedacht ich würde nochmal Steven Seagal zu Gesicht bekommen (an dessen strahlender Erscheinung ich tatsächlich live bei der Comic Con 2019 teilhaben durfte), und zwar in einem Film? Ein Action-Haudegen der späten 80er, der hier nochmal so richtig unsympatheln darf. Ihn auf Augenhöhe mit Robert de Niro zu sehen hat aber was. Der wiederum hat eine gar nicht so verschwindende Rolle – als erzkonservativer Senator paktiert er mit – haltet auch fest – good old Don Johnson, der als Warlord der Bürgerwehr illegalen Immigranten das Leben schwer macht. Ein tete-a-tete selten oder lang nicht mehr gesehener Gesichter ist das.

Rodriguez Verbeugung vor dem Bahnhofskino ist natürlich nichts für Feinschmecker oder Freunde nuancierter Filmkunst. Die bewusst heillos überzeichnete und gottseidank selbstironische Schlachtplatte mit kuriosen Gore-Elementen hat aber auf seine eigentümlich triviale Art sehr wohl was im Hinterstübchen – nämlich ein glasklares Statement gegen Nationalismus und Xenophobie.
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Mehr Reviews und Analysen gibt´s auf filmgenuss.com!
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 28. Dezember 2020
Robert Rodriguez machte mit „Machete“ da weiter, wo er mit „Planet Terror“ aufhörte: Wie bei „Desperado“ oder „From Dusk Till Dawn“ wurden super brutale Kämpfe, völlig übertriebene Action, kultverdächtige Sprüche („Ich dachte Machete verschickt keine SMS?“ – „Machete improvisiert!“) und unglaublich coole Musik geboten, die wieder von „Tito & Tarantula“ bis Robert Rodriguezs Band „Chingon“ reichte.

Der Cast ließ sich auch sehen: Steven Seagal als Bösewicht, Lindsay Lohan im Nonnenkostüm (!), Michelle Rodriguez als einäugige Freiheitskämpferin und Danny Trejo als übelgelaunter Mexikaner mit blutiger Machete („They fucked the wrong mexican!“). In Nebenrollen spielten viele bekannte Gesichter aus früheren Filmen von Robert Rodriguez mit (u.a. Tito Larriva („Tito & Tarantula“), Cheech Marin (Barkeeper aus „Desperado“), Tom Savini (Sexmachine aus „From Dusk Till Dawn“) oder die Zwillinge Electra und Elise Avellan aus „Planet Terror“).

Der Film macht unglaublich viel Spaß, wenn man auf den Stil von Robert Rodriguez steht. Nach „Planet Terror“ und „Death Proof“ ein absolut gelungener Abschluss der Grindhouse-Trilogie.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 29. November 2020
Auf den ersten Blick scheint MACHETE nichts weiter zu sein als ein Film über einen Mann, der viele andere Männer mit einer Machete abschlachtet. Im Prinzip ist er das auch. Und doch ist er noch ein wenig mehr, denn Robert Rodriguez schafft es auf spielerische und äußerst leichtfüßige Weise, nicht nur amerikanischen Alltags-Rassismus ad absurdum zu führen, sondern ganz nebenbei auch noch das amerikanische Western-Genre zu demontieren. Ohne jedoch den Zeigefinger zu heben oder diese Botschaft dem Zuseher aufdringlich aufs Auge zu drücken. Stattdessen gibt's ordentliche Arschtritte für den Sehnerv, abgetrennte Körperteile an Masse, einen - ein wenig - autistisch wirkenden MACHETE, der seine Gegner zerlegt und ganz beiläufig einen Tacco verputzt und nicht zu vergessen unzählige äußerst lässige Onliner.

Dabei ist das Ganze zwar nicht so kurzweilig wie es sein könnte und durch CGI-Splatter-Effekte übelst verschandelt, aber dennoch ein unterhaltsamer Spaß - nicht für die ganze Familie.
In diesem Sinne: "Machete improvise!"
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 20. Juni 2020
Selten so ein Müll gesehen.. Flacher Film, billige Dialoge.. ich bin fassungslos das für sowas Geld ausgeben würde...
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 1. September 2017
Es wird in jeder Kritik zu diesem Film erwähnt, also kann ich das auch gleich noch mal tun: „Machete“ ist der Film zum Trailer, nicht umgekehrt. Machete war einer der Fake Trailer die in „Grindhouse“ und vor „Planet Terror“ gezeigt wurden – und irgendwie fanden wohl alle den Trailer so geil dass man gesagt hat den Film macht man wirklich. Und es ist imposant wie Rodriguez es wirklich schafft gut 99% des Trailers auch im Film an sich umzusetzen und zu verwenden und doch aus dem bewusst stumpfsinnigen Trailer einen anständigen Film zu machen. Anständig zumindest in gewissem Sinne: im Grunde handelt es sich hier um die irrste Gewaltorgie des Jahres die selbst einen Film wie „From Dusk Till Dawn“ toppen kann. Es ist hochklassiger Trah, handwerklich perfekt und absolut befreit von jeder Form von anstand: alleine in der Eröffnungsszene wird ein Handy in einer weiblichen Körperöffnung versteckt und mit einem einzigen Bewegung drei Gegner enthauptet – und später gibt’s die Szene in der ein Gegner ausgeweidet und dessen Darm als Lasso benutzt wird. Eigentlich ist es pervers bei so was amüsiert zu sein, aber es geht nicht anders: dieser stumpfsinnige Gewaltrausch macht einen Heidenspaß. Neben dem hohen Bodycount gits oftmals sehr treffsicherern Humor und viel fürs (männliche) Auge, wenn sich Stars wie Lindsay Lohan (wenn auch klar mit Body-Double) und Jessica Alba nackt präsentieren, ebenso wie Michelle Rodriguez in einer aufreizenden Rolle. Aber auch wenns unmöglich klingt: das Ding hat obendrein eine alles in allem plausible Story die im Grunde um ein paar Rassisten geht und einige andere die gegen sie vorgehen – dadurch belegt welche Starbsetzung sich hier versammelt hat (oder würde Robert DeNiro sonst mitspielen? Nööö!). Also: Machete ist genauso geworden wie der Fake Trailer es angekündigt hat (wenn auch manche Szenen aus dem Trailer alibihaft kurz eingebunden sind, etwa die „Maschinengewehr auf dem Motorrad“ Szene), ein Riesenspaß, eine fette Actionbreitseite – und definitiv die fiesete Schlachtplatte des Jahres!

Fazit: Actionreicher Gewaltrausch mit absurden Ideen und schrägem Humor – Rodriguez at his Best!
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