Red Sonja
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Pandorion
Pandorion

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2,5
Veröffentlicht am 18. Juni 2026
Hurra - Film bei Amazon 4 free und ich denke noch an die Nebenrolle-Kriegerin bei Ehre unter Dieben und freu mich auf einen gelundenen Aktion-Abend. Was ich bekomme ist grafisch gut, aber 0815 bis zum zu "au, dass tut weh".

Kurzer Spoiler Zur Anfangsphase:

Klar wir bauen wie üblich einen zeitlichen Rückschwenk in die Kindheit und Aufbau eines Feindbildes ein.

Nächste Einstellung: Mädel sitzt mit Pony in nem Teich und ich denk mir "Hey, die Gruppe den Mädels im Alter bis 12 habt Ihr gerade eingefangen, aber mich als Herr höheren Alters....nunja. Und warum hat Sie nach der Kindheit nicht alles daran gesetzt sich zu rächen ? Scheint wohl innerlich ne ausgeglichenes Persönchen geworden zu sein, dass erstmal nix mit Kämpfen am Hut hat.

Es wirkt aber grafisch ansprechend und als die niedlichen Tierchen am Rand des Teichs von ein paar gepanzerten Reiter gejagt werden und Sonja sich in Deckung vergibt, denk ich "Hey, deshalb also keine Gegnerjagd nach dem Massensterben der Familie. Die kann nix, wird also was mit Plot hin zur Kampfausbildung und längerer Storyline, aber.....

Niedliche Tierchen verecken lassen um dann heldenhaft zu schwören, dass man jetzt in die feindliche Festungs reiten wird um alles wegzuhauen ?? Echt jetzt ?? Warum nicht 1 vs 2, sondern nur 1 vs 100 ?? Die war doch eben noch änglich bzw. ausglichen ? Storyline-Schreiber hat wohl das falsche Gras geraucht.

Dies bestätigt sich sofort in der Folgeeinstellung. Kaputter Truck (vermutlich Benzinmangel) den man so günstig abgegriffen hat, dass man ne Decke drüber werfen muss. Was ist das da vorne für nen rundes Ding ? Ok, vermutlich Achse vorne defekt.

Dann klettern aus dem unbequemen Ding ohne Fenster nen Typ und man denkt "Hey, der wirkt so Soft, den könnte jeder der Typen da umhauen, aber ne....is augenscheinlich das Herrscher-Arschloch. Um dies zu unterstreichen, lässt es sich einen Gefangenen bringen. Der starrt dann zwar auf den Dolch in Griffweite und obwohl keiner der Wachen in wirklicher Reichweite, der dieser Herrscher-Weichflöte helfen kann, lässt sich der Gefangene verbal rund machen und am Ende noch killen.

Echt, bei mir ne Storyline von 10 Minuten, dann wäre der Herrscher-Typ (der überall ohne Panzerung oder Magie rum rennt) in einen Pfeil gelaufen, den den möchte während der gesamten Geschichte eigendlich keiner.

Rest lief dann so unter brauchbare Grafik mit eher flacher Story und zu wenigen Lachern, um doch noch gut werden zu lassen. Fazit: Zeit kann besser verbringen....
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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3,0
Veröffentlicht am 12. Juni 2026
Ich habe als Kind den alten Film mit Brigitte Nielson und Arnold Schwarzenegger einige Male gesehen und habe ihn in netter Erinnerung. Die neue Fassung hat außer dem Namen der Hauptfigur damit aber garnichts zu tun und aufgrund des Trailers habe ich übelsten Trash erwartet. War dann aber nicht so schlimm: die Effekte und Aufmachung sehen in der Tat etwas günstig aus, ansonsten bekommt man aber eine gradlinige Schema F Fantasyhandlung in der sich eine tapfere Heldin durch diverse Bedrohungsszenarien metzelt. Da die Hauptfigur sympathisch ist und der Film nie versucht mehr zu sein als er ist macht er auf unverkrampfte Weise sehr viel kurzweiligen Spaß.



Fazit: Kleine und kurzweilige Fantasyaction, der die simple Aufmachung nicht schadet
Lemmiblog
Lemmiblog

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3,0
Veröffentlicht am 2. März 2026
GUTE FANTASY IST SELTEN GEWORDEN

Sonja lebt allein im Wald, nachdem ihr Stamm bei einem Angriff ausgelöscht wurde. Als sie ein gefangenes Tier befreien will, wird sie geschnappt und landet zur Belustigung von Imperator Draygan im Kolosseum. Dort wächst sie zur Kriegerin heran und legt sich mit einem ganzen System von Unterdrückung an.

Red Sonja geht ca. 110 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. Diesmal schwingt nicht Brigitte Nielsen das Schwert, sondern Matilda Lutz und ich gebe es zu, für diesen herrlichen Fantasy-Schmarrn hab ich einfach ein Herz. Was den Film für mich trägt, ist die Welt. Die Fantasy-Elemente machen wirklich Laune mit ihren Affenmenschen, Zyklopen und Leute mit Raubtierzähnen, das wirkt alles wie aus einer vergessenen VHS-Ecke zwischen Beastmaster und Conan. Man merkt, dass sich jemand hingesetzt hat und zumindest versucht hat, etwas eigenes auf zu bauen.
Sonja selbst ist angenehm unperfekt. Am Anfang noch weit weg von der Überkriegerin, wird sie erst nach und nach stärker, zumindest theoretisch, denn die eigentliche Entwicklung passiert leider offscreen.
Der Humor funktioniert dafür gut. Gleich zu Beginn bekommt sie ihren Metall-BH samt Schlüpfer und fragt völlig zurecht, was das bitte schützen soll. Die Antwort: „Gar nichts, aber die Zuschauer stehen drauf.“ Wenn sie später ihr Outfit „upgradet“ zu Metalltop und Rock und damit statt 90 % nur noch 85 % Schaden frisst, weiß man wenigstens, dass der Film sich selbst mit einem Augenzwinkern sieht.
Das große Problem bleibt aber alles dazwischen, die Dialoge sind so spannend wie feuchtes Brennholz, die Figuren bleiben bei „ganz nett“ stehen und die Story schleppt sich eher als mit zu reißen.
Das Finale liefert dann die große Schlacht, knallig rote Haare und die Erkenntnis, dass man magische Bücher komplett lesen soll.
Unterm Strich bleibt ein Film, bei dem man anerkennend nicken kann, die Welt hat Mühe gesehen, die Ideen sind sympathisch schräg, aber Story und Figuren schaffen es nie über Mittelmaß.

6/10 Punkten. Bete zu den Göttern, du willst die Welt retten und was bekommst du? Dreck im Gesicht und schlecht gefärbte Haare, Na danke.
Scheiß ich find’s geil.
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