Wem gehört Kunst? Dieser kontroversen Frage geht Regisseurin Jane Chablani in ihrer grandios recherchierten Dokumentation „Stealing Klimt“ nach. In dem millionenschweren Kulturgeschäft um Kunstwerke und Privatsammler stellt sich natürlich die Frage, ob Kunst überhaupt Privatbesitz sein kann, oder als staatliches Kulturerbe ausgestellt gehört. Am Beispiel der 2006 durch den österreichischen Staat zurückgegebenen Klimt-Gemälde an Maria Altmann, die Nichte der einstigen Auftraggeber, beleuchtet der Film nicht nur den martialischen Kunstraub des Nazi-Regimes, sondern auch die Schwierigkeiten der rechtmäßigen Rückgabe dieser Beutekunst. Ein Film, der wirklich unter die Haut geht und Platz für Kontroversen bietet.
4,0
stark
Stealing Klimt
Von Alina Bacher
Wem gehört Kunst? Dieser kontroversen Frage geht Regisseurin Jane Chablani in ihrer grandios recherchierten Dokumentation „Stealing Klimt“ nach. In dem millionenschweren Kulturgeschäft um Kunstwerke und Privatsammler stellt sich natürlich die Frage, ob Kunst überhaupt Privatbesitz sein kann, oder als staatliches Kulturerbe ausgestellt gehört. Am Beispiel der 2006 durch den österreichischen Staat zurückgegebenen Klimt-Gemälde an Maria Altmann, die Nichte der einstigen Auftraggeber, beleuchtet der Film nicht nur den martialischen Kunstraub des Nazi-Regimes, sondern auch die Schwierigkeiten der rechtmäßigen Rückgabe dieser Beutekunst. Ein Film, der wirklich unter die Haut geht und Platz für Kontroversen bietet.„Stealing Klimt“ erzählt Maria Altmanns ganz persönliche Geschichte. Die Nichte von Adele Bloch-Bauer (1881-1925), Gattin des österreichischen Großindustriellen Ferdinand Bloch-Bauer
Die ganze Kritik lesen
"Dabei ergreift der Film zu keiner Zeit Partei, lässt alle Seiten zu Wort kommen."
Falsch.
Der Film ist ein reiner Propagandafilm der sich als objektiv darstellen möchte wie viele andere dokumentationen und wenn man die sicht kennt aus der aus der film gemacht wurde dann ist das völlig nachvollziehbar.
Der titel sagt alles und nimmt bereits stellung dazu "stealing klimt".
Schade. Hätte man objektiv machen können.
Falsch.
Der Film ist ein reiner Propagandafilm der sich als objektiv darstellen möchte wie viele andere dokumentationen und wenn man die sicht kennt aus der aus der film gemacht wurde dann ist das völlig nachvollziehbar.
Der titel sagt alles und nimmt bereits stellung dazu "stealing klimt".
Schade. Hätte man objektiv machen können.
Produktionsland
Großbritannien
Verleiher
Stardust Filmverleih GmbH
Produktionsjahr
2006
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
-
Budget
-
Sprachen
-
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-