Neueste Kritiken: The Long Walk - Todesmarsch - Seite 2
The Long Walk - Todesmarsch
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Karsten N.
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4,0
Veröffentlicht am 15. September 2025
The Long Walk ist eine herzzerreißende Mischung aus dem brutalen Rand von Stephen Kings Horrorgeschichten mit dem erhebenden und emotionalen Gewicht seiner dramatischeren Werke. Ein kraftvoller Film über Brüderlichkeit, die unseren Mitmenschen aufrichten und alle Hindernisse des Lebens überwinden. Ein Drama, was den Zuschauer bis zum Schluss erschüttert sowie auch fesselt.
Ich kam aus dem Film und war damit nicht zufrieden. Das liegt vor allem daran, dass die Erklärung der Umstände für den Todesmarsch entweder fehlt oder mehr als dürftig ist. 50 Jungs melden sich freiwillig für einen Marsch, bei dem am Ende nur einer überlebt. Und alle tun so, als ob sie sich sicher wären, dieser eine zu sein? Puh! Okay, am Ende winken dem Sieger viel Geld und ein Wunsch, aber warum lässt eine Gesellschaft zu, dass auf diesem Weg 49 Jugendliche erschossen werden? Begründung: Weil durch die Übertragung des Marsches (die offensichtlich abseits vom Zuschauer stattfindet) die Arbeitsmoral im Land wieder steigt und dadurch die Wirtschaft angekurbelt wird. Wow! Das ist schon so hahnebüchen, dass es nur so kracht. Und selbst wenn dem so wäre, woher bekommt man dann all diese Soldaten, die ohne mit der Wimper zu zucken ihre eigenen Kinder ununterbrochen in den Kopf schießen oder sie sogar mit dem Panzer überfahren? Das wirkt so surreal, dass ich die ganze Zeit den Film hinterfragt habe. Dazwischen hört man dann den teils pubertierenden Teilnehmern permanent beim Austausch ihrer "Lebensphilosophien" zu. Niveau: "Drei Dinge braucht man im Leben: 1. Eine gute Mahlzeit 2. Einen guten Fick. 3. Einen gepflegten Schiss". Dabei belasse ich es jetzt auch...
Film ist sehr gut wenn man ihn versteht. Er ist sehr Gesellschafts kritisch weicht zwar etwas vom Buch ab aber ich finde es so passt es besser denn dadurch wird die Gesellschafts Kritik deutlicher und besser untermauert
Über 100 Minuten sinnloses Gemetzel. Menschliche Beziehungen werden oberflächlich und am Rande dargestellt. Ein billiger Abklatsch von „Tribute von Panem“ . 100 Minuten Zeitverschwendung.
The Long Walk ist ein intensiver und fesselnder Film, der mit seiner Mischung aus Spannung, Emotion und schonungsloser Grausamkeit beeindruckt.
Auch ohne die Buchvorlage gelesen zu haben, konnte mich die Verfilmung völlig überzeugen. Der Kampf ums Überleben und das Leiden der Figuren berühren und verstärken die bedrückende Atmosphäre, die bis zum Schluss anhält.
Meine Schwester, die das Buch kennt, findet die literarische Vorlage zwar stärker, doch für sich genommen ist der Film absolut sehenswert. Eine klare Empfehlung für alle, die düstere und packende Geschichten lieben.