In einer nicht allzu fernen Zukunft herrscht ein repressives Regime über die Vereinigten Staaten von Amerika. Angeführt von dem namenlosen autoritären Major (Mark Hamill) sichert ein gnadenloser Polizeistaat seine Macht mit strengen Regeln – und einem brutalen Wettkampf. Jedes Jahr treten insgesamt hundert Jugendliche gegeneinander an, doch nur eine Person kann gewinnen: wer den Marsch überlebt. Ray Garraty (Cooper Hoffman) meldet sich freiwillig für das blutige Spektakel an, angelockt vom Versprechen von einem sorgenfreien Leben, in dem man alles bekommt, was man sich wünscht. Doch der Weg dorthin ist tödlich. Die Teilnehmer müssen dauerhaft ein Tempo von mindestens vier Meilen pro Stunde halten. Jede Unterschreitung führt zu einer Verwarnung. Wer sich drei davon einhandelt, wird hingerichtet – ohne Ausnahme. Ray macht sich als Nummer 47 auf den Weg und setzt alles daran, am Ende als Nummer 1 zu überleben.
Basiert auf dem Roman „Todesmarsch“ von Stephen King.
Es ist nicht ohne Ironie, dass nach einigem Hin und Her gerade Francis Lawrence die Regie von „The Long Walk – Todesmarsch“ übernommen hat. Immerhin hat der in Wien geborene US-Amerikaner bereits vier „Die Tribute von Panem“-Blockbuster verantwortet – und im Kern sind die dystopischen Fantasy-Romane von Suzanne Collins ja nichts anderes als eine aufgeplusterte Version des 1979 veröffentlichten Stephen-King-Romans: Wo in „Panem“ jeweils zwei Tribute pro Distrikt bei den Hungerspielen gegeneinander antreten, wird in „The Long Walk“ ein freiwilliger Teilnehmer pro US-Bundesstaat ausgelost, der dann am titelgebenden Ausdauermarsch teilnehmen darf.Auch die Begründung für die staatlich verordneten Überlebenskämpfe ist ähnlich: In „Panem“ werden die Hungerspiele vom Kapitol als Möglichkeit angepriesen, Ruhm, Ehre und bessere Lebensbedingungen für sich und den eigenen Distrikt zu erstreiten. Der
100 Menschen, und nur einer kann gewinnen. 99 werden verlieren - und sterben. Es gewinnt, wer überlebt.
Sie müssen laufen. Immer weiter laufen. Sie dürfen nicht stehenbleiben. Wer stehen bleibt, wird verwarnt. Einmal, zweimal, dreimal. Dann ist Schluss.
Es ist ein barbarischer Wettbewerb, dem sich 100 junge Männer stellen. Er findet jedes Jahr statt, in einer nahen Zukunft, in der in den USA ein repressives Regime an der Macht ist.
Ray ...
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Karsten N.
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4,0
Veröffentlicht am 15. September 2025
The Long Walk ist eine herzzerreißende Mischung aus dem brutalen Rand von Stephen Kings Horrorgeschichten mit dem erhebenden und emotionalen Gewicht seiner dramatischeren Werke. Ein kraftvoller Film über Brüderlichkeit, die unseren Mitmenschen aufrichten und alle Hindernisse des Lebens überwinden. Ein Drama, was den Zuschauer bis zum Schluss erschüttert sowie auch fesselt.
Vera Poetzel
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4,0
Veröffentlicht am 13. September 2025
The Long Walk ist ein intensiver und fesselnder Film, der mit seiner Mischung aus Spannung, Emotion und schonungsloser Grausamkeit beeindruckt.
Auch ohne die Buchvorlage gelesen zu haben, konnte mich die Verfilmung völlig überzeugen. Der Kampf ums Überleben und das Leiden der Figuren berühren und verstärken die bedrückende Atmosphäre, die bis zum Schluss anhält.
Meine Schwester, die das Buch kennt, findet die literarische Vorlage zwar ...
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Steven Oertel
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5,0
Veröffentlicht am 14. September 2025
Film ist sehr gut wenn man ihn versteht. Er ist sehr Gesellschafts kritisch weicht zwar etwas vom Buch ab aber ich finde es so passt es besser denn dadurch wird die Gesellschafts Kritik deutlicher und besser untermauert
“The Long Walk - Todesmarsch" hat eine Altersfreigabe ab 16 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen selbst in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder eines Vormunds den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Inspiriert von dem Vorläufer von „Die Tribute von Panem“
Der 1979 erschienen Roman „Todesmarsch“ von Stephen King gilt als Klassiker des dystopischen Romans und beeinflusste vor allen Dingen die erfolgreiche Jugendbuch-Reihe „Die Tribute von Panem“ (2008-2025) von Suzanne Collins. Umso passender ist die Wahl des Regisseurs für die Verfilmung „The Long Walk - Der Todesmarsch“. Diese fiel nämlich auf Francis Lawrence, der bei vier von fünf „Tribute von Panem“-Filmen Regie führte.
Erste Verfilmung des Stephen King-Klassikers
Trotz der großen Popularität der Werke von Stephen King für Filmadaptionen, stellt „The Long Walk - Der Todesmarsch“ die erste Verfilmung seines Romans von 1979 dar. Aber das liegt nicht daran, dass es vorher nicht versucht worden wäre: Bereits in den 1980er Jahren beschäftigte sich Horror-Ikone John Carpenter mit einer Filmadaption des Romans, richtig konkret wurde es später als Frank Darabont, der auch die King-Verfilmungen „Die Verurteilten“ (
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