Captain America - The First Avenger
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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3,5
Veröffentlicht am 16. Januar 2026
Solider Start für den Captain!

Joe Johnston drehte in seiner Karriere schon einige große Filme, wie „Jumanji“ oder den dritten „Jurassic Park“ und arbeitete unter anderem an allen originalen „Star Wars“-Filmen mit. Mit „Captain America“ durfte er seinen ersten Marvel-Film drehen und dem Captain einen ordentlichen Start ins MCU geben. 2011 wars dann soweit und „Captain America“ sollte der letzte Marvel-Film der sogenannten Phase I sein und der Auftakt zu den „Avengers“. Doch wie ist Cap´s Einstand unter der Regie von Johnston?

Während des zweiten Weltkrieges experimentieren sowohl Amerikaner, als auch Nazis mit allen möglichen Technologien herum. Eine davon ist ein mysteriöser Würfel, der unvorstellbare Energiestöße aussendet (nein, nicht der All Spark). Währenddessen will der dürre Steve Rogers im Krieg mitmischen, ist aber aufgrund seiner kleinen Körperstatur nicht zu gebrauchen und wird von allen ausgelacht. Doch eines Tages wird eben Steve ausgesucht, um Teil eines Experimentes zu sein, welches unter anderem von Howard Stark (Vater von Tony Stark) geleitet wird…

Als erster Film in der „Captain America“-Reihe ist dieses Werk nicht schlecht. Die späteren Teile sollten zwar wirklich klasse werden, aber ich muss sagen, dass auch der erste Teil von Cap sehr unterhaltend ist. Zu aller erst mochte ich den Film nicht sonderlich, doch beim zweiten Sehen hat er mir deutlich besser gefallen. Klar hat der Film einige Schwächen, besonders der typische Hollywood-Flair ist hier und da immer wieder spürbar und die Story hat im letzten Drittel einige Ecken und Kanten, doch gerade die erste Hälfte des Films gefällt mir sehr. Die Geschichte von Rogers wird sensibel und ohne viel Kitsch erzählt. Zudem gefällt mir die Brutalität, die der Film hat. Ich war echt überrascht, als ich sah, wie viel Blut in diesem Film zu sehen ist! „Captain America“ ist trotzdem nicht unnötig grausam, sondern hält seine FSK-12-Freigabe gut ein.

Die ganze Geschichte hat einige Parallelen zu Spielberg´s „Jäger des verlorenen Schatzes“ mit den von Okkult-besessenen Nazis und einer übermenschlichen Kraft, doch es bleiben glücklicherweise nur Zitate.
Ansonsten bietet „Captai America“ eine solide Mischung aus Drama, guter Action und sehr guten Charakteren, die die gesamte Story tragen.

Chris Evans ist perfekt als Steve Rogers, nicht nur spielerisch, sondern vor allem optisch. Physisch hat er so manches drauf und machte viele Stunts selber. Beeindruckend ist aber auch seine schmächtige Figur zu Beginn des Films, was mithilfe eines Körperdoubles und sehr hochwertigem CGI fertiggestellt wurde!
Daneben gibt Hugo Weaving einen soliden Bösewicht ab, Hayley Atwell ist als Peggy Carter stark und charmant und Tommy Lee Jones ist einer der heimlichen Stars in diesem Film: Witzig, aber streng und vor allem cool!

Wie schon geschrieben sind die Spezialeffekte sehr beeindruckend, auch die Actionmomente überzeugen, selbst wenn es hier und da etwas zu viel CGI ist… Doch die Action wirkt nie zu fluffig, wie bei anderen Vertretern (gerade die DC-Filme von Snyder könnten sich hier eine Menge abschneiden!).

Alan Silvestri versüßt das Ganze mit einem tollen patriotischen Score, der trotzdem nie zu sehr ins Amerikanische abdriftet, sondern auch ernsthafte und ruhige Momente zulässt.

Fazit: Ein guter Start für den Captain. Einige wirklich rührende Momente, sowie tolle Darsteller und unterhaltsame Action bietet das Ganze. Nicht perfekt, aber dafür gibt es mit den folgenden Teilen der Reihe wirklich hochwertige Marvel-Filme, auf die man sich umso mehr freuen kann!
Maddin
Maddin

232 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 27. Juli 2025
Mit Captain America – The First Avenger lieferte Marvel den letzten Solo-Film vor dem großen Team-Up in The Avengers (2012) – und wagte sich dabei an eine klassische Heldensaga im Retro-Stil. Regisseur Joe Johnston, bekannt für Rocketeer, verbindet in seinem Film patriotischen Pathos mit Comic-Action und einem Hauch von Indiana-Jones-Flair. Das Ergebnis: Ein solider, stilvoller und stellenweise nostalgischer Superheldenfilm, der seinen ganz eigenen Ton findet.

Handlung:
Steve Rogers (Chris Evans) ist ein schmächtiger, aber mutiger junger Mann, der im Zweiten Weltkrieg unbedingt dienen will – trotz zahlreicher körperlicher Einschränkungen. Mit Hilfe eines experimentellen Supersoldaten-Serums verwandelt er sich schließlich in Captain America. Zunächst als Propagandafigur belächelt, wächst er bald zum echten Helden heran und stellt sich dem Nazi-Wissenschaftler Johann Schmidt alias Red Skull (Hugo Weaving), der mit der mächtigen Tesserakt-Energie die Welt unterwerfen will.

Stärken:
Der Film punktet mit seiner stimmigen 1940er-Jahre-Atmosphäre, gelungenem Production Design und einem sehr klassischen Erzählstil. Chris Evans überzeugt als idealistischer Held mit Herz – seine Entwicklung vom Underdog zum Vorbild funktioniert glaubwürdig und mit emotionalem Tiefgang. Die Liebesgeschichte mit Peggy Carter (Hayley Atwell) wirkt authentisch und verleiht dem Film eine melancholische Note. Auch die Action, etwa die Zugsequenz oder der Angriff auf Hydras Festungen, ist dynamisch inszeniert und unterhaltsam.

Schwächen:
Der Film bleibt inhaltlich relativ vorhersehbar und wagt wenig Überraschendes. Red Skull als Antagonist ist solide gespielt, bleibt aber im Vergleich zu anderen MCU-Schurken eher eindimensional. Auch das Finale wirkt etwas gehetzt und dient primär als Brücke zu den kommenden Avengers-Filmen. Gelegentlich schwingt ein übertriebener Patriotismus mit, der nicht jedem Zuschauer zusagen dürfte – auch wenn der Film bemüht ist, Captain America als Symbol für Werte und nicht nur für Nationalstolz zu zeichnen.

Fazit:
Captain America – The First Avenger ist ein nostalgisches, handwerklich gut gemachtes Superhelden-Abenteuer mit Herz und Stil. Er erzählt weniger vom Spektakel, sondern mehr vom Ursprung eines Charakters, der für Mut, Aufrichtigkeit und Opferbereitschaft steht. Kein überragender Blockbuster, aber ein gelungener Einstieg für eine der zentralen Figuren im Marvel-Universum.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 22. Mai 2024
Steve Roger's aka Captain Amerika ist für mich der schwächste Film im Marvel Universum. Chris Evans schafft es hier leider nicht einen eh schon schwach wirkenden Superheld das gewisse etwas mitzugeben. Der gesamte Film wirk leider sehr superheldarm und zäh.
Robert deNirosta
Robert deNirosta

6 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 27. April 2024
Kann der Filmstarts Kritik nur Recht geben. Ein langweiliger Film ohne jegliche Highlights.
Der Hauptdarsteller Chris Evans kann aus der blassen Filmfigur auch kaum Farbe heraus kitzeln .
Genau wie die eigentlich stark besetzten Nebendarsteller, die meist unter beschäftigt bleiben.
Hugo Weaving hat der Regisseur ohnehin gleich unter einer roten Billig-Plastikmaske versteckt, damit ist das Potenzial dieses Schauspielers komplett im Kübel gelandet. Schaut aus wie Jim Carrey in "Die Maske" nur in Rot.
Daß der 2. Weltkrieg ein doch heikles Thema ist dürfte sich bei Marvel noch nicht so rumgesprochen haben, sonst wären viele Szenen wohl anders gefilmt worden.... Generell sollte das Thema Krieg etwas kritischer betrachtet werden und nicht als Abenteuer Spielplatz.
Wahrscheinlich war dieser Film ohnehin nur als Einstieg gedacht und es bleibt zu hoffen dass die Fortsetzung eine interessante Story bietet. Meine Wertung: 1,5 /5 Vibranium-Schilde
Drazen P
Drazen P

1 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 31. Januar 2024
Liebe Freunde der realistischen Unterhaltung,
Neulich habe ich mir mal wieder absichtlich sowohl physische als auch mentale schmerzen zugefügt als ich diese Frechheit von Film mit meinem Sohn schauen musste. Die realitätsfernen Aspekte beginnen mit der
extremen Geschwindigkeit, die Captain America beim Schwimmen und Sprinten erreicht. Biologisch
betrachtet, sind die Muskelkontraktionen, die für derartige Hochgeschwindigkeitsbewegungen
erforderlich wären, kaum realisierbar. Die weißen Muskelfasern (FT-Fasern), die auf schnelle, kraftvolle
Kontraktionen spezialisiert sind, könnten in der Realität nicht ohne erheblichen Energieaufwand und
rasche Erschöpfung in diesem Tempo arbeiten Des Weiteren stellt sich die Frage nach der
Energieversorgung bei solch intensiver körperlicher Aktivität. Die gezeigte Sprintgeschwindigkeit und das
Schwimmen widersprechen den biologischen Grenzen des anaeroben Glykolyseprozesses. Die
hohe Laktatproduktion, die bei anaerober Aktivität entsteht, könnte zu einem raschen Ermüden führen
und die Effizienz der gezeigten Bewegungen in Frage stellen.

Um meine durchaus gerechtfertigte Kritik abzurunden, muss ich abschließend sagen, dass es meinem Sohn auf unerklärliche Weise doch gefallen hat, weswegen ich dann doch so gütig war einen Stern zu geben(es ging nicht weniger)
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 337 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 22. April 2023
So gut war der jetzt auch nicht. Bei Captain America ist mehr zu erwarten. Der Film war aber spannend und ist sehenswert.
Sammi'sGame T
Sammi'sGame T

39 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 3. Januar 2023
Hab mir den Film wiedermal im Fernsehen angesehen. Ist natürlich sehr nostalgisch. Grundsätzlich kann ich den Film nicht wirklich stark bekritteln. Die Story ist schlüssig, Schauspieler nicht übel und Spannung war prinzipiell vorhanden. Gegen Ende, vor allem beim Endkampf zwischen Captain America und Red Skull hätte ich mir allerdings deutlich mehr gewünscht. Die Szenen zum Schluss waren irgendwie trocken, oberflächlich und wirkten etwas an den Haaren herbeigezogen. Ansonsten solider Marvel Film, den man sich ruhig auch öfters ansehen kann.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 18. August 2022
Leider einer der schlechteren Marvel Filme aus dem Universum. Diese Rolle des Captain America wird hier völlig blass dargestellt und somit ist leider auch Chris Evans hier austauschbar. Wer "Thor" sowie "Hulk" kennt und liebt, wird in diesem Film leider bitter enttäuscht. Ich würde ihn kein zweites Mal sehen wollen!
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 27. Januar 2022
Für mich zu viel Storyline, bevor es richtig mit der Aktion losgeht. Ab Beginn der richtigen Story wird der Film besser.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 9. Oktober 2021
Captain America: The First Avenger, hat Steve Rogers perfekt eingeführt und wenn man den Film gesehen hat ist man perfekt für die Sequels vorbereitet was die Figur Steve Rogers anbelangt. Die Handlung ist gut durchdacht und jeder Ark und Twist ist für etwas da, jede Szene lehrt dem Zuschauer Informationen die einzelne Charaktere sowie die Story als ganzes aufwerten, selbst wenn es noch so kleine Szenen sind, wie zum Beispiel als Steve Blut entnommen wird. Das ist eine Szene von weniger als einer Minute aber sie macht Sinn auf so vielen Ebenen. Dieser Film ist voll von solchen Szenen und genau darum kann ich jedes mal wenn ich diesen Film von neuem schaue auch praktisch jede einzelne Szene geniessen und jedes Detail volkommen auskosten. Schlussendlich hat auch dieser Film seine Probleme, der erste und wahrscheinlich schlimmere Punkt, ist der Bösewicht. Am Schauspieler liegt es nicht, denn Hugo Weaving hat Johann Schmidt sehr gut gespielt, der Red Skull war wohl eher einfach schlecht geschrieben. Ich muss zugeben Red Skull wirkt bedrohlich und es macht mir Spass ihm zuzusehen allerdings fehlt mir ein bisschen die rivalität zwischen Schmidt und Rogers, schliesslich waren die beiden Erzfeinde in den Comics. Mir fehlt dieser Hass auf Steve von Schmidt, für Schmidt ist Steve nur irgend ein Amerikaner der ihm im Wege steht und wenn er in nicht beseitigen kann wird er halt wütend. Das ist mir schon ein bisschen zu wenig. Der zweite negative Punkt, ist die Action. Diese wirde relativ simpel gehalten, ist durchaus geniessbar haut einen aber nicht vom Hocker und wenn man es erneit sieht, dann kann es schonoch langweilig werden, im Vergleich zu anderen MCU Actionsequenzen. Vor allem der Finale Kampf im Flugzeug fand ich ziemlich lahm, wenn man bedenkt das dieser hauptsächlich daraus bestand, das Steve von Deckung zu Deckung rennt, wärend Schmidt versucht ihn zu treffen und gleichzeitig auch mit ihm redet. Wären Red Skulls Dialoge gut gewesen hätte ich es vielleicht verzeiht. Alles in allem ist dieser Film dennoch ein sehr guter Film, der eine 7.5 von 10 von mir bekommt.
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