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Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 15. Juli 2012
Ich fand den Film ziemlich gut; das bitterböse Ende bringt dem Film aber um seine 4 Sterne.
richtig spannende neue Horrorelemente spoiler: u.a. das Element mit dem Treppenaufstieg des Dämons fand ich super
gute Darsteller Beiden Hauptdarstellern nimmt man das liebende Paar ab; Nebenrollen sind ebenfalls gut besetzt wie der unheimlich fiesen Zigeunerin.
Story Sehr sehr spannend und nicht vorhersehbar ist die Erzählstruktur dieses Films
- Ende
Wie ich oben geschrieben habe, fand ich das Ende des Films überhaupt nicht gut spoiler: und unfair gegenüber den Hauptfiguren
- Genre
Nachdem ich einige Szenen spoiler: u.a. die Situation in dem Schuppen mit der Dämonenzigeunerin und dem Amboss (so etwas hat ja jeder in seinem Schuppen hängen)
[/spoiler] gesehen hatte, habe ich mich schon gewundert, da einige der Effekte etwas komisch wirkten. Im Nachgang soll der Film teils Komödie sein. Ich fand den Film nicht gerade witzig und sehe hier eine schlechte Gradwanderung, da die Witzelemente teilweise nicht witzig sondern eklig waren.
Fazit: Sehenswerter Horrorfilm mit nicht umbedingt offensichtlichen Comedy-Elementen.
Wie Filmstarts vergebe ich auch 3.5, gehe mit dem Film aber etwas härter ins Gericht. Warum? Nun, weil mir diese ewige "...und bitterschwarzer Humor!" als Pluspunkt gehörig auf die Nerven geht. Nein, verflucht: Es muss auch mal -nicht- lustig sein, finster, düster, beklommen und ernst. Drag me to hell ist eigentlich ein hervorragendes Beispiel für einen Film, der düster bis zum geht nicht mehr sein könnte und -damit- Legendenstatus erlangen könnte. Der Plot, den ich klassisch wie genial finde, gibt dafür alles her. Doch es ist gerade der Humor, der einen immer dann lachen lässt, wenn es so richtig schön finster werden könnte. Absicht? Wenn ja, dann schwächt Raimi hier seinen eigenen Film ab nur um seinem Evil Dead-Mythos etwas Luft zuzufächern. Schade also! Manche Szenen lassen einen lachen, aber das tut dem Film einfach gar nicht gut. Ansonsten kann man sich über den Rest kaum beschweren. Daher auch 3,5 von mir bzw. nach dem alten, viel besseren Wertesystem: 7.5/10.
ich muss ehrlich sagen "Drag me to Hell" hat mich leider nicht wirklich überzeugt.das einzige deswegen 2 punkte das gute ende des films...ansonsten leider keine überraschungen,ich hab mich keinmal erschrocken...
"Drag Me To Hell" ist zwar kein Geniestreich, gehört allerdings zu den erfrischendsten Horrorfilmen der letzten Jahre, weil er trotz seiner schnörkellosen Inszenierung einfach bitterböse ist. Christine (Alison Lohmann) ist Angestellte einer Bank und hat es auf eine Beförderung abgesehen, denn ihr Freund gehört zu den exklusivsten Kreisen. Seine Eltern haben eigentlich gar kein Verständnis dafür, warum er sich mit einer "Kassiererin" herumtreibt. Um sich allerdings für die Beförderung zu empfehlen, muss sie ihrem Chef zeigen, dass sie auch "harte" Entscheidungen treffen kann. Geradewegs kommt nun eine "Zigeunerin" mit der Bitte zu ihr, die Frist für die Ratenzahlungen für ihr Haus zu verlängern, doch Christine zeigt angesichts der möglichen Beförderung Härte und weist die "Zigeunerin" ab. Sie findet sich damit natürlich nicht ab und belegt Christine mit einem Fluch, der schnell Wirkung zeigt. Danach ist "Drag Me To Hell" einfach nur noch gut inszeniertes Horror-Kino á la Sam Raimi. Seine schrägen Einfälle und der gewohnt schwarze Humor machen letztlich den Unterschied zu anderen soliden Horror-Produktionen aus. Sam Raimi schreckt trotz der am Mainstream orientierten Inszenierung nicht davor zurück, dass Publikum mit Blutfontänen, toten Katzenbabys oder einer besessener Ziege zu konfrontieren. Das alles macht höllisch viel Spaß und wird nie langweilig. Auch Alison Lohmann legt einen tollen Auftritt hin und ist die Sympathie-Figur schlechthin, handelte sie doch nur aus dem Grund den Eltern ihres Freundes zu beweisen, dass sie in ihrem Job auch Erfolg hat. Umso gelungener ist dann auch das Ende, in dem die Erwartungen der Zuschauer komplett auf den Kopf gestellt werden. "Drag Me To Hell" gehört zu den besten und bösesten Horrorfilmen der letzten Jahre und ist perfektes Popcorn-Kino.
Das 'Drag me to Hell' kein wirklicher Horrorfilm ist sollte man schon wissen,denn der Film setzt eigentlich alles auf Grusel.Zugegeben,gegruselt hab ich mich währens des Film eigentlich nie,gelangweilt aber genauso wenig. Insgesamt also ein guter 'grusel'-Film der einen wirklich gute Szenen zu bieten hat und dabei noch glaubwürdig rüberkommt.
Ein ganz starker Film.Drag me to Hell ist typischer Horrorfilm.Er verzichtet meitens auf Blut und übertriebene Gewaltdarstellungen a la Hostel.Dieser Film kann durch Spannung und gruselige Atmosphäre punkten.Hier kommen Hardcore Fans des Genres,als auch Zuschauer mit etwas weicherm Gemüt voll auf ihre Kosten.
Ganz klar,Drag me to Hell ist für jeden Filmliebhaber ein absolutes Muss!
Also, nachdem ich die positive Bewertung von vielen hier gelesen habe, habe ich mir natürlich den Film angesehen. Hätte ich es nur nicht getan. Ich bin so sauer auf die mir weggenommenen 1,5 Stunden, dass ich hier eine Kritik um diese Uhrzeit schreiben muss.
Meine Vorredner haben schon alles schlechte im Film beschrieben, aber mir hat ein Teil gereicht: Als der Dämon angefangen hat zu tanzen mit einer Musik, wo ich mir den Kopf nicht nur schütteln, sondern einmal gegen die Wand hauen musste. Ich verstehe euer Geschmack einfach nicht. Aber wisst ihr was, seht euch den Film selbst an.
Ich hab auf die recht gute Kritik von filmstarts.de vertraut und habe mir leider den Film angesehen!
Die Musik und die Mehrzahl der Schockeffekte sind gelungen und auch der Schluss ist zumindest kein klassischer Hollywood "Ende gut, alles gut" misst.
Leider wurde viel zu häufig im Kino gelacht und das leider nicht zu unrecht! Einige Scenen sind dermaßen überzogen, so dass ich mir kaum vorstellen kann, dass die entsprechende Reaktion vom Publikum - lautstarkes Lachen - nicht gewollt sein soll!
Angenehm trashige und selbstironische Abwechslung vom mittlerweile mit CGI-Effekten und Tortureszenen überzüchteten Horrorgenre.
Sicherlich gibt es keine Szene wo einem wortwörtlich der Schauer über den Rücken läuft, die Atmosphäre ist allerdings dennoch gelungen und besonders das Finale setzt einen unterhaltsamen Schlusspunkt.