"Drag me to hell" machte auf mich durch einen guten Trailer aufmerksam. Also war ich auch gespannt was der Film sonst so bietet. Es gibt wirklich großartige Schockermomente in diesem Film. Und wenn man es weiß, kann man auch die Verbindung zu Tanz der Teufel deutlich erkennen.
Die Protagonistin selbst wirkt zuckersüß. Als Zuschauer weiß man nicht woher sie in manchen Fällen ihre Härte nimmt, da sie doch eher das sensible, zurückhaltende Mädchen darstellt. Aber in Szenen wo sie mit der Ganush kämpft glänzt sie durchaus und kann mit jedem Filmhelden mithalten.
Abgesehen davon erinnern ihre Charakterentwicklung und ihr heroisches Auftretn (besonders am Ende des Films) an Tanz-der-Teufel-Ash. Sie hat nicht dieses komödiantische, aber dennoch ist sie eine starke Sympathiträgerin.
Besonders gelungen sind alle Szenen mit der Ganush, wobei sie auch überzeichnet und ekelhaft zu gleich sind.
Das Ende ist eine einzige Enttäuschung. Vorhersehbar? Das würde ich so nicht behaupten, aber einfach nur unlogisch, da im Prinzip die Frage mit dem Umschlag nicht geklärt wird (man spürt den Inhalt doch) und der Fluch doch auch hätte übergangen sein können (oder muss man vorher immer etwas von "schenken" sagen?)
Ich glaube es wird heutzutage immer schwerer ein gutes Ende hinzubekommen. Als Zuschauer weiß man, dass da einfach noch etwas kommen muss. Ich wäre jedoch glücklicher gewesen, wenn es die Wendung zum Schluss für Christine nicht gegeben hätte. Ein bischen hatte der Film auch etwas von einem Märchen. Und Märchen gehen doch in der Regel gut aus?
Der Film ist eine ordentliche Leistung von Sam Raimi.
Die schockmomente sind gut eingebaut und rein subjektiv empfand ich den Kinosound als seeeeeeeehr laut.
Da ich Fan von Horrorschockern bin, bin ich natürlich auch mit riesigen Erwartungen inden Film gegangen und ich muss sagen, am Ende war ich ganz zufrieden.
Gut, der Film ist kein Blockbuster mit Überlänge und auch das Ende mit der letzten Wendung ist vorhersehbar.
Die Geschichte ist auch nicht sonderlich originell, aber schon beim meiner Meinung nach sehr atmosphärischen Intro bekommt man Lust auf das Thema. Auch bleiben zwischen den Schockmomenten genug Atempausen, teils etwas zu lang, jedoch wird man dann schon von einem noch schöneren Schocker überrascht.
Die Spezialeffekte sind meiner Meinung nach auch gelungen.
Nun zu den weniger schönen Aspekten:
Ich bin eher ein Fan von klassischen Horrorschockern á la Grudge, deshalb finde ich, dass der Film einige komödiantische Szenen zu viel hat. Das mit dem Taschentuch ist eine nette Idee, jedoch wird sie zu oft eingesetzt. Besonders gefallen hat mir die Szene mit der sprechenden Ziege, weiß nicht wieso, aber da hat es gepasst. Auch die Szenen mit der sabbernden Zigeunerin bringen einen zum Lachen, doch wird natürlich auch das exzessiv eingesetzt und die arme Frau scheint zu dem an extremem Speichelfluß zu leiden.
Nunja, und das Ende ist, wie soll ich sagen, etwas enttäuschend. Hätte ich mir mehr erwartet.
Für einen gemütlichen Horrorabend ist der Film jedoch zu empfehlen.
Das Interesse war geweckt, nach dem lesen der durchaus guten Kritik bei Filmstarts.
Noch dazu ein bekannter Regisseur, der bereits eine Vielzahl an guten Arbeiten abgeliefert hat. Doch die Vorfreude war leider schnell verflogen.
Den Anfang kannte man schon fast komplett aus dem Trailer und was danach kam, war nicht weniger vorhersehbar.
Schnell sauer aufgestoßen ist mir gleich die Szene ziemlich am Anfang. Der Kampf zwischen der Bankangestellten und der alten Frau im Parkhaus. Von den Nehmerqualitäten der alten Dame, kann sich selbst der Terminator noch eine Scheibe abschneiden. Hier hat Sam Raimi etwas arg übertrieben. Die Szene verbreitet keinen Horror oder Schrecken, sondern vielmehr verständnisloses Kopfschütteln. Ebenso das Erbrechen von geschätzten 3 Litern Blut auf ihren Chef kümmert die Hauptfigur nicht weiter. Sie geht einfach nach Hause und gut ist. Am nächsten Tag auf der Arbeit ist alles so, als wäre nie etwas gewesen. Überhaupt scheint Sam Raimi ein Freund von Körperflüssigkeiten zu sein. Was hier rumgesappert und in fremde Gesichter erbrochen wird, geht auf keine Kuhhaut mehr.
Erstaunlich auch, wie schnell so ein 3 Meter tiefes Grab mit Regenwasser vollaufen kann, etwa geschätzte 30 Sekunden.
Schauspielerisch bewegt sich der Streifen auch im unteren Mittelmaß. Einzig Alison Lohman bemüht sich nach Kräften. Das Justin Long kein begnadeter Schauspieler ist, konnte man schon in Stirb Langsam 4 bewundern, auch hier wäre er ohne weiteres ersetzbar gewesen.
Beim Seher (Dileep Rao) war wohl auch nur die Optik entscheidend, ansonsten kommt da nicht viel rüber. Das Tüpfelchen auf dem i, ist dann noch der extrem vorhersehbare Schluss.
Ca. eine halbe Stunde vor dem Ende ist auch dem Letzten klar, wie die Nummer ausgehen wird. Mein Fazit: nicht empfehlenswert! Wertung: 2/10.
Also mir hat der Film wirklich gut gefallen. Wer Sam Raimi seine Tanz der Teufel Triologie kennt, kann sich denken was auf ihn filmisch zukommt. Gerade der 2.& 3. Teil der Tanz der Teufel Reihe haben ziehmlich viel schwarzen Humor zubieten. Das ist bei Drag me to Hell nicht anders. Der ganze Film nimmt sich nicht zu ernst. Gerade dadurch wird etwas Lockerung geschaffen. Vorhersehbar fand ich den Film auch nicht. Er konnte bei mir über die gesamte Lauflänge Spannung erzeugen. Auch die Schauspieler haben ihre Sache gut gemacht.
Wie gesagt muss man auf diese Mischung von Horror und Humor schon stehen, sonst wird man keinen Spaß an dem Film haben.
Wer also ernsten, beklemmenden Horror will ist in Drag me to Hell falsch.
Über den Film 'Drag me to hell' bin ich zweigeteilter Meinung.
Ich kann mich nicht entscheiden ob es eine Horrorparodie seien soll oder doch ein ernst gemeinter Horrorstreifen...für letzters musste ich nämlich entschieden zuoft lachen (und zwar nicht aufgrund zynischer Kommentare wie es manchmal vorkommt sonder durch wirklich komische Situationen und Effekte)Außerdem sind die Schocker ziemlich vorhersehbar und überraschende gruselige Effekte nur spärlich gesetzt.
Wer also einen Gruselschocker erwartet ist mit 'Drag me to hell' falsch beraten, wer allerindgs auf lustigen Grusel ala Scream hofft wird sicher seine Freude an diesem Film finden.
Also an sich fand ich den Film ganz gut. Die Story hat mir gut gefallen und die Schauspieler liefern auch ne gute Leistung ab. Teilweise ist er irgendwie ungewollt komisch. Ist auch teilweise etwas übertrieben. Etwas weniger wäre dann doch vlt. am Ende mehr gewesen, aber war so ganz okay.
Die ersten 50 Minuten sind gut anzusehen....aber zum Ende hin wirds mir ein bisschen zu abgedreht und ich hab mich irgendwie wie in einem Disney-Horrorfilm gefühlt!
Die Schockmomente sitzen...auch wenn man ganz genau weiß, wann sie kommen! Der Film strotz nur so von Klischees und ich hab mich auch nicht 1x erschrocken! Zu vorhersehbar das ganze!
Vielleicht lag es auch daran, dass die Soundkulisse bei den "Schockern" auf ein gefühltes "10x-so-laut" gestiegen sind!
Schauspielerisch geht alles in Ordnung. Auch die Musik passt sich stimmig ein!
Alles in allem ein guter Horror-Streifen, den man getrost im Kino gucken kann
Was mir missfällt :
Die 100%-Klischee-Story und die zum Teil seltsamen Special-Effects!
Keine wirklich neue Idee mit dem Fluch, aber wirklich gut umgesetzt! Spannend bis zum Ende, stellenweise echt eklig und auch sehr gut gespielt. Obwohl ich sonst kein Freund von Horrorfilmen bin, hat dieser mich doch sehr gefesselt. Da können The Ring oder The Grudge aber einpacken!