Judäa zu Zeiten von König Herodes und des römischen Kaisers Augustus: Im galiläischen Dorf Nazareth lebt ein junges Mädchen namens Maria (Myriam Muller). Ihre Eltern wollen sie mit dem Sohn eines reichen Kaufmanns verheiraten, doch Maria lehnt strikt ab. Sie möchte viel lieber mit dem Zimmermann Josef (Francis Lalanne) leben, von dem sie weiß, dass er heimlich in sie verliebt ist. Josef ist um einiges älter als Maria, doch das ist ihr egal. Da die jüdische Tradition der Frau die freie Wahl ihres Ehegatten überlässt, akzeptieren ihre Eltern, dass sie sich mit Josef verlobt. Eines Abends wird Maria plötzlich von einem übernatürlichen Licht umgeben und hört die sanfte Stimme eines Engels: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst schwanger werden und einen Knaben gebären, den du Jesus nennen sollst. Er ist für Großes bestimmt, denn er ist der Sohn des Herrn.“