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4,0
Veröffentlicht am 21. Mai 2026
Sam Raimi hat’s halt einfach drauf! „Drag Me To Hell“ ist erstmal ein klassischer Dämonen-Fluch-Horrorfilm, der dank Raimis meisterhafter Inszenierung sehr gut funktioniert. Die Atmosphäre ist schön gruselig und unheimlich, es gibt einige fiese Jumpscares, der Horror kommt schleichend, die Spannungsschraube wird konsequent fester gedreht. Und dann kommt ein streckenweiser sehr bizarrer oder absurder Humor dazu, der einige Szenen so richtig krass entgleisen lässt. Da sind so ein paar Dinger drin, die sind so dermaßen drüber, vor allem zum Ende hin wird es richtig vogelwild und Sam Raimi dreht komplett frei.
Diese grelle Überdrehtheit steht im krassen Widerspruch zu der ansonsten ziemlich gruseligen Grundstimmung und auch der klassischen Horrorfilm-Inszenierung. Dennoch klappt die Mischung hier ziemlich gut, so dass der Film insgesamt ein stimmiges Gesamtbild ergibt. Ich würde nicht soweit gehen und ihn als „Horrorkomödie“ bezeichnen, dafür ist zu wenig Komödie drin. Es ist vielmehr ein Horrorfilm mit einigen verrückt-absurden Szenen, die ja nicht direkt komisch sind, sondern einen eher indirekt durch die vogelwilde Übertriebenheit schmunzeln lassen. Heftig ist nochmal die Schlussszene, die hat’s in sich!
FAZIT: Atmosphärischer Horrorfilm mit einigen wahrlich gruseligen Momenten, der aber auch immer wieder von Sam Raimis knallverrückten Einfällen unterbrochen wird. Insgesamt eine interessante Mischung und ein guter Film.
Kurzweiliger, spannender und gruseliger Streifen um eine Bankangestellte, welche mit einem Fluch belegt wird. Die darauf folgenden Ereignisse sind mysteriös und beängstigend, wobei der Film sich nicht mit Blut besudelt, aber trotzdem zu schockieren vermag. Die morbide Atmosphäre des unaufhaltbaren Unheils und die damit verbundenen Urängste können bis zur letzten Sekunde den Zuschauer fesseln.
Priorität wird dabei vor allem beim Aufbau des Spannungsbogens gesetzt, der bis zum Finale anhält. Gewisse Szenen erinnern an Evil Dead, was auch dem ganzen eine nostalgische und sympathische Note verleiht.
Dem Kommentar kann ich mich nur anschließen: Mit „Drag me to Hell“ beweist Sam Raimi, dass er seit dem “Tanz der Teufel” nichts verlernt hat. „Drag me to hell“ ist ein wahres Horror-Highlight. Vom ersten Moment an beim Wahrsager war es ein Erlebnis im wahrsten Sinne. Die Spannung war genial. Danke an Sam für dieses Kunstwerk.
Ich habe selten so einen schlechten Film gesehen. Ich dachte es wäre ein Horrorfilm, dabei war es nicht gruselig, sondern eher total eklig und übertrieben. Darüber kann man auch nicht lachen, man fragt sich nur wie man auf die Idee kommt so einem Film zu drehen.
Ich glaube da muß man sanftmütig bleiben: Sam Raimi ist ein mir wahnsinnig sympathischer Typ, gibt sich in Interviews immer echt angenehm und inszeniert obendrein sehr ordentliche Filme, mit den drei „Spiderman“ Filmen aht er sich als A Regisseur erwiesen. Und doch ist seine „Herkunft“ eine andere, von ihm stammen die drei „Tanz der Teufel“ Filme – der Mann hat totale Horrorwurzeln. Und die lebt er nun wieder einmal aus, vielleicht brauchte er mal ne Auszeit vom Spinnenmann? Keine Ahnung. Es sei ihm gegönnt und wenn er dann wie hier wieder mal Drehbuch und Regie macht kann man ja sogar einiges erwarten – was in dem Falle aber falsch ist. Klar, handwerklich macht man dem Mann nichts vor, er inszeniert gekonnt deftige Splatter und Ekeleffekte, dazu permanente laute Höllenvisionen und Horrorfratzen. Alison Lohman mag zwar etwas bleicher und uninteressanter sein als viele andere Horror-Mädchen aber sie macht hier doch einen brauchbaren, guten Job. Was aber abstößt bzw. ziemlich lächerlich anmutet sind hier die inhaltlichen Fakten: die Hauptfigur wird verflucht weil sie einer Hexe einen Kredit nicht gibt? Hallo? Wird das Video demnächst bei der Berufsberatung gezeigt um Leute von eben diesen Berufen abzuhalten? Und der böse Fluch steckt dann auch noch in einem Jackenknopf … boah. Wers sich doch antut wird aber belohnt, leider erst in den letzten 30 Sekunden. Denn der Film bleibt zwar inhaltlich doof, doch äußerst effektiv was die Wirkung angeht – und läuft auf eine der krassesten Schlußszenen zu die es in diesem Jahr gegeben hat. Der Schlußschock bewirkt auch daß man den gerade gesehenen, eher langweiligen Film prompt als besser empfindet – weil alles was war diente letztlich nur um auf diese Pointe hinzusteuern.
Fazit: Wirkungsvolles, aber handlungstechnisch doofes Horrorfilmchen daß aber enorme Wirkung hat und einen fetten Schlußschocker parat hat!
Sorry eine ganz große enttäuschung... ich fand sam raimi filme bisher immer gut, besonders ash vs evil dead die neue serie ist genial... aber der film ist kacke... Überhaupt nicht witzig, kein humor, Tieropfer, kein Happy Ende... Einfach nur doof ... :-( Schade...
Als besten Horror kann man Drag me to Hell nicht bezeichnen, aber zum Schocken und teilweise sogar zum Ekeln ist er doch einer der besseren Filme der neueren Zeit. Schade sind etwas die doch leicht albernen Situationen, die aber dem Film einen ganz besonderen Charme verleihen und die Schockmomente umso besser herausstellen. Die doch vielen Punkte Abzug kommen durch das Ende, welches zwar überraschend aber für mich unfair und doof ist. Sehenswert ist der Film nicht nur für Horror-Fans, aber sollte doch von diesen geschaut werden.
Mit „Drag me to Hell“ beweist Sam Raimi, dass er seit dem “Tanz der Teufel” nichts verlernt hat. „Drag me to hell“ ist ein wahres Horror-Highlight. Es geht um die Bankangestellte Christine, weelche von der charmanten Alison Lohman gespielt wird. Christine ist auf eine Beförderung aus, weshalb sie einer armen Zigeunerin einen wichtigen Kredit verweigert. Diese verflucht die arme Christine kurzerhand. Dass mit Zigeuner-Flüchen nicht zu spaßen ist, muss sie schnell am eigenen Leib erfahren. Plötzlich wird sie von beängstigenden Visionen eines ziegenähnlichen Dämons heimgesucht. Um den Fluch loszuwerden, gibt es scheinbar nur einen Ausweg. Sie muss ihr Schicksal auf jemand anderen abwälzen. Der Film ist äußerst unterhaltsam und konnte mich auf voller Länge überzeugen. Vor allem die Thematik, wie weit man gehen würde, um den eigenen Hintern zu retten, fand ich sehr interessant. Der Film ist absolut sehenswert!