Sieben
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Donny Brandt
Donny Brandt

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5,0
Veröffentlicht am 27. März 2014
Sieben

Es war einmal ein kleiner Junge, er war ein großer Filmliebhaber. Irgendwann zu Weihnachten bekam er einen Ipod, für ihn ein Gegenstand der unbegrenzten Möglichkeiten, genau wie das Internet nur kleiner und unauffälliger. Und somit kaufte sich der Junge den ein oder anderen Film der für ihn auf dem Fernseher damals verboten war auf dem Ipod. Erst gab er sich mit Filmen wie Con Air oder Disturbia zufrieden, Filme die zwar alle unterhaltsam waren, doch seine Durst nach der wirklichen Geschichte nicht stillten. Diese Filme waren etwas für Leute denen eine Explosion reicht, um sie toll zu finden. Und so zog der kleine Entdecker weiter. Mit dem großen Lebowski suchte er nach einem Teppich. In Pulp Fiction aß er seinen ersten Big Khauna Bürger. In Zodiac blickte er das erste Mal in die Psyche eine Mörders, was ihn so beeindruckte, dass er es mit dem Schweigen der Lämmer und American Psycho wiederholte. Doch ein Mörder beeindruckte ihn noch mehr: John Doe, in Sieben. Der Junge stellte sich vor mit den Detectives Somerset und Mils im Regen Fang den Mörder zu spielen. Er stellte sich Unterhaltungen mit den beiden vor und wollte einen genauso coolen Arbeitsplatz wie sie. Der Junge lies sich komplett in den Bann von Finchers Welt ziehen, obwohl oder gerade weil es dort andauernd zu Regnen schien. Doch ab und zu brauchte er auch mal ne Pause vom Ermittelten. Und so ging er mit Mills einen Kaffee im neu eröffneten Starbucks trinken. Dort wollte er sich mit ihm über ein Filmprojekt unterhalten, das ihm unter den Nägeln brannte.

Junge: (Mit Kaffe in der Hand) Ey, Mills wie geht’s wie stets ?

Mills: War die Frage ernst gemeint ? (Er nimmt einen Schluck Kaffee verzieht sein Gesicht und schüttet ihn weck.)
Mills zu der Kassiererin: Bitte einen Cupcake !!!
Mills wieder zum Jungen: Bah die Kaffees sind ja widerlich.

Junge: Hast recht nichts geht über die Kaffeemaschine zuhause. Weshalb wir hier sind. Ich hab so eine Idee für einen Film wie wäre es, wenn ich sie dir mal erzähle ?

Mills: Okay, schieß los.

Bedienung: Hier ihr Cupcake. (Sie dreht sich um und regt sich leise auf) Verdammte Hipster!

Junge: Also ich hatte die Idee für eine Komödie...

Mills: Du denkst jetzt über ne Komödie nach? Ich glaube du versteht den ernst der Lage nicht.

Junge: Man darf doch auch ab und zu mal Spaß im Leben haben. Also ich hab mir gedacht ich besetze in den drei Hauptrollen Brad Pitt, Leonardo DiCaprio und Woody Harrelson.

Mills: Oh Woody ist ein super Schauspieler gute Wahl aber Brad Pitt der Junge ist doch nicht mehr als ein lebendes Waschbrett, als Schauspieler nicht zu gebrauchen. Und Leo ... du brauchst doch zumindest einen mit Oscar. Wie wäre es mit diesem Batman?

Junge: Ben Affleck.

Mills: Was! Machst du Witze? Du machst heute ganz klar zu viele Witze. Ich meine den davor.

Junge: George Clooney, als wäre der besser als Leo?

Mills: Nein, noch einer früher. Ich meine den mit der Trilogie.

Junge: Ach so Christan Bale. Sag das doch gleich. Der hat nen Oscar?

Mills: Ja, für diesen Boxer Film.

Junge: Der passt aber nicht so gut in die Story.

Mills: Was ist denn überhaupt die Story ?

Junge: Okay, es geht darum das Brad und Leo beste Freunde sind dabei ist Brad der Dumme und Leo der Kluge...

Mills: Haha das passt.

Junge: ... kannst du mich mal ausreden lassen? Also ... wie wäre es wenn wir die beiden Kein und Abel nennen ?

Mills: Genial!!!

Junge: Also die beiden planen einen Bankraub, ein großes Ding. Jetzt kommt Woody ins Spiel. Er ist nämlich Leos geheimer Lover und möchte den Raub mitplanen.

Mills: Interessant. Ein Film, in dem Schwule vorkommen, wird immer groß Besprochen.

Junge: Hab ich mir auch gedacht. Die drei kriegen das überraschender Weise hin.

Mills: Was?

Junge: Na den Überfall. Doch Woody verarscht die beiden. Er flüchtet er mit dem Geld und mit seiner echten Liebe.

Mills nickt zustimmend, weil er wissen will, wer Woodys echte Liebe ist.
Junge: De Niro.

Mills: Ah, De Niro ... (tut so, als ob das das logischste der Welt ist.) Also mit Twist.

Junge: Genau, denn wir wissen die richtig guten Filme sind die mit Twist, wie z.B Fight Club oder Shutter Island.

Mills: Wir brauchen aber noch Lückenfüller.

Junge: Wie wäre es mit ganz vielen Cameo Auftritten von bekannten Hollywoodstars, die ihre großen Hollywood Rollen parodieren. Wie z.B William Shanter oder Edward Norton der von Brad Pitt eins auf die Fresse bekommt.

Mills runzelt irritiert die Stirn.

Junge: Wegen Fight Club, du weist.

Mills Gesichtsausdruck entspannt sich wieder: Ich sehe schon du versucht deine Plotlöcher mit Cameos zu stopfen.

Junge: Genau das meine ich.

Mills: Wie wäre es wenn wir uns mal am Abend treffen, um das Drehbuch zu schreiben.

Junge: Wie wäre es wenn wir Somerset fragen, ob er Bock hat mitzuschreiben?

Mills: Wenn es sein muss.

Somerset betritt in das Lokal.

Somerset: Hab ich da gerade meinen Namen gehört? (zu Mills) By the Way wir müssen ins Präsidium.

Die beiden stehen auf.

Junge (zu Somerset): Schreibst Du mit?

Mills und Somerstet verlassen wortlos das Café.

Abends bei Mills zu Hause. Die drei trinken einen guten Wein ... okay der Junge trinkt eine Cola. Dabei überlegen sie, wie sie das Drehbuch noch weiter verbessern könnten.

Sommerset: Wie wäre es denn, wenn wir noch jemanden in den Plot einfügen, der wie ein Vater für die beiden Freunde ist. Der ihnen abrät mit Woody zu arbeiten.

Junge : Ja, Interessante Idee. Wen stellst du dir da vor?

Sommerset: Wie wäre es, wenn wir Morgan Freeman für die Rolle besetzen? Ein wirklich genialer Schauspieler, der sicher mehr Preise verdient, als er bisher bekommen hat.

Mills: Na ja. De Niro ist besser.

Junge: De Niro wir auch schon besetzt.

Mills: Um so genialer. Dann hätten wir einen doppelten Twist.

Somerset: Hey Hey Hey, ohne Morgan ist kein Film perfekt.

Junge: Wie wäre es wenn wir Morgan als Gott besetzen.

Mills und Somerset schauen sich fragend an.

Junge: Als Referenz zu „Bruce Allmächtig“.

Mills: Oh ja, gut. Da machen wir ein Prinzip draus. Erst ein Cameo von einem Schauspieler in seiner besten Rolle dann eins in seiner schlechtesten.

Junge: Geniale Idee.

Sommerset: Hmm, ganz Okay.

Die Frau von Mills kommt ins Zimmer.

Tracy: Na ihr drei Autoren, wie läuft es?

Alle Drei: Ganz gut.

Tracy (lachend): Dann ist ja gut. Ich räum dann mal die Sachen ab. Ach ja denkt daran jeder Film braucht eine Femme Fatale.

Tracy verlässt das Zimmer.
Sommerset: Das ist eine grandiose Idee. Mills sie hätten uns doch sagen können, dass ihre Frau viel schlauer ist, als sie. Dann hätte sie statt Ihnen mitschreiben können.

Mills: Sehr lustig Sommerset. (zum Jungen) Also wer wäre eine gute Besetzung?

Junge: Okay, wie wäre es mit Cameron Diaz. Nachdem sie in „The Counsler“ verkackt hat, darf sie hier überzeugen.

Sommerset: Gwyneth Paltrow ? Die hat auch einen Oscar.

Beide: Nein!!! Die ist zu alt.

Sommerset: Aber Cameron Diaz.

Mills: Die wirkt halt wie ne Maschine, wegen zu viel Botox und deswegen passt sie perfekt.

Junge (nickt): Meine Meinung.

Sommerset: Warum fragt ihr mich überhaupt. Egal ich bin müde und gehe jetzt nach Hause.

Zwei Tage Später. Der Junge und Sommerset laufen die Straße entlang.

Sommeset: Ich wollte es vor Mills nicht sagen aber meiner Meinung nach sind drei Leute zu wenig für einen Banküberfall. Wir sollten noch einen Vierten in die Geschichte einbinden.

Der Junge hebt zustimmend eine Augenbraue.

Sommerset: Nur wie?

Junge: Wir machen ein Casting – nicht vorab sondern im Film. Und dort gibt es dann auch die ganzen Cameos.

Sommeset: Ja. Lass uns doch jemanden nehmen der richtig böse aussieht und von dem der Zuschauer die ganze Zeit denkt, er wäre der böse.

Junge: Wie wäre es mit einem dieser Wrestler?

Sommerset: Nimm doch gleich einen Teddybären.

Die beiden gehen ins Präsidium und nehmen die Treppe.

Junge: Wie wäre es mit...

Plötzlich ertönt hinter ihnen Stimmen: „Detectiv, Detectiv,(lauter) Detectiv. Sie suchen mich doch
John Doe steht mit blutverschmierten Händen in der Halle.

Junge: ...Kevin Spacey.

Wegen den folgenden Momenten im Film Sieben wurde die Idee nie Beendet.
Jerrybalotelli
Jerrybalotelli

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4,5
Veröffentlicht am 26. Dezember 2013
"Sieben" ist ein wirklich sehr guter film, dessen stärke die spannung ist! ich finde die story ganz gut! ich glaube, wenn ich sage das beste an dem film ist das sehr krasse und überraschende ende dann bin ich mit dieser meinung nicht der einzige! wäre dieses ende nicht gewessen hätte der film schlechter abgeschnitten definitiv!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 8. Oktober 2013
Nach vielen Jahren des Verstaubens meiner DVD-Kisten, entschloss ich mich diese endlich einmal entrümpeln und siehe da was zum Vorschein kam. Ein Schatz, den ich lange verschollen glaubte.

Ich hatte ganz vergessen, wie intensiv ja fast brutal einen die einzigartige Stimmung aus einem klassischen FilmNoir und NeoNoir-Stil in sich Geschichte in einer namentlich nicht bekannten Stadt verregneten Stadt anzusiedeln finde ich eine mutige und am Ende richtige Entscheidung.

Des Weiteren wurden die Rollen sehr gut bis perfekt besetzt. Vor allem der von einigen Usern so hart gescholtene Brad PItt macht hier eine ebenso gute Figur wie in Fightclub. Kevin Spacey wirkt in einer Szene ein wenig zu aufgesetzt. spoiler:
Zunächst dominiert sein Alterego den kompletten Film allein durch die Perfektion bei der Vorbereitung/Durchführung seiner Taten, am Ende jedoch lässt er sich bei der Szene auf dem Weg in die Wüste so leicht von Morgan Freeman provozieren, dass die Kühlheit seines Charakters im krassen Kontrast zur Vorgeschichte steht. spoiler:


Die Geschichte an sich ist zugegebenermaßen sehr simpel gestrickt, prägt jedoch in seiner Darstellung andere Regisseure bei ähnlichen Projekten, nicht zuletzt auch SAW.

Nun möchte ich aber nochmals auf Brad Pitt eingehen. Einige empfinden seine Grimassen als unrealistisch oder gar idiotisch. Nun stellt sich allerdings die Frage. Wie kann man das beurteilen, ohne selbst eine ähnliche Situation durchlebt zu haben. Ich hingegen empfinde die Darstellung als sehr gelungen. Die Sprünge von Hass zur Vernunft zum Zorn ,wieder zur Rationalität und erneut zur Emotionalität habe ich selten in ähnlicher Form von einem Darsteller zu sehen bekommen.

Nur der Epilog wirkt irgendwie fehl am Platze. Man hätte direkt nach der eben genannten Szene einen Cut machen können.

Alles in allem einer meiner Lieblingsfilme, den ich mir sicher wieder einmal in ein paar Jahren ansehen werde.
IamBangsy
IamBangsy

29 Follower 130 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 14. Juli 2013
Zwei Detectives (Brad Pitt und Morgan Freeman) suchen verzweifelt nach einem Serienkiller, der an seinen Opfern die sieben Todsünden, die die katholische Theologie lehrt, darstellt.
Er scheint den beiden Detectives immer einen Schritt voraus zu sein. Mit jedem gelösten Rätsel kommt ein neues auf und immer sieht es so aus als wüsste der Killer genau wie die Polizisten reagieren werden.

Sieben lebt von der Spannung, den Rätseln und vor allem von den teils schockierenden Sets.

Ein kleines Manko bleibt aber:
spoiler: Der Schluss! Da wird einem eine viertel Stunde erzählt, dass der Schluss (des Killers letzte Opfer) das faszinierendste und schockierendste seines Werkes sein werde, das den Menschen in Erinnerung bleibe... Und dann das! Leider gelingt es Finchley nicht dieses Versprechen wahr werden zu lassen.
Ziemlich beste Filmkritiken
Ziemlich beste Filmkritiken

21 Follower 78 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 10. Oktober 2012
Sieben gehört für mich zu den Filmen, bei denen wirklich alles passt und mit alles meine ich dann auch wirklich alles. Eine intelligente und dichte Handlung, sehr überzeugende Darsteller mit einem meiner absoluten Lieblingsschauspieler als Serienmörder, dazu eine nervenzerrende Musik in Verbindung mit einer wahnsinnig düsteren Atmosphäre.

Schon allein mit dem besten Intro aller Zeiten bringt Regisseur David Fincher es fertig, mehr Spannung und Unbehagen zu erzeugen, wie es bei 90% anderer Psychothriller im ganzen Film der Fall ist. Und mit diesem unglaublich hohen Niveau geht es durchweg weiter. Große Verschnaufpausen lässt man einem nicht, da die Spannung vom bösen Anfang bis zum bitterbösen Schluss extrem hoch gehalten wird. Kurz gesagt, einer der besten Thriller, der jemals gedreht wurde.
Die komplett Kritik gibt es auf www.ziemlich-beste-filmkritiken.de oder www.zbfk.de zu lesen.
HarveyWhite
HarveyWhite

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5,0
Veröffentlicht am 17. Oktober 2012
'Sieben' ist wohl der beste Thriller aller Zeiten. Zum einen hat er eine geniale Handlung, in der ein Mörder Leute nach den sieben Todsünden tötet. Alleine schon die Detektivsuche und die Ermittlungen von den Charakteren, gespielt von Brad Pitt und Morgan Freeman, sind schon sehr spannend. spoiler: Aber erst wenn sich der Mörder, gespielt von Kevin Spacey, zeigt und erkenntlich gibt, wird der Film wirllich interessant. Er hat einen perfekten und einfach kranken & wahnsinnigen Plan, den er knallhart durchsetzt
Das Ende ist wohl das beste am gesamten Film und eines der besten Ende der ganzen Filmgeschichte. Es schockiert den Zuschauer und man weiß was die Charaktere nun denken. Ein moralischer Zwiespalt findet statt und man weiß nicht, was jetzt passiert.
Auch schon alleine die Schauspielerleistungen muss man natürlich würdigen. Morgan Freeman und Brad Pitt spielen sehr gut und passen ihre Rollen gut an. Aber besonders spoiler: Kevin Spacey
spielt diesen kranken, aber intelligenten Serienmörder einfach nur perfekt und der Zuschauer bekommt einen richtigen Hass auf ihn. Es ist wohl seine Paraderolle und ich denke, dieses kranke Arschloch ist seine perfekte Rolle, die er schon öfters verkörpert hat.
Zusammengefasst muss ich für mich persönlich sagen, dass es wohl einer der besten Thriller ist, den ich je gesehen habe mit einem fantastischen und hoch verstörenden Ende.
Jimmy v
Jimmy v

519 Follower 506 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 2. März 2012
Gerade wieder gesehen. "Sieben" ist ein sehr atmosphärischer, sehr genialer und düsterer Thriller, der, obwohl er nicht viel zeigt, doch wesentlich mehr Gänsehaut mit den Berichten über die Morde vermittelt als die Brutaloorgie eines Saw-Teils - ganz einfach, weil sich der Zuschauer alles weiter vorstellen muss. Und eben der Schluss, sowie der Rest dazu, machen den Film zu einem modernen Klassiker.
Die kleinen Schwächen sind dann auch zu verzeihen, wenngleich sie nicht verschwiegen werden sollten. So wirkt der Film ja trotz gewisser Überlegungen sehr konstruiert. Der Mörder muss schon wirklich sehr, sehr, SEHR viele Begebenheiten und Entwicklungen bedacht haben, damit das alles so passieren würde, wie es denn auch wirklich passiert. Außerdem erscheint mir die Rolle von Gwyneth Paltrow etwas zu klein. Auch wenn es soweit Sinn macht, ist ihr leinwandmäßiges Nicht-mehr-Auftauchen später irgendwie unpassend und wirkt wie rausgeschnitten. So konzentiert sich zwar alles auf unser Ermittler-Duo, doch etwas halbfertig wirkt der Film an dieser Stelle dann schon.
Letztlich macht das aber wie gesagt nicht groß was, denn: Geniales Stück Kino!
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 1. Dezember 2011
Warum dieser Film immer noch so hoch gelobt wird, ist mir unverständlich. Es ist bestimmt kein schlechter Film, durchaus spannend, gut in Szene gesetzt. Aber er ist eigentlich nichts besonderes. Serienkiller-Massenware, mit der Besonderheit, dass es für damalige Verhältnisse extrem blutig war und man den Eindruck gewinnen kann, dass der Film bewusst auf (vordergründige) Effekte aus ist. Aber in Zeiten von SAW und Co. ist das nichts, was einen schockiert und bringt den Film in die Mittelmäßigkeit, wo er hingehört. Von der Klasse und Spannung eines "Schweigen der Lämmer" ist dieser Film Meilen entfernt.
thomas2167
thomas2167

707 Follower 582 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 21. März 2014
Sieben ist ein effektvoll inszenierter Detektivfilm , der mit außergewöhnlich dunklen und düsteren Bildern eine beklemmende Atmosphäre der Ausweglosigkeit schafft. Regisseur David Fincher bietet uns einen Top Krimithriller mit hervorragenden Darstellern wie z.B. Morgan Freeman , Brad Pitt , Gwyneth Paltrow sowie Kevin Spacey als Killer John Doe. Sehr interessanter und spannender Streifen , nicht nur für Krimifans.
feli1x
feli1x

5 Follower 32 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 10. Mai 2011
David Fincher ist einer meiner lieblings Regiseure nicht zuletzt wegen den genialen Fight Club und Zodiac. Der Film Sieben den er 1996 abgedreht hat und überall gute Kritiken bekahm.
Ich kann mich dem nur anschließen. Fincher hat ein düsteres und versörendes Werk geschaffen, dass einen stark an Taxi Driver errinnert.
Pluspunkte kassiert Sieben klar wegen seiner Schauspieler. Morgan Freeman und Kevin Spacey machenihren Job richtig gut und Pitt spielt auch solide. Die bilder sind klasse und im Finale leuft Fincher in Sachen Bild zu Hochleistung auf.
Und jetzt zum negativen:
Der Film vemittelt einem ein äußerst negatives Bild der gesellschaft was auch lobenswert ist, dennoch schießt Fincher hierbei etwas übers Ziel hinaus mit dem offen zur schau getragenen Nihilismus.
Zweites manko ist das ende, dass an sich recht gut ist aber man bekommt im vorlauf von Kevin Spacey ( dem Killer) ein riesiges ereigniss versprochen. Etwas, an das sich die Menschen noch lange erinnern werden.
Letzten endes ist es aber ,,nur" der Kopf von Pitts Frau.
Trotz dieser mankos ist Sieben ein empfehlenswerter Film, der sich aber mit Fincher anderen Werken nicht messen kann
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